Eine nationale Schande
Deutschland lässt seine afghanischen Ortskräfte im Stich. Wie man anständig mit solchen Helfern umgeht, zeigte einst das römische Kaiserreich: Bürgerrecht und materielle Entlohnung waren selbstverständlich.
Deutschland lässt seine afghanischen Ortskräfte im Stich. Wie man anständig mit solchen Helfern umgeht, zeigte einst das römische Kaiserreich: Bürgerrecht und materielle Entlohnung waren selbstverständlich.
Die Flutkatastrophe hat die Dörfer im Ahrtal verwüstet. Erinnerungen an eine Landschaft, die immer glücklich machte. Wird das nach der Katastrophe so bleiben?
Nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz errichtet die Bundeswehr in insul im Landkreis Ahrweiler eine Behelfsbrücke. Für die Menschen ist es ein Lichtblick inmitten von Chaos und Zerstörung.
Personal und Baumaterialien sind knapp: Wie kann der Wiederaufbau nach der Flut gelingen? Fachleute raten dazu, die Vergabeverfahren zu beschleunigen.
Bundeswehrsoldat Marcus Grotian engagiert sich dafür, dass afghanische Ortskräfte, die für die Truppe gearbeitet haben, nach Deutschland kommen können. Er kritisiert, dass die Regierung nur wenige aufnehmen will.
Im Kreis Bitburg-Prüm helfen Tausende Einsatzkräfte den Opfern des Hochwassers – doch wie wird ihre Arbeit koordiniert? Über die Rettungskräfte, die um Menschenleben kämpfen mussten und dabei ihr eigenes gefährdeten.
Ufo-Berichte des Pentagons, reiche Männer im All, ein neues „Weltraumkommando“ der Bundeswehr: Ist das eine neue Epoche der Raumfahrt? Der Science-Fiction-Schriftsteller Stanisław Lem hilft bei der Antwort.
Unternehmen versuchen händeringend Handynetze und Stromversorgung in den überfluteten Gebieten sicherzustellen. Der Wiederaufbau der Infrastruktur aber wird noch lange dauern.
Nach der Flutkatastrophe sind die zivilen Einsatzkräfte im Westen am Limit. Die Bundeswehr unterstützt sie nach Kräften – trotz der Corona-Pandemie.
Die extremen Fluten in Rheinland-Pfalz haben neun weitere Menschenleben gefordert. Viele Personen werden noch vermisst. Die Bundeswehr hilft mit hunderten Soldaten.
Erstmals seit dem 20. Juni hat die zentrale Corona-Kennziffer in Hessen wieder einen zweistelligen Wert erreicht. Darmstadt hat nun die höchste Inzidenz. Ein Kreis bleibt ohne Neuinfektionen binnen Wochenfrist.
Dauerregen führte in vielen Orten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu Überschwemmungen. Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, 200.000 Menschen ohne Strom, Talsperren drohen überzulaufen. Dutzende Menschen kamen ums Leben.
Die Bundeskanzlerin äußert sich erschüttert zu den Überschwemmungen im Westen Deutschlands und dankt den Helfern. Annalena Baerbock und Olaf Scholz brechen ihren Urlaub ab. Und Armin Laschet macht sich in Hagen ein Bild von der Lage.
Die Impfkampagne in Deutschland gerät ins Stocken, die Lage in Afghanistan eskaliert und in Deutschland droht Hochwasser. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer wollte den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr mit einer Feier am Verteidigungsministerium ehren. Das Gros der Bundestagsfraktionen sprach sich hingegen für eine Ehrung am Bundestag aus. So kommt es nun.
Die Bedeutung des Orbits wächst rasant. Satelliten werden gegen militärische Angriffe immer verwundbarer. Für eine Einheit der Bundeswehr ist der Weltraum von nun an Operationsgebiet.
Ziel des Weltraumkommandos ist es vor allem, die derzeit in der Umlaufbahn befindlichen sechs Satelliten der Bundeswehr zu schützen.
In beliebten Ferienländern steigt die Zahl der Neuinfektionen. Merkel und der ukrainische Präsident Selenskyj sprechen über bekannte und doch ungelöste Probleme. Und: Ein Knochen begeistert Archäologen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Abgeordnete haben über zwanzig Jahre deutsche Soldaten an den Hindukusch geschickt. 59 von ihnen haben den Einsatz mit dem Leben bezahlt. Es ist Zeit für einen Großen Zapfenstreich – und zwar vor dem Parlament.
In Berlin mehren sich Forderungen nach einer Würdigung der Afghanistan-Rückkehrer vor dem Bundestag. Auch um die Größe der Veranstaltung wird gerungen.
Das Deutsche Panzermuseum ist schlecht. Sagt dessen Direktor. In seinen Internetvideos zeigt er, wie es besser geht – und es schauen mehr Leute zu als bei jedem anderen Museum in Deutschland.
Fast 20 Jahre waren deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert. Ihre Würdigung sollte vor dem Parlament stattfinden, finden Veteranen. Aus der SPD kommt Unterstützung – schließlich sei die Bundeswehr eine Parlamentsarmee.
Vernichtungskrieg +++ Carlo Schmid +++ Mission accomplished +++ Europarecht +++ Fussball +++ Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk +++ energetische Gebäudesanierung +++ Norbert Himmler
Auslandseinsätze sind oft nicht geeignet, um Terrorismus zu bekämpfen oder Migration zu verhindern. Dafür gibt es andere Möglichkeiten.
Ohne Zeitlupe und „Top Gun“-Pathos: Der ARD-Dokumentarfilm „Soldaten“ zeigt, was die deutsche Berufsarmee mit Imageproblem dringend benötigt: ein einfühlsames Porträt dreier Rekruten.
Bei einem Medientag gewährte das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr (KSK) seltene Einblicke.
Das Auswärtige Amt weist Kritik am Ablauf des Schutzprogramms für afghanische Ortskräfte der Bundeswehr zurück: Die Lage vor Ort sei schwierig, aber es handele sich trotzdem um ein „sehr schnelles Verfahren“.
Abzug der Bundeswehr +++ Dokumentationszentrum eröffnet +++ Dantes Verse +++ Neue Donald-Duck-Edition
Moshref Zakiullah verliert seine Heimat, als der Krieg ausbricht. Als Bundeswehrsoldat kehrt er Jahre später und voller Hoffnung nach Afghanistan zurück. Kann er sich seine Heimat zurückerobern?
Rund eine Woche nach dem Selbstmordanschlag auf ausländische Soldaten in Mali besucht Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer das Feldlager der UN-Mission in Gao. Sie traf dort auch Soldaten, die Ziel der Attacke waren.
Die Aufklärung des Anschlags auf die Bundeswehr in Mali zieht sich in die Länge. Manches erinnert an den gefährlichen Einsatz am Hindukusch. Gab es eine Sicherheitslücke?
Nach dem jüngsten Anschlag auf die Bundeswehr in Mali hat Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer „realistische politische Ziele“ für die MINUSMA-Mission der UN gefordert. Wird ihr Appell in New York gehört?
Westliche Interventionen haben ihre Ziele in jüngster Zeit meist nicht erreicht. Mit dieser Einsicht tut sich man sich in Europa immer noch schwer.
Die Bundeswehr hat nach knapp 20 Jahren ihren Einsatz in Afghanistan beendet. Seit 2001 waren mehr als 150.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten am Hindukusch im Einsatz.