Nicht noch mal nach Afghanistan
Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer weist die Forderung zurück, den Vormarsch der Taliban mit militärischen Mitteln aufzuhalten. Die FDP fordert den Abbruch der Verhandlungen mit den radikalen Islamisten.
Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer weist die Forderung zurück, den Vormarsch der Taliban mit militärischen Mitteln aufzuhalten. Die FDP fordert den Abbruch der Verhandlungen mit den radikalen Islamisten.
Der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Johann Wadephul weist den Vorstoß von Norbert Röttgen zurück, den Vormarsch der Taliban in Afghanistan notfalls unter Beteiligung der Bundeswehr zu verhindern. Kritik wird auch am Umgang mit afghanischen Ortskräften laut.
Um die Streitkräfte ist es schlecht bestellt. Weder Panzer noch Drohnen sind einsatzbereit. Besonders schlecht sieht es in Sphären aus, die über den Ausgang künftiger Konflikte entscheiden könnten – im Cyberraum etwa.
Auf Kundus richteten sich einst die höchsten Hoffnungen der Deutschen. Doch die waren schon bald nicht mehr von den afghanischen Realitäten gedeckt. Über einen Ort, mit dem Deutschland viel verbindet.
Sollte die Taliban weitere Städte erobern, wäre womöglich auch die Sicherheit in Europa bedroht, sagt Norbert Röttgen im Gespräch mit der F.A.Z. Auch die Bundeswehr sollte sich daran beteiligen, die Islamisten zu stoppen.
Die Eroberung von Kundus durch die Taliban dokumentiert das endgültige Scheitern des westlichen Militäreinsatzes. Dessen Folgen werden Deutschland aber noch weiter beschäftigen.
Im vergangenen Jahr sind die letzten Bundeswehrsoldaten aus Kundus abgezogen. Jetzt haben die Taliban die Stadt im Norden Afghanistans erobert. Seit Freitag sind schon vier Provinzhauptstädte gefallen.
Französische Armee +++ Eid des Hippokrates +++ Geimpfte und Nichtgeimpfte +++ Im Bann der Ostpolitik?
Um Hilfsgelder zu erhalten, müssen die Gemeinden an der Ahr die Schäden sehr genau beziffern. Eine kaum lösbare Aufgabe für Bürgermeisterin und Stadtplanerin.
Finanzminister Scholz will keinen Sonderbeauftragten für die Flutgebiete einsetzen. Die betroffenen Bürgermeister bitten ihn nun inständig darum. „Das kann nicht das letzte Wort gewesen sein“, sagen sie.
Ein 84 Jahre alter Mann hortete Kriegswaffen, darunter einen Weltkriegspanzer. Nun verurteilte ihn das Landgericht in Kiel zu einer Bewährungsstrafe. Seinen Panzer muss er künftig andernorts besichtigen.
Wie schon Innenminister Seehofer argumentiert der Unions-Kanzlerkandidat mit Straftätern. SPD-Chef Walter-Borjans mahnt, niemand dürfe in den Tod geschickt werden. In Afghanistan sind die Taliban weiter auf dem Vormarsch.
Während die Helfer im Ahrtal noch Schlamm schippen, droht schon neues Unheil. Es besteht Seuchengefahr, und die Umwelt könnte über Jahre Schaden nehmen.
Keller trocken legen, Müll wegschaffen und immer dieser Schlamm: Anstatt in den Urlaub zu fahren, ist unser Autor ins Ahrtal gereist. Freiwillige Helfer werden dort nach wie vor gebraucht. Aber es gibt auch Spannungen – mit der Polizei.
Die Bundeswehr unterstützt im Rahmen einer EU-Mission die malischen Streitkräfte im Kampf gegen den Terrorismus. Putschisten will sie nicht ausbilden. Den Staatsstreich im Mai führte aber ein alter Bekannter an.
Die Inzidenz im Landkreis Ahrweiler lag am Freitag bei knapp 48 – deutlich höher als im Rest des Landes. Außerdem herrscht dort laut Bundeswehr „eine latente Seuchengefahr“ – speziell was Durchfallerkrankungen angeht.
Im Katastrophengebiet an der Ahr sind Tausende Freiwillige unterwegs, um den Anwohnern zu helfen. Ihr Einsatz ist belastend – und gefährlich. Über eine Region im Ausnahmezustand.
Eine Nacht im Odenwald mit der Reservistenkameradschaft Frankenstein. Das Bier ist alkoholfrei, die Atmosphäre offen, doch mancher fühlt sich falsch verstanden.
Hilfe in Katastrophenfällen muss aus Sicht von General Schelleis besser koordiniert werden. Er sieht „erheblichen Handlungsbedarf zur Verbesserung der Führungssysteme“.
Das schwierige Verhältnis der Deutschen zu ihrer Armee und Militärischem an sich in einem Buch zusammengefasst
Die Zahl der Soldaten, die wegen einsatzbedingter psychischer Probleme in Behandlung sind, nimmt zu. Die Linke fordert, die langfristigen Konsequenzen gefährlicher Auslandseinsätze gut abzuwägen.