Wehrbeauftragte will „entkrampfte“ Debatte über Dienstpflicht
Eva Högl fordert eine Diskussion darüber, wie der Personalbedarf der Bundeswehr gedeckt werden könnte. Aus allen Ampelfraktionen kommt Widerstand.
Eva Högl fordert eine Diskussion darüber, wie der Personalbedarf der Bundeswehr gedeckt werden könnte. Aus allen Ampelfraktionen kommt Widerstand.
Sozialdemokratische Verteidigungspolitiker hatten in ihrer Partei schon immer einen schweren Stand. Die von Kanzler Scholz ausgerufene Zeitenwende hat daran nichts geändert.
Für den Vorstoß von Boris Pistorius, neue Modelle für einen Wehrdienst zu prüfen, gab es Kritik von FDP und SPD. Die Wehrbeauftragte des Bundestages stellt sich nun auf seine Seite – und fordert eine „Entkrampfung“ der Debatte.
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat recht, wenn er die Aussetzung der Wehrpflicht als Fehler bezeichnet. Die Bundeswehr muss kriegstüchtig, das Land abwehrbereit werden.
Israel hält militärischen Druck aufrecht. Das Wetter bessert sich – ein bisschen. Und: Braucht Deutschland eine Wehrpflicht? Der F.A.Z. Newsletter.
Deutschland zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Carlo Masala, Sebastian Ullrich und Matthias Hansl halten der „Zeitenwende“ den Spiegel vor.
„Von A wie Artilleriegeschütz bis Z wie Zeltbahn“: Heeresinspekteur Alfons Mais kritisiert laut einem Bericht die schlechte Ausstattung der Bundeswehr. Und warnt deshalb vor der Stationierung einer Großbrigade in Litauen.
Der Verteidigungsminister erwägt die Einführung des schwedischen Wehrpflichtmodells, um die Bundeswehr zu stärken. In seiner Partei stößt er damit auf Ablehnung.
Vier Lesermeinungen zum Pflichtdienst +++ Kreuz ist Bekenntnis zu Grundwerten +++ Christlich geprägt +++ Gendern in Baden-Württemberg +++ Klima- und CO2-Bilanz der Bahn
Präsident Selenskyj appelliert an die Ukrainer, im Kampf gegen Russlands Invasion nicht nachzulassen. Aus Deutschland soll aber kein Flüchtling zum Kriegsdienst gezwungen werden. Der Überblick.
Auch aus Mali ist die Bundeswehr erfolglos zurückgekehrt, der Einsatz endete fast im Chaos. Dennoch ist der Rückzug auf die Landes- und Bündnisverteidigung keine Option. Auslandseinsätze müssen möglich bleiben. Aber unter anderen Bedingungen.
In Berlin wurde die Wohnung einer Frau durchsucht, die verfremdete Plakate der Bundeswehr verbreitete. Sie zog vor das Verfassungsgericht und bekam dort Recht.
Bundesverteidigungsminister Pistorius prüft angesichts des Personalmangels bei der Bundeswehr die Wiedereinführung einer Dienstpflicht. Widerstand kommt auch aus der eigenen Partei.
Die Bundeswehr ist aus Afrika abgezogen, nur ein kleiner Trupp harrt noch an einem Flugfeld in Niger aus. Pistorius erhofft sich von dem Besuch in dem Land Antworten, wie es weitergeht.
Die Eskalation im Roten Meer durch Angriffe der jemenitischen Rebellen ruft mächtige Akteure auf den Plan. Die USA bilden ein Marinebündnis. Was kann die Bundeswehr dazu beitragen – und über welche Waffen verfügen die Huthi?
Der Krieg ist zurück in Europa – und vielleicht braucht auch die Traditionspflege in der Bundeswehr eine Zeitenwende. Dort denkt niemand mehr an Georg Bruchmüller. Und das, obwohl er noch heute als Vorbild moderner Kriegsführung gilt.
Die Lage an der Grenze zwischen Libanon und Israel ist ernst. Berlin diskutiert, wie man sich am besten auf eine mögliche Evakuierungsaktion vorbereitet. Einig ist man sich nach Informationen der F.A.Z. nicht.
Verteidigungsminister Boris Pistorius sichert Litauen eine Brigade zu. Doch über die Kosten gibt es noch immer keine genauen Angaben.
Immer häufiger werden am Golf von Aden Schiffe beschossen. Die Bundesregierung prüft nun die Entsendung von Marine-Einheiten. Doch viele Fragen sind noch offen.
Innenministerin Faeser rechnet mit einer Einigung zur Verteilung der Flüchtlinge, das Wirtschaftsministerium stellt die Förderung von E-Autos abrupt ein und Israel will die Militäraktionen trotz Massenprotesten weiterführen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Pistorius lässt Modelle für eine Dienstpflicht prüfen. Wie auch immer sie aussähe, sie wäre ein Eingriff in die Freiheit junger Menschen. Das ist zumutbar.
Durch den Suezkanal und das Rote Meer läuft einer der wichtigsten Schiffswege. Nach dem Beschuss von Schiffen durch jemenitische Huthi-Rebellen werden Forderungen nach Marineschutz laut. Eine ähnliche Mission gab es schon einmal.
Der Verteidigungsminister will mehr Personal für die Bundeswehr gewinnen. Er lässt auch Dienstpflichtmodelle prüfen. In Schweden werden alle jungen Frauen und Männer gemustert, aber nur eine Auswahl leistet den Grundwehrdienst.
Die Bundeswehr hat bis zu 82 leichte Kampfhubschrauber bestellt.
In Wunstorf werden die letzten Rückkehrer aus Mali empfangen. Die militärische Feierlichkeit unterscheidet sich deutlich von der Heimkehr des letzten Afghanistan-Trupps 2021.
Die EU eröffnet Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine, Malu Dreyer spricht im Bundestag zu den Ahrtal-Hilfen und in den Niederlanden startet ein Pilotprojekt zum legalen Cannabis-Anbau. Der F.A.Z. Newsletter.
Es ist ein Fehler, das Sondervermögen der Bundeswehr für Waffenlieferungen an die Ukraine zu nutzen. Die Unterstützung Kiews sollte nicht auf Kosten der dringend nötigen Nachrüstung gehen.
Die Bundeswehr ist unterfinanziert. Nun soll sie trotzdem einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten. Das werde das Vertrauen der Truppe in die Regierung „massiv erschüttern“, kritisiert die Union.
Bürokratie kann lähmend sein, muss sie aber nicht. Manchmal reicht dafür schon eine gute Idee. Johanna Sieben kann davon viel erzählen.
Kampfhubschrauber, Patriot-Flugabwehr und Artilleriemunition: Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat Rüstungsprojekten im Umfang von sechs Milliarden Euro zugestimmt.
Die letzten 142 deutschen Soldaten verlassen nach Angaben des Einsatzführungskommandos ihren Stützpunkt im malischen Gao. Vier weitere aus dem Hauptquartier der UN-Mission MINUSMA folgen am Sonntag.
Die Bundeswehr hat ihr Lager im westafrikanischen Gao verlassen. Den erhofften Erfolg hat der UN-Einsatz nicht gebracht. Die mit einem Putsch an die Macht gekommene Militärregierung des Landes hat sich Russland zugewandt.
Das Buch „Deutschlands Veteranen“ sucht einen Begriff mit Leben zu füllen, dem das Verteidigungsministerium die wesentlichen Attribute genommen hat.
Das Fremdeln mit allem Militärischen gehört zum guten Ton in einer pazifistischen Gesellschaft. Befeuert wird diese Haltung von der politischen Elite. Aber was denkt die Bevölkerung wirklich?
Wie steht die Bundeswehr da? Die sicherheitspolitische Bilanz sieht am Ende des Jahres 2023 bescheiden aus: Die Truppe ist nicht „kriegstüchtig“, die Generale im internationalen Vergleich recht alt, die Fitness der Soldaten nicht ausreichend. Ein Gastbeitrag