Rechts gegen Rechtsextreme
Die Entscheidung über den Parteiausschluss von Björn Höcke aus der AfD könnte heute erfolgen. Wie verhält sich die Parteiführung? Und was erwartet Victor Orbán, wenn er die CSU in Seeon besucht?
Die Entscheidung über den Parteiausschluss von Björn Höcke aus der AfD könnte heute erfolgen. Wie verhält sich die Parteiführung? Und was erwartet Victor Orbán, wenn er die CSU in Seeon besucht?
Mit der Doppelspitze Meuthen-Gauland hat sich die AfD weiter rechts ausgerichtet. Für die gemäßigteren Kräfte wird Alice Weidel in den Vorstand gewählt – und muss sich Sticheleien von Björn Höcke gefallen lassen.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen blickt auf dem Bundesparteitag zurück auf eine Geschichte der Erfolge, die ihn emotional werden lässt. Heute sei alles anders als früher, sagt er. Es gebe kein Kampfgeschrei mehr.
In Hannover will die AfD ihre Führung neu ordnen. Vor dem Tagungsgelände kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.
Nach Frauke Petrys Ausstieg aus der AfD ist Jörg Meuthen einziger Parteichef. Doch eine Alleinherrschaft kommt nicht in Frage. Nun soll die Führung neu gewählt werden.
Der AfD-Politiker Björn Höcke hat das Künstlerkollektiv, das vor seinem Haus das Holocaust-Mahnmal nachbaute, als „terroristische Vereinigung“ bezeichnet.
Strafanzeigen, von denen die Aktivisten noch nichts gehört haben, eine Kündigung, die sie für gegenstandslos halten, Kritik an der Polizei: Das „Denkmal der Schande“ beschäftigt nicht nur den thüringischen Ort Bornhagen.
Die Kopie des Holocaust-Mahnmals neben dem Privathaus von Björn Höcke schlägt in Thüringen auch politisch hohe Wellen. Selbst vom Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde kommt Kritik.
Ein „Denkmal der Schande“ vor dem Haus Höckes soll den AfD-Politiker buchstäblich in die Knie zwingen. Moralisch einwandfrei ist die Aktion nicht. Ihre Initiatoren haben allerdings auch einen anderen Anspruch.
Aktionskünstler haben neben dem Privathaus des AfD-Politikers Björn Höckes ein „Denkmal der Schande“ errichtet. Jetzt ermittelt die Polizei. Und der Vermieter kündigt zum Jahresende.
Aktionskünstler haben in Björn Höckes unmittelbarer Nachbarschaft ein Stelenfeld aufgestellt. Die AfD fordert eine gesellschaftliche Reaktion, Anhänger blockieren den Zugang zum von den Künstlern angemieteten Grundstück.
Mit ihrem Projekt „Blaue Wende“ will Frauke Petry Konservativen eine neue Heimat bieten. Ihren früheren Parteikollegen macht die ehemalige AfD-Parteivorsitzende schwere Vorwürfe – und spekuliert über weitere Austritte.
Ein Buchmessen-Auftritt des AfD-Manns Björn Höcke gerät völlig aus dem Ruder. Die Leitung der Buchmesse verurteilt die Gewalt, muss sich aber zugleich gegen Kritik verteidigen.
Der Auftritt rechtsgerichteter Verlage auf der Frankfurter Buchmesse verursacht weiter Aufruhr. Am Wochenende kommt es erst zu einem gewalttätigen Übergriff – und dann am Rande eines Auftritts von Björn Höcke zu Auseinandersetzungen.
Noch im März verglich der AfD-Vorstand Björn Höcke mit Adolf Hitler und strebte seinen Ausschluss an. Nun wird Höcke selbst als Vorstandsmitglied ins Spiel gebracht.
Nach den Querelen seit der Bundestagswahl haben sich die Abgeordneten der AfD für ein Duo als Fraktionsspitze entschieden: Alexander Gauland und Alice Weidel sollen gemeinsam die Fraktion führen.
In der „Schlussrunde“ von ARD und ZDF fehlten die Kanzlerin und ihr Herausforderer. Sie verpassten damit eine gute Gelegenheit zum harten Schlagabtausch mit Alexander Gauland von der AfD.
In der kommenden Legislaturperiode sitzt die AfD wohl im Bundestag. In der künftigen Fraktion droht Hauen und Stechen. Eine Vorbereitungsgruppe soll das schlimmste Chaos verhindern. Nur wie?
Alice Weidel hat eine Fernsehdiskussion zur Bundestagswahl vorzeitig verlassen. Sie war dazu aufgefordert worden, sich von Björn Höcke zu distanzieren – und konterte mit einer Attacke auf die Moderatorin.
Der rechtsnationale Flügel der AfD trifft sich einmal im Jahr vor dem Kyffhäuser-Denkmal in Thüringen. Dieses Mal bekommt er Gegenwind. Auf der Wartburg gründet sich zur gleichen Zeit die „Alternative Mitte in Thüringen“.
Die AfD hat ihre wirtschaftsliberalen Elemente abgestoßen. Übrig blieb eine Partei, die ihre Zukunft nicht mehr in der rechten Mitte der Gesellschaft sieht, sondern an deren rechtem Rand.
Der AfD-Spitzenkandidat hält einen Einzug des umstrittenen Parteimitgliedes in den Bundesvorstand für möglich. Höcke sei „Teil der Seele der AfD“.
Denkmäler sollen Lern- und Konfrontationsorte sein. Was aber, wenn die Botschaft so uneindeutig ist, dass nur noch politisch Rechte etwas lernen wollen und andere nur noch zum Kaffeetrinken kommen? Ein Besuch bei Barbarossa im Kyffhäuser.
In der Thüringer AfD ist die stellvertretende Landesvorsitzende Steffi Brönner zurückgetreten – aus Protest. Sie beklagt Rechtsnationalismus und „verwirrte Geschichtsromantiker“.
Das Schmollen hat in der deutschen Gesellschaft eine lange Tradition. Über eine Neigung, die zum Merkmal eines Nationalcharakters taugt.
In Sachsen wächst der Widerstand gegen die AfD-Vorsitzende Frauke Petry. Der Basis behagt es nicht, dass die Parteichefin gegen Radikale vorgeht. Im Zentrum der Revolte steht ein Verstoßener.
Ihr Kurs gegen Björn Höcke und Pegida droht Frauke Petry gefährlich zu werden. Gegner suchen, ihre Direktkandidatur bei der Bundestagswahl zu torpedieren.
AfD-Bundestagskandidat und Richter Jens Maier gilt als Höcke-Fan, der selbst gern nationalistische Reden schwingt. Der Vorstand der AfD Sachsen hat ein Ausschlussverfahren gegen Maier eingeleitet – entgegen dem Willen der Parteibasis.
Die AfD hat seit der Dresdner Rede von Björn Höcke an Zustimmung verloren. Spitzenkandidatin Alice Weidel formuliert dennoch große Ziele für die Bundestagswahl.
Während Frauke Petry an Rückhalt in der AfD verliert, ist sie jüngst zur Co-Spitzenkandidatin der AfD gewählt worden: Alice Weidel. Wer ist diese Frau? Ein Porträt in drei Geschichten.
Schwere Stunden für Frauke Petry auf dem AfD-Parteitag: Ihren „Zukunftsantrag“ musste sie zurückziehen – und ihr Rivale Jörg Meuthen tritt in der ohnehin aufgeheizten Stimmung sogar noch nach.
Stark geschützt von der Polizei beginnt in Köln der Parteitag der AfD. Die Partei trifft sich in tiefer Zerstrittenheit. Entscheidend wird die noch zu beschließende Tagesordnung sein.
Die AfD-Führung sucht nach einer Möglichkeit, um Björn Höcke endgültig aus der Partei zu verbannen. Dem Fraktionsvorsitzenden wird Nähe zum Nationalsozialismus vorgeworfen. Doch die Beweislage ist dürftig.
In einer Videobotschaft hat der AfD-Landesvorsitzende angekündigt, den Parteitag in Köln nicht zu besuchen. Den Wahlkampf seiner Partei will er dennoch beeinflussen.
Die Bremer AfD will den Ausschluss von Thüringens umstrittenem Landesvorsitzenden Björn Höcke offenbar verhindern. Ansonsten sei die „Erfolgsgeschichte“ der Partei bedroht.
Der Machtkampf in der AfD wird immer aggressiver: In dem von Frauke Petry unterzeichneten Antrag, Björn Höcke aus der Partei auszuschließen, wird diesem offenbar „übergroße Nähe zum Nationalsozialismus“ attestiert.