100.000 neue Fernwärmeanschlüsse im Jahr
Politik und Wirtschaft vereinbaren eine Verdreifachung der Fernwärmeanschlüsse bis 2045. Die FDP erwartet derweil eine Neuauflage des Heizungsgesetzes.
Politik und Wirtschaft vereinbaren eine Verdreifachung der Fernwärmeanschlüsse bis 2045. Die FDP erwartet derweil eine Neuauflage des Heizungsgesetzes.
Vor allem in Städten soll Fernwärme eine Alternative zur Wärmepumpe werden. Lässt sich so der Streit ums Heizungsgesetz entschärfen?
Auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums sind in Berlin Expertinnen und Branchenvertreter zum sogenannten Fernwärmegipfel zusammengekommen. Die Verbraucherzentrale spricht von einem riesigen Potenzial, die Klimaschutzziele zu erreichen.
Existenziell: Giorgio Battistelli hat „Il Teorema“ von Pier Paolo Pasolini zur Oper gemacht. Die Uraufführung an der Deutschen Oper Berlin gelang bestens.
Die Vorwürfe gegen die Band Rammstein beschäftigen auch die Innensenatorin in Berlin. Die Band will Mitte Juli zweimal in Berlin auftreten. Dabei sollen ihr keine städtischen Liegenschaften für Partys zur Verfügung stehen.
Ob es zum Gebäudeenergiegesetz kommt, hänge am Koalitionspartner. In den vergangenen Wochen seien Streitpunkte ausgeräumt worden. Am Montag führt er Gespräche, wie sich 100.000 Haushalte an Fernwärme anschließen lassen.
Im Stil-Fragebogen verrät Moderator Tarik Tesfu, warum ihn die Bibel beeindruckt hat, was ihm an geschlechtsneutralen Kindernamen gefällt und warum er sich als Raucher ein Rauchverbot wünscht.
Am 17. Juni 1953 erhob sich ein Großteil der Ostdeutschen gegen die Diktatur der SED. Doch die Erinnerung an den Volksaufstand vor siebzig Jahren gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Gastbeitrag.
Schreibende Weltaneignung und naturkundliche Welterschließung: Eine Biographie Adelbert von Chamissos und eine Edition der Tagebücher seiner Forschungsreise liefern neue Erkenntnisse.
Der Name der Partei sei eine „unmittelbare Reaktion“ auf das von Angela Merkel genutzte Wort „alternativlos“, sagt der CDU-Chef auf dem Kirchentag.
Der Linken-Vorstand fordert die Politikerin und ihre Mitstreiter dazu auf, ihre Mandate zurückzugeben – weil sie am Projekt einer anderen Partei arbeiteten. Dies sei „ein Gebot des politischen Anstandes und der Fairness“.
Mildred Harnack, Widerstandskämpferin der „Roten Kapelle“, übersetzte vor ihrer Hinrichtung in Plötzensee Gedichte von Goethe. Aber wo ist das Original ihres Buchs geblieben? Und wer hat heute die Deutungshoheit, Mildred Harnacks Geschichte zu erzählen?
Der SPD-Politiker Carsten Schneider will jene Wähler stärken, die nicht die AfD wählen. Denn die Stärke der Partei sei „die größte Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands“.
Kein europäisches Land zieht so viele Migranten an wie Deutschland. Trotzdem hält die Regierung das Thema offenbar für weniger drängend als andere. Wieso?
Bei den Grünen ist die Aufregung groß, weil die Bundesregierung Plänen für eine Verschärfung der europäischen Asylregeln zustimmte. Der Chef der Partei versucht nun, zu beschwichtigen.
Bei einer Großschadenslage gebe es einen „überdimensionierten Kräfte-Mittel-Einsatz“, erklärte ein Sprecher. Aktuell seien 100 Einsatzkräfte und 18 Löschfahrzeuge vor Ort.
Mit ihrer unbändigen Spielfreude machten die Akademie für Musik Berlin und die Violinistin Isabelle Faust ein reines Telemann-Programm im Staatstheater Darmstadt spannend.
Schlachtfelder der Nachkriegsmoderne: Ulrich Brinkmann legt eine Sammlung von Postkarten deutscher Städte vor. Sie zeigen, wie der urbane Raum zwischen 1949 bis 1989 für den Verkehr zugerichtet wurde.
Die Grünen leiden und streiten. Doch es war richtig, dass Berlin dem Asylkompromiss der EU zustimmte. Was er wert ist, wird gleichwohl erst die Praxis zeigen.
Seit zehn Tagen brennt es in dem brandenburgischen Waldgebiet. Nun hatte die Feuerwehr eigentlich auf eine Entspannung der Lage gehofft – bis auffrischender Wind den Optimismus zunichte machte.
Die Landesrechnungshöfe haben den RBB geprüft. Und attestieren dem Sender „systematische Mängel“. Weitere Prüfungen sollen deshalb folgen.
Der Springer-Verlag verklagt den früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt. Er habe gegen seinen Abfindungsvertrag verstoßen. Reichelts Anwalt weist die Vorwürfe zurück – und gibt Einblick in Springers angebliche Methoden.
Drogen kann man leicht mit dem Smartphone ordern. Dagegen tut die Politik wenig. Eher im Gegenteil: Es fehlt der Wille, wirklich gegen dieses Phänomen vorzugehen.
Die Gasspeicher sind aktuell gut gefüllt. Sollte der nächste Winter besonders kalt werden, könnte trotzdem ein Mangel drohen, sagt der Verband der Speicherbetreiber.
Seit Monaten streitet die Gewerkschaft EVG mit der Bahn um höhere Gehälter. Von Montag an setzen sie sich abermals an einen Tisch. Das sind (erstmal) gute Nachrichten für Reisende.
In Warschau heißt es, Deutschland ignoriere den Hochwasserschutz an der Oder und mische sich in Polens Energiepolitik ein. Doch auch Berlin ist mit dem Nachbarland nicht in allen Punkten zufrieden.
Immer mehr Versorger senken ihre Preise für Strom und Gas. Verbraucherschützer empfehlen einen Vergleich und ermuntern zu einem Anbieterwechsel.
Das Goethehaus in Weimar muss sehr dringend saniert werden. Im Zuge der Restaurierung will die Stiftung auch das Ausstellungskonzept überarbeiten. Das alles wird sehr teuer. Noch aber gibt es keinen Finanzierungsplan der Politik. Warum nicht?
Furchtbar aktuell, leider verunglückt: Nanouk Leopold inszeniert die Uraufführung von Nino Haratischwilis Euripides-Bearbeitung „Phädra, in Flammen“ am Berliner Ensemble.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat bei seinem Besuch in Rom ein Ende gegenseitiger Schuldzuweisungen angemahnt. Die anfänglichen Bedenken gegenüber Georgia Meloni scheinen verflogen.
Erst sind es drei Kandidaten, dann vier oder sind es fünf? Die Intendantenwahl beim RBB gerät schon bei der Vorauswahl zum Fiasko. Worum geht es? Um das Verfahren und natürlich ums Geld.
Die Konjunktur in China schwächelt, geopolitische Spannungen erhöhen die Risiken. Auch nach der Abkehr von der Null-Covid-Politik haben deutsche Unternehmen im China-Geschäft schwer zu kämpfen.
Klimaminister Robert Habeck sieht Deutschland beim Klimaschutz nicht auf Kurs. Alle geplanten Maßnahmen würden nicht reichen, um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten.
Das Berliner Kammermusikfestival Intonations hat sich vom Jüdischen Museum getrennt. Die Festivalleiterin Elena Bashkirova spricht über die Hintergründe und über den neuen Spielort im Kühlhaus.
Ghosting, Polyamorie und Unverbindlichkeit: In Berlin folgt die Liebe anderen Gesetzen als im Rest der Republik. Wieso hier so viele Suchende verzweifeln.
Hans Joachim Schädlich versammelt in seinem Band „Das Tier, das man Mensch nennt“ Erzählungen aus historischen Extremsituationen. Doch es findet sich auch Tröstliches, Skurriles, Schönes.