Unberechenbar aus Prinzip
In der amerikanischen Außenpolitik gibt es trotz aller Unwägbarkeiten auch Zeichen, die auf Kontinuität deuten. Doch wie viel Spielraum lässt Trump seinen Ministern für die Pflege der Bündnisse?
In der amerikanischen Außenpolitik gibt es trotz aller Unwägbarkeiten auch Zeichen, die auf Kontinuität deuten. Doch wie viel Spielraum lässt Trump seinen Ministern für die Pflege der Bündnisse?
Das israelische Parlament hat beschlossen, schon gebaute Siedlerwohnungen im Westjordanland im Nachhinein zu genehmigen. Ein Frieden mit den Palästinenser rückt damit in weite Ferne.
Israel will 3000 neue Siedler-Wohnungen im besetzten Westjordanland bauen. Verteidigungsminister Lieberman und Regierungschef Netanjahu haben den Bau bereits genehmigt.
Vier Monate vor der Präsidentenwahl in Iran würden neue Iran-Sanktionen den Hardlinern in Teheran in die Hände spielen. Schon das amerikanische Einreiseverbot hatte die Reformkräfte im Land geschwächt.
Kaum ist der amerikanische Präsident Barack Obama aus dem Amt, besiedelt Israel schnell weiter das Westjordanland. Regierungschef Netanjahu twitterte: „Wir bauen – und wir werden weiter bauen.“
Im ersten Telefongespräch zwischen Trump und Netanjahu ging es um diplomatische Alltäglichkeiten. Doch warum wurden wichtige Themen wie die Siedlungsfrage vermieden?
Offenbar macht Donald Trump mit seinen Plänen ernst, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen und die amerikanische Botschaft zu verlegen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warnt vor einem solchen Schritt.
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit hat der amerikanische Präsident Obama die israelische Siedlungspolitik kritisiert. Die Chancen auf eine Zweistaatenlösungen würden dadurch schwinden.
In seinen letzten Tagen im Weißen Haus legt Barack Obama seinem Nachfolger Donald Trump noch Steine in den Weg. Doch der Kongress holt bereits zum Gegenschlag aus.
Der israelische Regierungschef soll mit einem Medienunternehmer über bessere Schlagzeilen verhandelt haben. Die Behörden des Landes gehen derzeit mehreren Vorwürfen gegen den Premier nach.
Ein Palästinenser tötet am Sonntag mit einem Lastwagen in Jerusalem junge israelische Soldaten, eine Augenzeugin berichtet von dem Terroranschlag. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht eine Verbindung zum IS.
In Jerusalem ist ein Lastwagen in eine Gruppe Soldaten gerast. Israels Ministerpräsident Netjanjahu geht davon aus, dass es sich beim Attentäter um einen IS-Anhänger handelt. Vier Menschen sind getötet worden.
Weil er einen wehrlosen Palästinenser getötet hat, drohen dem Soldaten Elor Azaria 20 Jahre Haft. Israels Regierungschef Benjamin Netanjau regt nun eine Begnadigung an.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll von Geschäftsleuten unrechtmäßige Vergünstigungen angenommen haben. Das ist nicht das erste Mal, dass Netanjahu gegen solche Vorwürfe kämpfen muss.
Die Empörung in Israel über die Rede des amerikanischen Außenministers hält an. Die Zwei-Staaten-Lösung, die Kerry fordert, tut ein Minister aber bereits ab. Wenn Trump kommt, sei das vom Tisch, ist er überzeugt.
Die jüngste UN-Resolution gegenüber Israels Siedlungspolitik markiert ein historisches Novum. Zum ersten Mal macht die amerikanische Regierung nicht von ihrem Vetorecht Gebrauch. Kerrys Grundsatzrede und Netanjahus Reaktion sind weitere Wegpunkte einer zerrütteten Beziehung.
Der Ärger der israelischen Regierung über die Resolution zum Siedlungsstopp hält an: Der Diplomat Dan Shapiro wurde zu einem Gespräch im Außenministerium eingeladen. Aus Netanjahus Kabinett kommen aber noch weit radikalere Vorschläge.
Der UN-Sicherheitsrat fordert überraschend das Ende des Baus israelischer Siedlungen im Westjordanland. Die israelische Regierung reagiert empört – und will die Resolution ignorieren.
Bisher hat sich Donald Trump in puncto Nahost-Konflikt noch nicht positioniert. Mit der Ernennung des neuen Israel-Botschafters setzt er jedoch ein deutliches Zeichen.
Für Benjamin Netanjahu ist der Nachfolger Obamas ein Glücksfall. Der israelische Ministerpräsident will mit dem künftigen amerikanischen Präsidenten Trump die Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran erreichen.
Seit Tagen wüten in Israel Brände – für einige macht die Politik palästinensische Brandstifter verantwortlich. Schon geht das Wort von der „Feuer-Intifada“ um.
Israelische Medien und Politiker haben Palästinenser für die heftigen Brände verantwortlich gemacht, die seit Tagen in Israel wüten. Ein PLO-Vertreter bezeichnet die Anschuldigungen als „grundlos und unzutreffend“.
Die deutschen U-Boote sind der Stolz der israelischen Marine. Sie gelten als Bollwerk der Sicherheit, vor allem gegen den Erzfeind Iran. Doch jetzt gibt es Ärger um den Kauf neuer Modelle.
Träume von einer neuen Weltordnung in Moskau, Hoffnung und Sorge in der arabischen Welt und ein Notfallplan für Mexiko. F.A.Z.-Korrespondenten haben die ersten Reaktionen auf den Sieg Donald Trumps zusammengetragen.
Aus seinen Problemen mit Obama macht Israels Regierungschef Netanjahu keinen Hehl, doch wenn es zur Nachfolgefrage kommt, ist er vorsichtig. Dass er weder Clinton noch Trump lobt, hat mehrere Gründe.
Prominente aus aller Welt haben Schimon Peres’ Beisetzung begleitet. Amerikas Präsident Obama redete den Politikern ins Gewissen: „Die Verantwortung liegt in den Händen der nächsten Generation Israels.“
Der frühere Präsident Schimon Peres ist beigesetzt. Israel scheint in diesen Tagen in Trauer geeint. Doch das ist eine Illusion.
Kanzlerin Merkel würdigt ihn als Mann des Ausgleichs: Die Welt trauert um den israelischen Staatsmann. Nur die Terrororganisation Hamas applaudiert.
Sechs Jahrzehnte lang wirkte Schimon Peres in verschiedenen Staatsämtern in Israel. Sein Thema blieb stets dasselbe: die Aussöhnung mit den Palästinensern und eine neue Ordnung für Frieden und Stabilität. Nun ist er im Alter von 93 Jahren gestorben.
Innerhalb weniger Minuten sprechen sich Israels Ministerpräsident Netanjahu und Palästinenser-Präsident Abbas auf der UN-Vollversammlung für neue Friedensverhandlungen aus. Trotzdem attackieren sie sich weiterhin mit scharfen Worten.
Israels Regierungschef Netanjahu hat sich bei den Vereinigten Staaten mit seiner Forderung nach mehr Militärhilfe durchgesetzt. In den kommenden Jahren stellen die Amerikaner einen Rekordbetrag zur Verfügung.
Israels früherer Präsident Israels Schimon Peres hat einen Schlaganfall erlitten. Der 93-Jährige war bereits vorher gesundheitlich angeschlagen. Nun setzten ihn seine Ärzte unter Narkose.
Israels Verteidigungsminister Lieberman hat Amerikas Iran-Deal mit dem Münchner Abkommen von 1938 verglichen. Doch die Hand, die einen füttert, beißt man bekanntlich nicht. So muss Lieberman nun etwas ungewohntes tun.
Der Holocaust wird neuerdings als Projektionsfläche für die Gender Studies genutzt – mit fragwürdigen Befunden. Ein Einspruch.
„Wir werden Sie an der Grenze stoppen“: Der „Bild“-Chef Kai Diekmann erzählt, wie er dafür sorgte, dass die wohl einzig erhaltenen Baupläne des Vernichtungslagers Auschwitz nach Israel gelangten. Auch wenn das Bundesarchiv sie für sich beanspruchte.
Die Vereinigten Staaten sind Israels wichtigster Verbündeter. Doch diesmal scheint Israel zu weit gegangen zu sein. Washington reagiert mit scharfen Worten auf die jüngsten Pläne.