Mysteriöser Angriff mit drei Toten
Israel und Ägypten arbeiten im Sicherheitsbereich eng zusammen. Das gute Verhältnis wird nun durch einen ungewöhnlichen Vorfall auf die Probe gestellt.
Israel und Ägypten arbeiten im Sicherheitsbereich eng zusammen. Das gute Verhältnis wird nun durch einen ungewöhnlichen Vorfall auf die Probe gestellt.
Zehntausende Israelis haben in Tel Aviv und anderen Städten abermals gegen die Pläne Netanjahus zum Umbau der Justiz demonstriert. Die Regierung will die zwischenzeitlich gestoppten Pläne nun doch umsetzen.
Die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will umgerechnet 62 Millionen Euro für die Unterstützung von ultraorthodoxen Männer bereitstellen. Die Demonstranten kritisieren das als „Plünderung“ der Staatskasse.
Regierungschef Netanjahu gibt in letzter Minute großen Geldforderungen seiner radikalen Koalitionspartner nach. Das zeugt von seiner Angst vor Neuwahlen – und mobilisiert seine Gegner.
Israel tötet weitere Kommandeure des Palästinensischen Islamischen Dschihads, die Hamas hält sich zurück.
Nach massiven Raketenangriffen hat die israelische Armee in der Nacht einen ranghohen Islamisten-Kommandeur im Gazastreifen getötet. Die Dschihadisten antworten: „Blut wird mit Blut begegnet.“
Israel reagiert mit Luftangriffen auf den Raketenbeschuss aus Gaza. 13 Menschen sterben. Ob die Operation fortgesetzt wird, hängt von der Reaktion der Hamas ab.
In Tel Aviv ist es abermals zu Massenprotesten gegen die Pläne Netanjahus zum Umbau der Justiz gekommen. Vermittlungsgespräche zwischen der Regierung und der Opposition bleiben weiter ohne Erfolg.
Israel ist ein gespaltenes Land. Im ärmsten Stadtteil von Tel Aviv erklären sie sich das mit der Benachteiligung der orientalischen Juden.
Weit mehr als 100.000 Menschen demonstrieren in Tel Aviv gegen die geplante Justizreform von Regierungschef Benjamin Netanjahu. Bald könnten die Abgeordneten sich entscheiden müssen.
Nach den Gegnern der Justizreform in Israel mobilisieren die Anhänger der rechten Regierung. In Jerusalem gingen am Donnerstagabend Zehntausende auf die Straße.
Mehr Religion, mehr Nationalismus, mehr Besatzung: Israel feiert die Gründung des Staates Israel vor 75 Jahren – mit gemischten Gefühlen. Die Spaltungen im Land treten deutlicher hervor denn je.
Mindestens acht Menschen erlitten Verletzungen. Der Fahrer wurde „am Tatort für tot erklärt“. Regierungschef Netanjahu spricht von einem „terroristischem Anschlag“.
Die Demonstranten werfen der israelischen Regierung vor, mit ihrer Reform die unabhängige Justiz des Landes schwächen zu wollen. Denn Abgeordnete könnten künftig Entscheidungen des Obersten Gerichts aufheben.
Die Frage, die sich angesichts der Staatsgründung Israels vor 75 Jahren mehr denn je stellt, lautet: Wie und in welcher Form will das Land in Zukunft existieren?
Der Konflikt über Israels Justizreform zieht sich mitten durch Gesellschaft und Familien. Zu Besuch bei einem Siedlerpaar im Westjordanland, bei dem der Riss durch die Familie geht.
Bald feiert Israel seine Staatsgründung vor 75 Jahren, während das Land zugleich seine größte Krise erlebt: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und Rechtsanwalt Yishai Sarid über Fanatiker, die seine Heimat von außen und von innen bedrohen.
In Umfragen stürzt Benjamin Netanjahus Koalition ab. Viele glauben, Netanjahu habe die Sicherheitslage nicht im Griff. Jetzt macht er auch noch eine Kehrtwende in Bezug auf den entlassenen Verteidigungsminister.
Die israelische Armee reagiert mit Luftangriffen auf Raketenbeschuss aus Libanon und dem Gazastreifen. Die Vereinten Nationen warnen vor einer „ernsten Eskalation“.
Nach dem Raketenbeschuss aus dem Libanon hatte Ministerpräsident Netanjahu harte Reaktionen angekündigt. Kurz darauf griff die israelische Luftwaffe Ziele im Südlibanon und im Gazastreifen an.
Fast täglich fliegt Israel derzeit Angriffe auf iranische und irantreue Kräfte in Syrien. Das ist ein deutliches Signal, dass sich die Konfrontation zuspitzt.
Die israelische Regierung hat die umstrittene Justizreform zwar aufgeschoben, doch deren Gegner halten an ihrem Protest fest. Landesweit sollen 450.000 Menschen auf die Straße gegangen sein.
Der israelische Ministerpräsident sang stets ein Loblied auf die Justiz in seinem Land. Bis Anklage gegen ihn erhoben wurde. Doch er hat die Stimmung im Land falsch eingeschätzt.
In Israel kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei, nachdem tausende Anhänger der umstrittenen Justizreform zu Protesten aufgerufen haben. Kritiker warnen vor einer möglichen Staatskrise.
Die Justizreform in Israel ist nur die jüngste Belastungsprobe für das Verhältnis von Biden und Netanjahu. Der amerikanische Präsident drang auf ein Einlenken des israelischen Ministerpräsidenten.
Die Gegner der Justizreform in Israel reagieren skeptisch auf Netanjahus Ankündigung, das Vorhaben auszusetzen. Handelt es sich nur um ein Manöver?
Nach wochenlangen Protesten der Bevölkerung hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu angekündigt, die Umsetzung der umstrittenen Justizreform zu pausieren. Oppositionsführer Jair Lapid erklärte unter Bedingungen seine Bereitschaft zum Dialog.
Die umstrittene Justizreform ist auch eine Belastungsprobe für die Beziehungen des amerikanischen Präsidenten und des israelischen Regierungschefs. Vorerst zeigt sich Washington zufrieden.
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung geht in die Verlängerung, die EU-Länder lassen dem Verbrennermotor eine Hintertür offen, und Kardinal Woelki sagt in Köln vor Gericht aus. Der F.A.Z.-Newsletter
Israels Ministerpräsident Netanjahu begründete die Aussetzung der Justizreform damit, dass er einen „Bürgerkrieg“ vermeiden wolle. Das Gesetzesvorhaben wird nun frühestens Ende April im Parlament zur Abstimmung vorgelegt.
Israels Ministerpräsident Netanjahu begründete die Aussetzung der Justizreform damit, dass er einen „Bürgerkrieg“ vermeiden wolle. Das Gesetzesvorhaben wird nun frühestens Ende April im Parlament zur Abstimmung vorgelegt.
Die umstrittene Justizreform spaltet nicht nur die israelische Gesellschaft. Auch die Regierung Netanjahu ringt um ihren Kurs. Hinter den Kulissen wurde heftig gestritten.
In Kürze will sich der israelische Ministerpräsident Netanjahu zu einer Aussetzung der Justizreform äußern. Im Parlament treibt die Koalition das Projekt jedoch weiter voran.
Israel steht durch den Streit über die Justizreform vor einer Verfassungskrise. Ein Grund sei auch, dass die Linke ihren politischen Aktivismus zu sehr auf die Justiz verlagert habe, sagt der Staatsrechtler Menachem Mautner.
Israels Verteidigungsminister hatte dazu aufgerufen, die umstrittene Justizreform, gegen die zuletzt Hunderttausende Israelis protestierten, zu stoppen. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Nun spitzt sich die Lage zu.
Der Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel, seziert die deutschen Debatten über Israel. Er ärgert sich über „dämliche Kommunalpolitiker“ und erklärt, warum er gegen eine Falafelbude von Roger Waters nichts einzuwenden hätte.