Besatzung kann nicht unendlich sein
Der Internationale Gerichtshof könnte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwingen, Farbe zu bekennen. Ob der Regierungschef eine Lösung des Konflikts will oder nicht.
Der Internationale Gerichtshof könnte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zwingen, Farbe zu bekennen. Ob der Regierungschef eine Lösung des Konflikts will oder nicht.
Israels Regierungschef hält trotz laufender Verhandlungen über eine Waffenruhe an seinen Kriegsplänen fest. Derweil kommt es bei Protesten in mehreren israelischen Städten zu Chaos. Der Überblick.
Lange hat Netanjahu es vermieden, über die Nachkriegsordnung für den Gazastreifen zu sprechen. Jetzt legte er in der Regierung ein Diskussionspapier vor. Von einer Zweistaatenlösung ist darin keine Rede.
Der israelische Ministerpräsident hat seinem Kabinett Pläne für die Zukunft des Gazastreifens vorgelegt. Forderungen seiner rechtsextremen Minister macht er sich nicht zu eigen.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat offenbar einen Plan für die Verwaltung des Gazastreifens nach dem Krieg vorgelegt. Die humanitäre Lage dort wird unterdessen immer schlimmer. Können die Vermittler diesmal eine Feuerpause aushandeln? Der Überblick.
Im Gazakrieg geht das Ringen um eine Waffenruhe weiter. Premier Netanjahu will sich dem internationalen Druck nicht beugen. Derweil sorgen die Aussagen eines Ministers bei den Angehörigen der Hamas-Geiseln für Empörung. Der Überblick.
Unterernährung und sich rasch ausbreitende Krankheiten gefährden laut den relevanten UN-Organisationen das Leben von zigtausenden Kindern im Kriegsgebiet. Die USA warnen vor einer Bodenoffensive in Rafah. Die EU fordert eine sofortige Feuerpause. Der Überblick.
Der brasilianische Präsident Lula da Silva vergleicht den Krieg Israels in Gaza mit dem Holocaust. Das ruft nicht nur in Israel große Empörung hervor – und zerstört Brasiliens Ambitionen als internationaler Vermittler.
Der EU-Außenbeauftragte Borrell hatte eine Erklärung zur angekündigten israelischen Offensive in Rafah vorbereitet. Aber Ungarn stellte sich dagegen. Vor allem Irland und Spanien dringen auf eine härtere Linie.
Vor allem westliche Länder haben eine Anerkennung des Staates Palästina bislang abgelehnt. Sie sollte Ziel, nicht Beginn von Verhandlungen sein. Nun könnte sich diese Haltung ändern.
Religiöse und fanatische Nationalisten in Israel fordern schon lange, den Gazastreifen wiederzubesiedeln. Der Aktivist Oded Mizrachi sieht seine Chance seit dem 7. Oktober gekommen.
Aller Warnungen internationaler Partner zum Trotz will der israelische Ministerpräsident an der Bodenoffensive im Süden des Gazastreifens festhalten – selbst wenn es davor eine Einigung mit der Hamas gebe. Es gehe darum, „die Rechnung zu begleichen“.
Eine Offensive in Rafah hätte katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung. Immer drängender muss sich die internationale Gemeinschaft der Frage stellen: Was tun, wenn Benjamin Netanjahu die Mahnungen weiter ignoriert?
Die Sorge vor einer Bodenoffensive Israels in Rafah wächst. US-Präsident Biden spricht jetzt deutliche Worte: Er erwarte Zurückhaltung von Israel. Die Verhandlungen für eine Waffenruhe und einen Geiseldeal laufen unterdessen auf Hochtouren. Der Überblick.
Nachdem Israel die Verhandlungen über ein Geiselabkommen ausgesetzt hat, sind Angehörige der Entführten verärgert über Netanjahu. Der hörte offenbar nicht auf den Rat seiner Sicherheitsfachleute.
Israel will in Rafah die letzten Kampfeinheiten der Hamas zerschlagen. Doch was wird aus den Zivilisten? Ägypten bereitet sich laut einem Bericht bereits auf einen Ansturm vor. Der Überblick.
Benjamin Netanjahu kündigt eine „machtvolle Operation“ in Rafah im Süden des Gazastreifens an. International wächst die Sorge. In einem Telefonat versucht der französische Präsident, auf Netanjahu einzuwirken.
Antisemitische Botschaften haben auf Tiktok ein neues Maß an Grausamkeit erreicht. Wie das aussieht, legt die Bildungsstätte Anne Frank in einer Studie dar. Ein Gespräch mit Eva Berendsen, eine der Autorinnen.
Vor Israels drohender Bodenoffensive in Rafah kommen die Verhandlungen um eine Feuerpause ins Stocken. Ein UN-Vertreter wählt ungewöhnlich scharfe Worte. Der Überblick.
Nach einem Treffen mit dem Außenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde dringt Annalena Baerbock auf eine Feuerpause in Gaza. Auch international wächst die Kritik an Israel.
Dresden wehrt sich gegen die Vereinnahmung von rechts, der Druck auf VW in Xinjiang wächst und Leipzig bekommt es in der Champions League mit Real zu tun. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Friedrich Merz, gratuliert Netanjahu bei einem Treffen in Jerusalem zur Befreiung zweier Geiseln.
Israels Ministerpräsident Netanjahu plant wohl eine Offensive auf die „letzte Bastion“ der Hamas. Die Verbündeten erinnern ihn an den Schutz der Zivilisten.
Der israelische Regierungschef beschwört den „ totalen Sieg“ und will keine Zugeständnisse machen. Er will an der Macht bleiben.
Friedrich Merz besucht Israel vor der möglichen Bodenoffensive in Rafah. Der polnische Regierungschef Tusk will die deutsch-polnischen Beziehungen wiederbeleben. Und die Rosenmontagszüge präsentieren ein Kanzler-Faultier. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Hamas hat Israel vor einem Einmarsch in Rafah im Süden des Gazastreifens gewarnt. Das brächte die Verhandlungen über die Geiseln zum Scheitern.
Trump blockiert jede Einigung, und Biden wird zwischen den innen- und außenpolitischen Fronten zerrieben. Amerika droht, als westliche Führungsmacht auszufallen.
Olaf Scholz und Joe Biden sind sich einig, wenn es um Putin oder Netanjahu, um die Ukrainehilfen oder den Nahostkonflikt geht. Nur fehlen die Lösungen.
Eine Million Palästinenser drängen sich im Süden Gazas. Ministerpräsident Netanjahu lässt offenbar dennoch eine Offensive auf Rafah vorbereiten. Die US-Ratingagentur Moody’s senkt Israels Kreditwürdigkeit.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat angeordnet, den Militäreinsatz im Süden des Gazastreifens auszuweiten. Der eigentlichen Bevölkerung der Stadt Rafah, als auch hunderttausenden palästinensischen Binnenflüchtlingen macht die Situation Angst.
In Israel fordert Joe Bidens Außenminister Mäßigung gegenüber Zivilisten in Gaza. Die allermeisten hätten mit dem Hamas-Angriff nichts zu tun gehabt. Regierungschef Netanjahu will am harten Kurs festhalten.
Die Hamas will die verbliebenen Geiseln nur freilassen, wenn sich Israel zu einer permanenten Waffenruhe bereit erklärt. Damit setzt sie Netanjahu innenpolitisch unter Druck.
Israels Führung will die Armee auch in den äußersten Süden des Küstenstreifens schicken. Der Vorstoß ist aber schwer umstritten: Über eine Million Menschen suchen dort Schutz. Der Überblick.
Vor 30 Jahren sorgte Zeruya Shalevs wütender Debütroman „Nicht ich“ für Empörung in Israel. Nun präsentiert sie das Buch auf einer Lesereise in Deutschland, spricht über den Gaza-Krieg und die Solidarität aus Deutschland.
Die proiranische Huthi-Miliz will ihre Angriffe auf den Seehandel im Roten Meer auch nach den amerikanischen Luftangriffen fortsetzen. In Israel wächst der Druck auf Ministerpräsident Netanjahu. Der Überblick.
Der israelische Regierungschef spricht von roten Linien, die man auch für die Freilassung von Geiseln nicht überschreiten werde. Die USA wollen herausgefunden haben, wer den tödlichen Angriff auf ihre Soldaten in Jordanien verübte.