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Die Berliner TU-Präsidentin Geraldine Rauch steht nach der Zustimmung zu antisemitischen Posts unter Druck. Schon zuvor hatte sie Kritik auf sich gezogen.
Benny Gantz ist Mitglied im Kriegskabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Nun will seine Partei vorgezogene Wahlen erreichen.
Israels Nationaler Sicherheitsberater stimmt die Bevölkerung darauf ein, dass der Krieg noch lange dauern wird. Das verstärkt auch die Sorgen um die Geiseln.
Ein ehemaliger General will die Arbeitspartei und Israels Linke insgesamt zurück zu alter Größe führen. Sein Einsatz am 7. Oktober dürfte Jair Golan dabei zugutekommen.
Netanjahu: Luftschlag war „tragischer Fehler“ / Palästina als Staat anerkannt
In den Verhandlungen über die Hamas-Geiseln in Gaza soll es einen neuen Anlauf geben. Die Konfliktparteien und ihre ausländischen Vermittler verfolgen jedoch unterschiedliche Interessen. Ein Überblick.
Nach dem verheerendem Angriff auf Rafah, bei dem zahlreiche Menschen gestorben sind, kündigt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Untersuchung an. Israels Regierung hält trotzdem an ihrem Kriegziel fest.
Israels verheerender Luftangriff in Rafah ruft den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf den Plan. Hat das Land die „rote Linie“ der USA überschritten? Der Überblick.
Der EU-Außenbeauftragte ist in Sorge, dass Mitgliedstaaten das Gericht unter Druck setzen, um einen Haftbefehl gegen Netanjahu abzuwenden. Außenministerin Baerbock ermahnt Israel: Es nutze seiner Sicherheit nicht, „wenn Menschen in Zelten verbrennen“.
Auch daheim steht die israelische Regierung unter steigendem Druck. Sie scheint nun mit aufgeweichten Positionen in neue Waffenstillstandsverhandlungen gehen zu wollen. Israels Armee dementiert die Gefangennahme eigener Soldaten in Gaza. Der Überblick.
Haftbefehle gegen Netanjahu und Gallant werden beantragt. Irland, Norwegen und Spanien wollen Palästina als Staat anerkennen und der IGH ordnet an, die Rafah-Offensive zu beenden. Israel gerät immer stärker in die Defensive.
In Israel sind Vergleiche mit dem Dritten Reich überraschend weit verbreitet. Sie richten sich auch gegen politische Gegner im eigenen Land. Gegenwärtig haben sie Hochkonjunktur.
Südafrika hat in einem Antrag vor dem IGH den sofortigen Rückzug Israels aus Rafah gefordert. Die Richter in Den Haag entschieden nun im Sinne Pretorias. Israel reagiert empört.
In Israel und Spanien schüren Politiker aus der ersten Reihe den Streit zwischen beiden Staaten. In den USA stellen sich die Republikaner eng an Netanjahus Seite.
Es wäre mehr als befremdlich, wenn Deutschland nicht mehr den Regierungschef von Israel empfangen könnte. Schon jetzt zeichnet sich für die Bundesregierung ein elementares Dilemma ab.
Die Anklage gegen Israels Ministerpräsident Netanjahu zeigt: An das humanitäre Völkerrecht werden hohe moralische Erwartungen gerichtet, die es oft selbst nicht erfüllen kann. Das gilt besonders im Nahostkonflikt.
Mit der Veröffentlichung eines verstörenden Videos versuchen Geiselangehörige, den Druck auf die israelische Regierung zu erhöhen. Die allerdings nutzt die Aufnahmen für ihre eigenen Zwecke.
Das Grundgesetz wird 75 Jahre alt, China droht deutschen Autoherstellern und der VfL Bochum spielt in der Relegation ohne seinen aufbrausenden Stammtorwart. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein verstörendes Geisel-Video löst in Israel Proteste aus und verschärft Rufe nach Verhandlungen. Derweil droht Ägypten mit dem Rückzug von seiner Vermittlerrolle. Der Überblick.
In den jüngsten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas war die Verwirrung groß. Nun scheint auch klar, warum: Kairo soll beiden Seiten unterschiedliche Vorschläge vorgelegt haben – ohne deren Wissen.
Seit Monaten warnen die USA Israel vor einer großangelegten Bodenoffensive in Rafah – offenbar mit Erfolg. Für Zivilisten bleibt die Lage jedoch katastrophal. Der Überblick.
Wie wird mit Israels Ministerpräsidenten umgegangen, wenn es einen Haftbefehl gegen ihn gibt? Was sagt Investor René Benko in Österreich vor einem Untersuchungsausschuss? Und: Ist Leverkusen Favorit im Finale der Europa League? Der F.A.Z.-Newsletter.
Die USA versuchen, Israel für eine Vereinbarung mit Saudi-Arabien zu gewinnen. Netanjahu käme ein Frieden mit Riad gelegen. Aber er ist nicht bereit, den Preis dafür zu zahlen: Zugeständnisse an die Palästinenser.
Durch den Vorstoß des Strafgerichtshofs droht Berlin ein Dilemma: Wie geht es mit Netanjahu um, wenn es einen Haftbefehl gegen ihn gibt? Schon ein Telefonat des Kanzlers mit ihm könnte problematisch werden.
Israel hat andere Länder aufgefordert, möglichen Haftbefehlen gegen Regierungsmitglieder nicht Folge zu leisten.
Die Menschenrechtsanwältin ist Mitglied eines Gremiums, das die Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsidenten und gegen Führer der Hamas geprüft hat. Zusammen mit anderen Juristen hatte sie Beweise ausgewertet.
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs will Haftbefehle erwirken, auch gegen den israelischen Ministerpräsidenten. Wie geht es nun weiter? Und ist der Strafgerichtshof überhaupt zuständig? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Joe Biden bezeichnet den den Haftbefehl-Antrag des IGH gegen Netanjahu als „empörend“. Berlin äußert sich zurückhaltender – und spricht von einem „unzutreffenden Eindruck“, der entstanden sei. Der Überblick.
Nach dem Tod von Raisi muss Iran innerhalb von 50 Tagen einen neuen Präsidenten wählen. Im Südwesten droht wieder Starkregen. Und in Frankfurt beginnt ein Mammutprozess. Der F.A.Z.-Newsletter.
Er weise „mit Ekel“ den Vergleich zwischen Israel und „den Massenmördern der Hamas zurück", erklärt Israels Ministerpräsident. Auch das Auswärtige Amt und der amerikanische Präsident äußern sich.
Noch nie ist ein westlicher Regierungschef vor den Internationalen Strafgerichtshof zitiert worden. Sollte es nun dazu kommen, wären Verbündete wie Deutschland in einer misslichen Situation.
Ungeachtet der Bedenken von Verbündeten will Israels Armee den Vorstoß in Rafah offenbar ausweiten. Derweil fordern die USA die Netanjahu-Regierung abermals auf, eine politische Strategie für die Zukunft des Gazastreifens vorzulegen. Der Überblick.
Benny Gantz droht mit dem Austritt aus der Regierung, wenn Netanjahu nicht bald einen langfristigen Kriegsplan vorlegt. Bricht Israels Regierung auseinander?