Israels taktische Erfolge sind noch kein strategischer Sieg
Netanjahu konnte drei Erfolgsmeldungen binnen kürzester Zeit vermelden: Israels Feinde Haniyeh, Shukr und Deif sind tot. Doch der Kater holte das Land schnell ein.
Netanjahu konnte drei Erfolgsmeldungen binnen kürzester Zeit vermelden: Israels Feinde Haniyeh, Shukr und Deif sind tot. Doch der Kater holte das Land schnell ein.
Iran und seine Verbündeten wurden durch die jüngsten Attentate hart getroffen. Israels Regierungschef Netanjahu gerät in der Region aber zunehmend ins Abseits.
Die Demokraten stimmen über Kamala Harris ab, der Galeria-Konzern erlebt den nächsten Neustart und die Menschheit lebt von heute an ökologisch auf Pump. Der F.A.Z. Newsletter
UN-Chef Guterres warnt vor einer Katastrophe. Iran will angeblich wegen des Todes von Hamas-Anführer Haniyeh in Teheran einen Vergeltungsschlag gegen Israel ausführen. Israels Regierung erwartet „herausfordernde Tage“. Der Überblick.
Die Iranerin Zar Amir und der Israeli Guy Nattiv haben zusammen einen Film gedreht: „Tatami“. Über eine iranische Judoka, die nicht gegen eine Israelin kämpfen soll. Ein Gespräch mit den Regisseuren.
Das Bundesverfassungsgericht urteilt über die Wahlrechtsform. Verteidigungsminister Pistorius reist in den Indopazifik. Und in Düsseldorf beginnt der Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Terrorzelle. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der türkische Präsident droht Israel mit einem Einmarsch. Das hat mit Innenpolitik zu tun. Und damit, dass Erdoğan in seiner Außenpolitik irrlichtert.
Nach dem Raketenangriff auf den Golanhöhen wächst in Libanon die Sorge vor einem israelischen Gegenschlag. Ministerpräsident Netanjahu lässt sich mit seiner Entscheidung Zeit.
Nach dem Raketenangriff auf den Golanhöhen fürchten die Menschen in Libanon einen Gegenschlag Israels. Ministerpräsident Netanjahu steht unter Druck. Während er der Opfer gedenkt, wird er als „Mörder“ beschimpft.
Nach dem Raketenangriff auf den Golanhöhen drohen die Konflikte in der Region noch weiter zu eskalieren. Israels Kabinett billigt einen Gegenschlag, der eine zweite Front eröffnen könnte. Erdoğan droht mit militärischer Einmischung der Türkei.
Die britische Labour-Regierung rückt mit kleinen politischen Zeichen von Israel ab; ein teilweises Waffenembargo wird erwogen.
Ein tödlicher Raketeneinschlag auf den von Israel annektierten Golanhöhen hat Sorge vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der libanesischen Hizbullah hervorgerufen.
Nach dem Raketeneinschlag auf den Golanhöhen mit mindestens zwölf Toten reagiert Israel mit Luftangriffen in Libanon. Derweil wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation in der Region. Der Überblick.
Bei seiner US-Reise bekam Netanjahu Druck vom US-Präsidenten und dessen Vize, rasch ein Waffenstillstandsabkommen zu schließen. Doch Israel stellte zuletzt zusätzliche Forderungen. Die zähen Verhandlungen gehen am Sonntag weiter. Der Überblick.
Donald Trump bereitet Israels Regierungschef Netanjahu einen herzlichen Empfang in Mar-a-Lago. Eine Lösung im Gazakrieg hält der Republikaner für „einfach“ – vorausgesetzt, er gewinnt die Wahl.
Nach ihrem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten werden Differenzen zur Haltung Bidens deutlich. Harris spricht die Lage im Gazastreifen offen an – zur Verärgerung Israels.
In seiner vierten Rede vor dem Kongress verspricht Israels Ministerpräsident den „totalen Sieg“ über die Hamas. Die Tausenden Demonstranten bezeichnet er als „nützliche Idioten“ Irans.
Dass Kamala Harris die Rede von Benjamin Netanjahu im Kongress schwänzte, war ein gezielter Wink an Wähler, denen die Palästinenser wichtiger sind. Israels Regierungschef wird auf Trump hoffen.
In der ersten Rede nach seinem Rückzug als Präsidentschaftskandidat gibt Joe Biden sich staatsmännisch. Es sei Zeit, den Staffelstab weiterzugeben. Er fordert auch die Amerikaner zum Handeln auf.
Während seiner Rede im Kongress in Washington lobt Benjamin Netanjahu Israels enge Bande mit den USA. Doch das kann nicht über die angespannte Lage hinwegtäuschen. Zumal bei den Demokraten gerade anderes im Fokus steht.
Kamala Harris schart in Windeseile Unterstützer um sich, um gegen Trump anzutreten. Netanjahu reist in die USA. Und: Frankreich ist bereit für Olympia. Der F.A.Z.-Newsletter.
Das höchste UN-Gericht spricht von einer faktischen Annexion großer Teile des besetzten palästinensischen Gebiets. Ministerpräsident Netanjahu kritisiert das Gutachten umgehend.
In Israel wird die Forderung nach einer umfassenden Untersuchung des 7. Oktober lauter. Benjamin Netanjahu sagt, erst müsse der Krieg gewonnen werden.
Nach den Haftbefehlanträgen des Internationalen Strafgerichtshofs unter anderem gegen Israels Regierungschef Netanjahu übermittelt das Auswärtige Amt seine Rechtsauffassung. Es sieht Israels Justiz in der Pflicht.
Die militärische Konfrontation zwischen Israel und der libanesischen Hizbullah scheint außer Kontrolle zu geraten. Netanjahu muss nun wahre Stärke zeigen – und auf eine Verhandlungslösung setzen.
Ob bei einem Angriff im Süden Gazas der Hamas-Militärchef al-Deif getötet wurde, bleibt offen. Israels Ministerpräsident sieht auch so seinen Kurs bestätigt.
Israels Ministerpräsident lässt seine Emissäre über die Details eines Geiseldeals mit der Hamas verhandeln. Zugleich stellt Benjamin Netanjahu Bedingungen auf, die dem Entwurf widersprechen.
Israels Regierungschef listet seine Bedingungen für ein Geiselabkommen im Gazakrieg auf. Kritiker beklagen, er versuche einen Deal zu sabotieren.
Genau neun Monate nach dem Hamas-Massaker in Israel fordern Angehörige der Geiseln von Regierungschef Netanjahu endlich ein Abkommen und schöpfen neue Hoffnung. Doch die Verhandlungen verlaufen zäh, die Hamas will Garantien.
Rund 250.000 Menschen müssen die zweitgrößte Stadt des Gazastreifens wegen Israels neuer Offensive verlassen. Das von Netanjahu angekündigte Ende der „intensiven Phase“ ist bislang nicht in Sicht.
Die israelische Armee ist ein weiteres Mal in den Norden des Gazastreifens eingerückt. Ministerpräsident Netanjahu spricht von einem „schwierigen Kampf“.
Israels Finanzminister Bezalel Smotrich hält Gelder zurück und bringt die Palästinensische Autonomiebehörde an den Rand des Bankrotts. Selbst Ministerpräsident Netanjahu sieht das Vorgehen offenbar kritisch.
Bereits mehrere Gastbeiträge haben sich zuletzt mit der Frage beschäftigt, ob Benjamin Netanjahu mit einer Verhaftung rechnen müsste, wenn ein gegen ihn beantragter Haftbefehl tatsächlich ausgestellt würde. Fraglich ist dabei, ob ein völkergewohnheitsrechtlicher Immunitätsausschluss vor internationalen Gerichten möglich wäre.
Hizbullah-Eliteneinheiten in Alarmbereitschaft und amerikanische Militärkreise, die einen israelischen Großangriff in nächster Zeit für möglich halten: Ein Krieg gilt Beobachtern als zunehmend wahrscheinlicher.