Hermann Göring, Inbegriff des Faschismus, und die geschichtliche Wiederkehr
Kein Begriff ist beliebter – und beliebiger – bei der Verurteilung politischer Gegner als der des Faschismus. Hat eine Zeit seiner neuen Relevanz eingesetzt?
Kein Begriff ist beliebter – und beliebiger – bei der Verurteilung politischer Gegner als der des Faschismus. Hat eine Zeit seiner neuen Relevanz eingesetzt?
Die Familiengeschichte von Anita Raja, der Autorin hinter dem Pseudonym Elena Ferrante, führt in die Abgründe der europäischen Vergangenheit. Ihre Mutter, eine Jüdin aus Worms, musste als Kind mit ihren Eltern nach Italien fliehen.
Geht es nach Matteo Renzi, muss sich Europa an der italienischen Tagespolitik orientieren. Mit seiner Haushaltspolitik fällt er in den Stil der achtziger Jahre zurück.
Ein deutscher Raketenforscher verschwindet 1962 spurlos. Das Rätsel um ihn soll nun gelöst sein. Der israelische Geheimdienst habe einen Killer engagiert, berichtet eine Zeitung des Landes. Und wartet mit einer Sensation auf.
Mussolini scheiterte am Krieg, weil die Nation überfordert, aber auch wehrtechnisch nicht vorbereitet war. Das bürgerliche Italien hatte vor dem Ersten Weltkrieg mehr Geld ins Militär gesteckt als das faschistische Italien unter Mussolini.
Chaos bei den Republikanern: Sollte Donald Trump Präsidentschaftskandidat werden, wollen ihm Teile der Partei die Gefolgschaft verweigern. Der Milliardär reagiert wütend – und twittert ein Mussolini-Zitat.
Bei den Vorwahlen in Iowa hat Donald Trump gute Chancen zu gewinnen. Er geriert sich als „Mischung aus Mussolini, Berlusconi und Perón“, wie Fachleute sagen und kann damit die Wähler für sich gewinnen.
Die deutsche Rechte war nach dem Abschluss des Versailler Vertrags, der die deutsche Schuld am Ersten Weltkrieg festgeschrieben hatte, von einem wahren Türkenfieber erfasst. Der türkische Befreiungskampf diente der noch winzigen Nazipartei in ihrer Gründungsphase als Leitbild.
Vor der Stichwahl in Argentinien beruft sich nicht nur Regierungskandidat Daniel Scioli auf Juan Perón, sondern auch Oppositionskandidat Mauricio Macri. Was aber ist das überhaupt: Peronismus?
Erst Kampfgenossen, dann Verräter: In Italien erscheint ein digitales Totengedenkbuch für die Militärinternierten im Zweiten Weltkrieg. Es soll helfen, eine gemeinsame deutsch-italienische Erinnerungskultur zu schaffen.
Unabhängig von Bewunderung oder Ablehnung zieht Wladimir Putin die Blicke der Weltöffentlichkeit auf sich. Was ist die Grundlage dieser Faszination -- und ermöglicht sie Prognosen zu Putins Politik?
Mit überzeugenden Argumenten plädiert Matthias Damm dafür, eine Reihe prominenter deutscher „Duce“- Bewunderer nicht so sehr als willige Opfer von Mussolinis charismatischem Zauber, sondern vielmehr als Hitler-Gegner zu sehen.
Endlich aus dem staubigen Labyrinth der Bibliotheken befreit: Ein Band mit Italo Calvinos „Sämtlichen Erzählungen“ weckt die Lebensleidenschaft, eine Sehnsucht nach Weite und Leichtigkeit.
In der Zwischenkriegszeit war er der jüngste unter Europas Außenministern. Doch sein Aufstieg erfuhr eine plötzliche Unterbrechung, einen Aufschub, um dann mit ...
Nach dem Treppensturz hat Herr Luigi seine Eisenwarenhandlung geschlossen. Schon sein Großvater und sein Vater haben Nägel in Gargnano verkauft.
Der SPD-Ortsverein in Kröpelin, einer Stadt nahe der Ostsee bei Rostock, wird derzeit wegen des Fraktionsvorsitzenden der Partei, Thomas Wendt, bekannt.
In Predappio in den Hügeln der Romagna wird der „Duce“ wieder zum Leben erweckt. Touristen, Pilger und Faschisten strömen hierher. Die linke Stadtregierung hat kein Problem damit.
Womöglich war es die von Diktatoren gerne beschworene göttliche Vorsehung, die Benito Mussolini die Wahl seines künftigen Haustiers abnahm. Am 29.
Städtebau für das kommende Weltreich unter Mussolini: Harald Bodenschatz zeigt, wie Italien zur führenden Architekturnation der Zwischenkriegszeit aufstieg - und zu welchem Preis.
Gemeinhin erträgt man als kulturbeflissener Besucher alles, was einem in einer Kultureinrichtung vorgesetzt wird, angefangen bei neuen britischen Künstlern bis zu Opern von Wagnern - unbegrenzt scheint die Fähigkeit des Publkums zu sein, sich derartiges zumuten zu lassen, sogar an für sich genommen schon schrecklichen Orten wie Bayreuth oder Berlin. Es gibt aber eine Grenze, da reicht es - und in meinem Fall ist es die totalitaristische Villa Vittoriale des zweitklassigen Verseschmieds Grabriele d'Annunzio, die nicht eben zur Schönheit von Gardone Riviera beiträgt. Hätte der Mann doch besser Steuern hinterzogen und Pudel gezüchtet.