Benito Mussolini bleibt Ehrenbürger
„Große Bitterkeit und tiefe Enttäuschung“: Der Stadtrat von Trient lehnt die Aberkennung der 1924 verliehenen Auszeichnung für Mussolini ab.
Die Villa des früheren faschistischen Diktators Benito Mussolini hat den Besitzer gewechselt. Gekauft wurde sie von der lokalen Gemeinde. Für den Kauf gab es laut Bürgermeisterin Angelini mehrere Gründe.
„Große Bitterkeit und tiefe Enttäuschung“: Der Stadtrat von Trient lehnt die Aberkennung der 1924 verliehenen Auszeichnung für Mussolini ab.
In Italien tauchen vor einer Auktion bislang unbekannte Dokumente des faschistischen Diktators auf. Mussolinis Notizen zu einem Treffen mit Adolf Hitler sollen von „besonderer historischer Bedeutung“ sein.
Trebisonda Valla widersetzt sich dem Frauenbild des Papstes und überwindet Hürden nicht nur im Stadion. Als erste italienische Olympiasiegerin schwärmt sie dennoch lebenslang von Diktator Mussolini.
Der italienische Schriftzug auf einer Patronenhülse des Schützen, der Charlie Kirk tötete, verstärkt ein bereits hitziges Klima zwischen Links und Rechts. Hintergrund ist ein Partisanenlied.
Faschismusforscher, Begriffskritiker, Italienerklärer: Der Historiker Wolfgang Schieder, der in Trier und wie sein Vater in Köln lehrte, wird neunzig Jahre alt.
FIFA-Chef Gianni Infantino liefert dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump mit der Fußball-WM 2026 eine Bühne für seine Inszenierung. Wissenschaftler warnen vor der wachsenden Gefahr.
Wenn Österreichs Kanzler Stocker dieses Wochenende Friedrich Merz nach Salzburg einlädt, geht es um mehr als Kunstgenuss. Die Geschichte eines Kulturereignisses.
Ein Aufruf zur Wachsamkeit und Mahnung gegen jede Form von Extremismus: In Italien sorgt Antonio Scuratis fünfter und letzter Band seiner Romanreihe über den Aufstieg und Fall Benito Mussolinis für Aufsehen.
Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler Suizid. Aber die Sowjets versuchten, seinen Tod zu verschleiern – und Moskau behauptete, Hitler lebe noch. Das rief den britischen Geheimdienst auf den Plan.
Vor 80 Jahren wurde Benito Mussolini am Comer See von Partisanen erschossen. Sein Leichnam wurde nach Mailand gebracht, auf einen Platz gekippt, geschändet und kopfüber an einer Tankstelle aufgehängt.
Pseudohistorisch, propagandistisch oder einfach eine gute Schau? Italiens Kunstwelt streitet über die Futurismusausstellung in Rom.
Seit 1924 hielt der faschistische Diktator Benito Mussolini die Ehrenbürgerschaft des Städtchens Salò. Nun hat sich der 28 Jahre alte Bürgermeister dafür eingesetzt, dass der Titel entzogen wird.
In den letzten Jahren sind in Italien auffällig viele Bücher erschienen, die vom Faschismus handeln oder zumindest in den zwei Jahrzehnten des Faschismus spielen. Ein Zufall?
Herbert Kickl hat Philosophie studiert, scheint aber ausschließlich in plakattauglichen Schlagworten zu denken. Über den aufhaltsamen Aufstieg eines Politikers, der seine Unfähigkeit bereits bewiesen hat, uns aber noch das Fürchten lehren könnte.
Im Zweitligaspiel zwischen Juve Stabia und Cesena erzielt Romano Floriani Mussolini das Siegtor. Danach kommt es im Stadion zum Eklat. Nun beschäftigen sich Polizei und Verband mit den Vorkommnissen.
Gott hab sie selig: Der Kirchenhistoriker Jörg Ernesti legt eine um katholische Ausgewogenheit bemühte Geschichte der Päpste seit 1800 vor, die so manche Frage offen lässt.
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Am Südwestufer des Gardasees liegt das „Vittoriale degli Italiani“. Lange vergessen, erlangt die ehemalige Residenz Gabriele d’Annunzios neuen Glanz: Alle wollen die Märchenwelt des umstrittenen Poeten sehen.
Erstmals seit Mussolini gibt es große städtebauliche Planungen für Rom. Der Mailänder Architekt Stefano Boeri schlägt die Schaffung von urbanen Inseln vor, die von Grün umgeben sind. Und auch im Zentrum tut sich etwas.
Unter Mussolini war Giovanni Gentile Bildungsminister. Nun wurde der faschistische Philosoph mit einer Briefmarke geehrt, auf Betreiben der Regierung Meloni. Das empört die Südtiroler.
Am Haus Via Pisanelli 40 im Römer Stadtteil Flaminio soll eine Gedenktafel für den von Mussolini ermordeten Sozialisten Giacomo Matteotti angebracht werden. Die Anwohner aber fürchten den Protest der Neofaschisten.
Für Benito Mussolini war der Sozialist Giacomo Matteotti ein gefährlicher Gegner. Seinen Mut bezahlte der Widerstandskämpfer der ersten Stunde mit dem Tod.
Rom hat sich strenge Gesetze gegen den Faschismus gegeben. Durchgesetzt werden die jedoch nur selten, da Justiz und Politik in Italien keine Gefahr sehen.
Liebe, Macht, Moral: Die amerikanische Historikerin Victoria de Grazia erzählt die Geschichte des italienischen Faschismus aus der Perspektive einer gescheiterten Ehe.
Victoria de Grazia lässt aus einer elegant erzählten Mikrogeschichte Einsichten in Gesellschaft und Politik des faschistischen Italiens hervorgehen.
Bund und Länder streiten über das Thema Migration, US-Präsidentschaftsvorwahlen am Super Tuesday, und Frauen verdienen noch immer schlechter als Männer. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im Münchner Hofbräuhaus ist es vor dem Champions-League-Spiel des FC Bayern zu Vorfällen rund um die Anhänger des Fußballvereins Lazio Rom gekommen. Ein Stadtrat reagiert scharf.
Anfang Januar sorgten Hunderte Neofaschisten in Rom mit dem „Saluto Romano“ für Entsetzen. Ein Urteil des Obersten Gerichts über einen früheren Vorfall scheint sie nun ins Recht zu setzen.
Im vatikanischen Archiv ist ein Brief Else Lasker-Schülers an Papst Pius XII. aus dem Juni 1942 entdeckt worden. Darin erbittet die Dichterin vom Papst einen Freundschaftsdienst für Mussolini.
Von den deutschen Frühromantikern über Benito Mussolini bis zu Sahra Wagenknecht und zurück: eine soziologisch informierte Geschichte politischer Konversionen. Ein Gastbeitrag.
Von einer faschistischen Hochschulgruppe über den Kommunismus zur Sozialdemokratie: Der frühere italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano folgte politischen Trends. Nun ist er im Alter von 98 Jahren gestorben.
Kolumbianische Moralistin mit beißender Ironie: Marvel Morenos Roman „Im Dezember der Wind“.
Vor 75 Jahren begannen die Verfahren gegen den Frankfurter Nazi-Oberbürgermeister Friedrich Krebs sowie Philipp von Hessen, Oberpräsident von Hessen-Nassau.
Am 100. Jahrestag des „Marschs auf Rom“: Anhänger des italienischen Diktators Mussolini sind am Sonntag in schwarzer Kluft an dessen Geburtsort aufmarschiert.
Südtiroler Verbände warnen vor „nationalistischen Kräften“, die angeblich die Autonomie der Region untergraben wollen. Der Landeshauptmann hofft hingegen auf den neuen Regionalminister in Rom.
Benito Mussolini ist vor hundert Jahren durch eine Inszenierung an die Macht gekommen. Bis die Entscheidung gefallen war, hat er das Geschehen aus sicherer Entfernung verfolgt.