Parallelgesellschaften
Nach Ferguson und Baltimore ist Barack Obama nicht gereist. In Charleston hält er nun eine Trauerrede, denn hier liegen die Dinge klar. Der Anschlag eint Schwarze und Weiße - die sonst nebeneinander her leben.
Nach Ferguson und Baltimore ist Barack Obama nicht gereist. In Charleston hält er nun eine Trauerrede, denn hier liegen die Dinge klar. Der Anschlag eint Schwarze und Weiße - die sonst nebeneinander her leben.
Mit einem Anruf bei Barack Obama hat Wladimir Putin die monatelange Funkstille zwischen dem Kreml und dem Weißen Haus beendet. In dem Gespräch forderte der amerikanische Präsident einen Truppenabzug aus der Ostukraine.
Barack Obama musste befürchten, dass seine Handelspolitik, die Iran-Diplomatie und die Gesundheitsreform scheitern. Nach einer turbulenten Woche sieht es nun deutlich besser aus für sein Vermächtnis.
Ein wichtiger Erfolg für den Präsidenten: Barack Obamas Gesetz über den Zugang zur Krankenversicherung ist rechtmäßig. Das hat das oberste amerikanische Gericht mit sechs zu drei Stimmen entschieden.
Obama darf das Freihandelsabkommen mit Japan verhandeln. Weiter verhandeln dürfen leider auch die EU und Griechenland. Beim einen geht’s vorwärts, beim anderen nicht.
Der amerikanische Senat hat Präsident Obama ein Verhandlungs-Mandat für internationale Handelsabkommen gegeben. Die nötige Unterstützung bekommt der demokratische Präsident ausgerechnet von den Republikanern.
Paris empört sich heftig über den Lauschangriff der NSA. Das liegt auch daran, dass so allerlei Brisantes ans Licht kommt wie Lästereien über die Bundeskanzlerin.
Nach der durch das Massaker von Charleston ausgelösten Debatte um die Konföderierten-Flagge, will der amerikanische Einzelhändler Walmart den Verkauf von Produkten mit dem Abbild der Flagge stoppen. Ebay plant ähnliche Schritte. Amazon schweigt.
Ein Symbol für Sklaverei und Unterdrückung? Nach dem Massaker von Charleston wird in Amerika über die Flagge der Südstaaten diskutiert. Die Gouverneurin des Bundesstaats South Carolina will sie nun vom Kapitol in Columbia entfernen lassen.
Weil in Boston die Zustimmung in der Bevölkerung rapide schwindet, soll nun wohl Los Angeles die Olympischen Spiele 2024 nach Amerika holen. Für die Hamburger Bewerbung bedeutet das ein neues Risiko.
Barack Obama schimpft auf die Waffenlobby. Doch noch heftiger wird nach dem Massaker von Charleston über ein altes Symbol gestritten: die Konföderierten-Flagge. Vor allem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner fällt es schwer, sich zu positionieren.
Vier Tage nach dem Massaker eines weißen Rassisten ist in der Emanuel Church in Charleston bereits wieder ein Gottesdienst abgehalten worden. Hinterbliebene und Gemeindemitglieder trauerten gemeinsam. Doch eine Flagge sorgt schon für den nächsten Streit.
Nach dem Anschlag auf eine Kirche in Charleston ist in den Vereinigten Staaten eine Debatte über die Südstaaten-Flagge entbrannt. Tausende Demonstranten fordern ihre Entfernung aus dem öffentlichen Raum, weil sie ein Symbol von Sklaverei und Unterdrückung sei.
Wie wäre es mit einem Trip nach Havanna, zur Kunst-Biennale? Die ganze Welt scheint versammelt: Afrikaner, Asiaten und Amerikaner. Nur eine einheimische Künstlerin, die für die Freiheit kämpft, die wird weggesperrt.
Mit einem bewegenden Auftritt vor dem Haftrichter haben Angehörige der Opfer von Charleston dem Täter Dylann Roof vergeben. Präsident Obama kritisiert die laxen Waffengesetze, will aber Waffenbesitzer nicht „dämonisieren“.
Der 21 Jahre alte Täter von Charleston hat sein verqueres Weltbild an neun Schwarzen exekutiert. Offenkundig beruft er sich auf ein Widerstandsrecht.
Viel Kritik hat es an dem geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und Amerika schon gegeben. Jetzt hat Wirtschaftsminister Gabriel öffentlich Zweifel geäußert, ob es überhaupt zustandekommt.
Nach dem Attentat von Charleston werden immer neue Details zu den Motiven des Schützen bekannt. Er träumte offenbar von einer Herrschaft der Weißen. „Ich muss tun, was ich tun muss“, soll er gesagt haben, bevor er neun Menschen erschoss.
Neun Menschen soll der inzwischen gefasste Dylann R. in einer Kirche in South Carolina erschossen haben. Präsident Barack Obama stellt die Frage, warum „diese Form der Gewalt in anderen entwickelten Ländern nicht vorkommt“.
Jahrelang hat Barack Obama mit niemandem mehr Zeit verbracht als mit Reggie Love, seinem persönlichen Assistenten. Im Gespräch erzählt Love die Geschichte ihrer ganz besonderen Beziehung – und verrät, was immer in der Wundertasche war.
Amerika braucht Geld, um seine maroden Straßen und Brücken zu reparieren. Der Straßenbaufonds ist praktisch pleite. Doch wie bei so vielem blockiert sich die Politik auch hier selbst.
Jeb Bushs Verkündung der Präsidentschaftskandidatur in Miami gleicht einem Triumph. Vater George und Bruder George W. bleiben ihr fern. Nun beginnen für den Kandidaten schwerere Zeiten.
Amerikas Präsidentschaftskandidaten wollen die Probleme der Mittelschicht lösen. Sie selbst sind in der Regel aber sehr vermögend. Der neueste Bewerber für das Weiße Haus stellt sogar Großverdiener wie Hillary Clinton in den Schatten.
Er möchte der dritte Bush im Weißen Haus werden, doch sein Familienclan ist für Jeb Bush ein Problem. Bei seinem ersten Auftritt als Kandidat versucht er, sich von Vater und Bruder abzusetzen. Mit großen Versprechungen.
Als Wahlkampfthema taugt die Wirtschaftspolitik in Dänemark nicht, die Einwanderung aber umso mehr - besonders nach den Anschlägen von Kopenhagen.
Seine eigene Partei bereitet Obama eine schwere Niederlage in seinen Bemühungen um internationale Freihandelsabkommen. Das ist schon ein starkes Stück.
Bei einer wichtigen Abstimmung über das Freihandelsabkommen haben viele Demokraten ihrem Präsidenten die Gefolgschaft verweigert. Eine weitere Schlappe für Obama, der in den weiteren Verhandlungen nicht so frei agieren kann wie geplant.
In dieser Woche drehte sich wieder einmal alles nur um die Hardware.
So freundlich wie in Italien wird Wladimir Putin kaum irgendwo empfangen. Trotzdem ließ Ministerpräsident Renzi Kritik an seinem Gast anklingen. Und auch die Audienz beim Papst war für den russischen Präsidenten nicht nur angenehm.
Trotz einigen Aufruhrs im vergangenen Jahr hat der amerikanische Präsident Barack Obama eine Äußerung aufgegriffen, um seine Strategie im Kampf gegen die Dschihadisten des „Islamischen Staates“ zu beschreiben. Und wieder polterte der politische Gegner los.
Jeb Bush gilt als inoffizieller Kandidat der Republikaner für die amerikanische Präsidentenwahl 2016. Bei einem Besuch in Berlin zeigte er bereits seine staatsmännischen Qualitäten.
Auch in Amerika ändert sich die öffentliche Meinung: Die Ablehnung von fossilen Brennstoffen etabliert sich inzwischen sogar in seiner Heimat, stellt der Klimaautor Bill McKibben fest.
Die Geldgeber haben der griechischen Regierung einem Zeitungsbericht zufolge angeboten, das Hilfsprogramm noch einmal zu verlängern - um neun Monate. Athen legt wohl einen neuen Reformplan vor. Gefragt ist der Mut eines Mannes.
Wo ist Deutschlands Platz, und wie steht es um das Verhältnis zu Amerika? Von Harmonie in der westlichen Wertegemeinschaft konnte bei Frank Plasberg nicht die Rede sein. Dafür wurde dort angesprochen, was bei Gipfeln gerne unter den Tisch fällt.
Der G-7-Gipfel hat besorgt auf den Konflikt in der Ukraine und den Vormarsch des „Islamischen Staates“ geblickt. Das Treffen zeigt auch: Wenn Regierungschefs in kleiner Runde zusammenkommen, ergeben sich manchmal eben doch Überraschungen.
Der Redenschreiber ist sein Geld wert: Obama brachte in seinem Grußwort in Krün nicht nur Lederhose, Bier und Weißwurst unter, sondern auch ein bayrisches „Grüß Gott“.