Der Lügenpräsident
Verzerrungen, Halbwahrheiten, Übertreibungen: Ein Team der „Washington Post“ hat Donald Trumps Falschaussagen seit seiner Amtseinführung dokumentiert. Es kommt zu einem erschütternden Befund.
Verzerrungen, Halbwahrheiten, Übertreibungen: Ein Team der „Washington Post“ hat Donald Trumps Falschaussagen seit seiner Amtseinführung dokumentiert. Es kommt zu einem erschütternden Befund.
Der von Donald Trump ernannte Richter Neil Gorsuch hat mit den Liberalen gegen die Diskriminierung Homosexueller gestimmt – weil er es mit einer konservativen Auslegung des Rechts besonders ernst nimmt.
Verwirrung um die „Dreamer“: Erst kündigt Präsident Trump an, er wolle die Einbürgerung für illegal in die Vereinigten Staaten eingewanderte junge Migranten erleichtern. Kurz darauf rückt das Weiße Haus wieder von der Aussage ab.
Disney Plus zeigt das phänomenale „Hamilton“-Musical. Es handelt von dem amerikanischen Gründervater, der für das Gemeinwohl kämpfte. Er starb bei einem Duell. Das Musical sendet ein wichtiges Signal in das entzweite Amerika.
Der frühere Präsident Barack Obama unterstützt seinen einstigen Stellvertreter Joe Biden beim Spendensammeln für den Wahlkampf.
Joe Biden will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Sein bisher größter Vorteil: Er heißt nicht Trump. Doch das genügt vielen nicht mehr.
In einem Interview mit seinem Vater behauptet Donald Trump Jr., dass Osama bin Laden den damaligen Präsidenten Barack Obama töten wollte, weil dann dessen damaliger Vize und heutiger Trump-Herausforderer Joe Biden ins Amt gekommen wäre. Dessen „Inkompetenz“ hätte die Vereinigten Staaten dann vernichtet, berichtet Trump Jr. unter Berufung auf angebliche Unterlagen.
Donald Trump hat im Streit um die „Dreamer“ eine Niederlage erlitten: Der Oberste Gerichtshof bestätigte den Schutz vor Abschiebung für Einwanderer, die als Kinder illegal eingereist sind. Trump kritisierte die Richter scharf.
Lange fremdelte Melania Trump mit ihrer Rolle im Weißen Haus. Für die Gegner des Präsidenten ist sie praktisch seine Gefangene. Jetzt will ein neues Buch zeigen, dass Amerikas First Lady zufrieden an der Seite des Präsidenten lebt und ihre eigenen Ziele verfolgt.
Donald Trump, Sprachrohr der weißen Wutbürger, versteht sich als Anwalt der Polizei. Mehr als punktuelle Korrekturen am strukturellen Rassismus in Amerika wird es mit ihm nicht geben.
Das Gegenteil von rassistisch ist nicht: nicht rassistisch. Sondern antirassistisch. Was das im Einzelnen bedeutet, weiß der Historiker und Bestsellerautor Ibram X. Kendi.
Carter verärgerte die Deutschen mit seiner Unterstützung der Neutronenbombe, Reagan mit seiner Schauspieler-Vergangenheit und Bush mit dem Irakkrieg: Auch vor Donald Trump gab es Tiefpunkte in den deutsch-amerikanischen Beziehungen. Ein Gastbeitrag.
Die nötigen Reden zur Lage der Nation, die Donald Trump leider nicht hält, werden gerade von anderen gehalten. Aber zwölf Jahre nach Obamas Siegesrede in Chicago sind sie geprägt von einer Rhetorik der Verzweiflung.
Sehen Sie hier die ganze Rede des damaligen Präsidentschaftskandidats Barack Obama auf der „Election-Night“ der Demokraten in Chicago.
Pandemie, Rassismus, Polizeigewalt – Amerika könnte einen Landesvater gebrauchen, der Trost spendet und Zuversicht verbreitet. Doch im Weißen Haus sitzt ein Narziss, der nur mit einer Person mitfühlt: sich selbst.
James Mattis war ein ranghoher General und Donald Trumps Verteidigungsminister. Nun wirft er dem Präsidenten Machtmissbrauch vor. Die Amerikaner fordert er dazu auf, sich von ihm abzuwenden.
Der Schriftsteller Colson Whitehead hat bereits zweimal den Pulitzer-Preis gewonnen. Über ein Ende des Rassismus macht er sich keine Illusionen. Doch die Mitverantwortung des Präsidenten müsse jetzt klar benannt werden.
Viele vermissen einen Staatsmann wie Barack Obama. Im Zuge der Unruhen gilt das umso mehr. Der frühere Präsident steht für ein anderes Amerika und teilt gegen seinen Nachfolger Donald Trump aus. Kann das gutgehen?
Was, wenn die Vereinigten Staaten einen Faschisten zum Präsident gewählt hätten? David Simon adaptiert Philip Roths „The Plot Against America“ als Serie. Kein Spiel mit historischen Analogien – ein Appell, sich einzumischen.
Der Tod George Floyds in Minneapolis hat für einen Aufschrei gesorgt. Nun wird der mutmaßlich verantwortliche Polizist wegen Mordes angeklagt. Die Proteste gingen dennoch in mehreren Städten weiter. Derweil rudert Trump nach einem Tweet zurück.
Die tödliche Mischung aus Rassismus und Polizeigewalt quält Amerika seit langem. Immerhin wächst das Bewusstsein für das Unrecht. Doch Donald Trump macht eine Lösung noch schwieriger.
Ohne Twitter wäre Donald Trump 2016 vielleicht nicht Präsident geworden. Die Plattform macht es möglich, dass er auch im Amt sein eigener Sprecher bleibt. Den jüngsten Faktencheck des Unternehmens fasst er als Kampfansage auf.
Dass Trump triumphiert, ist kein unvorhergesehener Unfall in der Geschichte der amerikanischen Demokratie, sondern das Vermächtnis Ronald Reagans und seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik. Ein Gastbeitrag.
Wegen der Corona-Pandemie fällt für Schüler in Amerika die traditionelle Feier zum Abschluss der Highschool aus. Basketball-Star LeBron James veranstaltete eine virtuelle Party – mit Barack Obama unter den Stargästen.
Der frühere amerikanische Präsident äußert sich nur selten zu aktuellen Politik. In einer Rede an Hochschulabsolventen sagt er nun, die Pandemie habe mehr als alles andere gezeigt, dass die Verantwortlichen nicht immer wüssten, was sie tun.
Trumps Umgang mit der Pandemie sei „eine absolut chaotische Katastrophe“, sagt der frühere amerikanische Präsident in einem vertraulichen Gespräch. Egoismus und Feinddenken prägten den amerikanischen Alltag zunehmend.
Der Film „Becoming“ feiert Michelle Obama als Heldin des guten Amerika. Doch er leistet noch mehr: Auch wenn sie den Namen Trump nicht ausspricht, steigt Netflix hier in den Wahlkampf ein.
Nach Barack Obama erhält der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten auch Unterstützung von Trumps vorheriger Herausforderin. Die kann sich eine Spitze gegen den Präsidenten nicht verkneifen.
Unterstützung für Joe Biden: Die Demokraten bemühen sich um Einigkeit. Aus dem Trump-Lager kommt Spott.
Bei den Demokraten hat sich der frühere Präsident Barack Obama für eine Präsidentschaftskandidatur seines ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden ausgesprochen. Dieser habe alle Qualitäten, die ein Staatsoberhaupt jetzt haben müsse, sagte er in einer Videobotschaft.
Internationale Ermittler haben festgestellt, dass das Assad-Regime in mindestens drei Fällen Chemiewaffen eingesetzt hat. Syrien und Russland haben das immer wieder bestritten – und Moskau versuchte, die Einsätze mit Desinformationskampagnen zu verschleiern.
Ein musikalisches Denkmal für die schwarzen Bürgerrechtler: Der Jazz-Bassist Christian McBride widmet auf seinem opus magnum „The Movement Revisited“ vier ihrer Ikonen unvergessliche Klangporträts.
Die Parteien einigen sich auf umfassende Finanzhilfen in Billionenhöhe. Gerade Bürger mit einem niedrigen Einkommen und Familien erhalten Soforthilfen. Außerdem pumpt die Regierung Milliarden in das Gesundheitssystem.
Edward Hopper wird jetzt, weil er sich auf leere Räume versteht, als der Illustrator der Corona-Krise betrachtet. Aber das verkürzt ihn.
Nach dem kleinen „Super Tuesday“ stehen die Chancen Bernie Sanders auf die demokratische Präsidentschaftskandidatur schlecht. Doch er will sich nicht geschlagen geben.
Die politischen Rivalen Aschraf Ghani und Abdullah Abdullah haben sich jeweils zum afghanischen Präsidenten vereidigen lassen. Während der Zeremonien gab es Explosionen in Kabul. Ghani nutzte das zu einer Kampfansage.