Gericht entscheidet über die Leiharbeit
Wie lange darf ein Unternehmen einen Leiharbeiter leihen? Dazu urteilt heute das Bundesarbeitsgericht. Von dem Urteil hängt eine Menge ab. Womöglich drohen Unternehmenspleiten.
Wie lange darf ein Unternehmen einen Leiharbeiter leihen? Dazu urteilt heute das Bundesarbeitsgericht. Von dem Urteil hängt eine Menge ab. Womöglich drohen Unternehmenspleiten.
Der frühere Sprecher von Christian Wulff, Olaf Glaeseker, hat vor Gericht alle Korruptionsvorwürfe gegen ihn bestritten - und seinem früheren Chef widersprochen: Alle Vorgänge in der Pressestelle hätten mit Wulffs Wissen stattgefunden.
Inzwischen sind fast 110 Staaten am Main vertreten. Besonders wichtig ist den Diplomaten die wirtschaftliche Bedeutung Frankfurts als Finanzzentrum, aber das sind noch nicht alle Gründe.
An diesem Montag beginnt der jüngste Korruptionsprozess gegen Christian Wulffs „Spindoctor“ Olaf Glaeseker und dessen Freund Manfred Schmidt. Neue Aussagen könnten das Ansehen des früheren Bundespräsidenten weiter beschädigen.
Die großen Zahler Telekom, Eon und RWE reduzieren ihre Ausschüttungen im nächsten Jahr deutlich. Dividendenrenditen von 7 Prozent sind damit Vergangenheit. Ein Modell hält die Munich Re für den besten Dividendenwert.
Die Liberalen bleiben sich nach dem Abschied aus dem Bundestag treu: Die inneren Konflikte haben an Härte nichts eingebüßt. Der Parteitag am Wochenende kann beginnen. Am Samstag aber reden erstmal nur Verlierer.
Nach zähen Verhandlungen haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer für den Einzelhandel in Baden-Württemberg einen Abschluss erzielt.
Schlechtes Zeugnis für rot-grüne Landesregierungen: Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen müssen sich mehr anstrengen, um die Schuldenbremse hinzubekommen, sagen Wirtschaftsforscher.
Ein Schwede will mit einer Tüte den Toilettengang in Entwicklungsländern hygienischer gestalten. Die Idee könnte das Leben von Milliarden Menschen verbessern.
Die Politik eilt voraus bei der Strafverfolgung dopender Sportler. Das bis dato so eiserne DOSB-Präsidium kommt daher aus der Defensive und sucht jetzt nach einem Kompromiss.
Trotz verabredeter Vertraulichkeit sind erste schwarz-grüne Pläne für die Koalition in Hessen durchgesickert: Es kursieren Zahlen über Stellenstreichungen bei den Lehrern.
Die angeblich geplante Streichung von 3000 Lehrerstellen in Hessen ist aus Sicht der amtierenden Fachministerin Beer (FDP) unrealistisch. CDU und Grüne sprechen von Spekulationen.
Der SWR plant einen „Event-,Tatort`“ und sichert sich dafür eine prominente Besetzung. Angesiedelt wird der Film in Freiburg. Ist das eine Wiedergutmachung?
Der Aktienkurs von Thyssen-Krupp steht unter Druck. Die schlechten Nachrichten vom Wochenende finden ihren Niederschlag.
Im Allgäu und in Norddeutschland tritt die Rindertuberkulose wieder auf. Noch vor fünfzig Jahren wusste jedes Kind, dass man sich durch rohe Milch ansteckt. Jetzt greift eine neue Sorglosigkeit um sich.
Nach einer gut behaupteten Eröffnung zeigt sich der Dax wenig verändert. Thyssen-Krupp stehen deutlich unter Druck.
Es war vor allem Peter Graf, der seine Tochter Steffi zum Tennisstar machte. Ihr Verhältnis blieb auch in schweren Zeiten eng. Am Sonntag ist Peter Graf nach längerer Krankheit gestorben.
Anleger haben Milliarden in Fonds investiert, die auf Firmenanleihen setzen. Deren Kurse steigen und steigen. Kann das gutgehen? Betroffen sind nicht nur unter Anlagedruck stehende Großinvestoren, sondern auch Privatanleger.
Die CDU will sich von der SPD nicht den basisdemokratischen Schneid abkaufen lassen. Auch sie spricht nun mit ihren Mitgliedern über den Vertrag für die große Koalition. Eine Abstimmung wird es aber nicht geben.
Der Darmstädter Oberbürgermeister will die Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger ausweiten. So ist zum Neubau des Rathauses eine Befragung vorgesehen. Doch noch hat ein solches Verfahren „keine Rechtsgültigkeit.“
Städte und Gemeinden leisten sich „hohe Standards“. Der Landesrechnungshof ruft sie zu Sparen, Steuererhöhungen und Zusammenschlüssen auf.
Zehn Jahre lang solle der bildungspolitische Richtungsstreit ruhen, hatten die Grünen vor der Wahl vorgeschlagen. Nun müssen sie sich erst einmal mit ihrem potentiellen Koalitionspartner einigen.
Nordex will sein Kapital erhöhen, der Aufsichtsrat von Vivendi spricht sich für eine Konzernaufspaltung aus und EU-Parlamentarier haben sich im Streit um Klimavorgaben für Neuwagen auf einen vorläufigen Kompromiss geeinigt.
Es ist die zweithöchste Erstsemesterzahl, die es an deutschen Hochschulen je gab: Zum laufenden Studienjahr nahmen 506.600 junge Menschen ein Studium auf. Besonders viele drängen an die Fachhochschulen.
Die SPD-Abgeordnete Ute Vogt kämpft gegen das Tierverbot in den Büros des Bundestags. Ein Gespräch über die politische Hundelobby und den Trick, durch den Dackel Willi zu seinem Besitzer fand.
Die Aktienmärkte sind nach dem Iran-Abkomen auf weitere Rekordjagd gegangen. Analysten prognostizieren für 2013 einen höheren Dax-Stand, mahnen aber auch zur Vorsicht.
Anonyme Bewerbungen sollen vor Diskriminierung schützen. Doch bei Arbeitgebern kommen sie nicht gut an. Von einem Pilotprojekt ist wenig übrig geblieben. Zu Recht?
Sigmar Gabriel warnt die SPD-Basis vor Selbstgefälligkeit – und wirbt für Schwarz-Rot. Der Vorsitzende holt in Bruchsal ziemlich weit aus.
Mehr als ein Drittel der Arbeitslosen in Deutschland hat ausländische Wurzeln, drei Viertel davon erhalten Hartz IV, zeigen neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Und es gibt riesige Unterschiede zwischen den Bundesländern.
Als Bewegungskünstlerin ist Sylvia Scheerer von Berufs wegen viel unterwegs. Nun hat die 54 Jahre alte Tanzlehrerin aus Ludwigsburg in Baden-Württemberg auch ...
Das Leben eines Aktionärs besteht gelegentlich aus der Verkettung unglücklicher Umstände. Oft reicht es aber auch, einfach nur elementare Fehler zu vermeiden, ...
Nur noch 5,6 Prozent der Jugendlichen verlassen die Hauptschule ohne Abschluss. Vor fünf Jahren waren es noch 8 Prozent. Trotzdem waren die Ziele eigentlich ehrgeiziger.
sup. STUTTGART, 21. November. Quasi über Nacht ist das Land Baden-Württemberg vor drei Jahren Großaktionär des Energiekonzerns ENBW geworden.
Der Freistaat Bayern zahlte bis September 3,1 Milliarden Euro in das System des Länderfinanzausgleichs. Die Zahlen unterstützen den Ruf nach einer Reform: Berlin kassierte 2,7 Milliarden Euro.
Der deutsche Leitindex ist am Dienstag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Nach Spekulationen über eine Zerschlagung von Infineon setzten sich die Aktien des Halbleiterunternehmens mit plus 1,6 Prozent an die Dax-Spitze.
Nun kommt doch noch etwas Banker-Geld in die Landeskasse. Sechs Jahre nach der Beinahe-Pleite von Sachsens Landesbank zahlen vier Manager Schadenersatz. Zudem zahlt eine Manager-Haftpflichtversicherung.