Ein europäischer Atomschirm?
Könnten französische Nuklearwaffen bald auch Deutschland schützen? Nach eigenem Bekunden will Macron den gaullistischen Unabhängigkeitsgedanken hinter der Atomstreitmacht weiterentwickeln – im europäischen Sinne.
Könnten französische Nuklearwaffen bald auch Deutschland schützen? Nach eigenem Bekunden will Macron den gaullistischen Unabhängigkeitsgedanken hinter der Atomstreitmacht weiterentwickeln – im europäischen Sinne.
Teheran will sich auch nicht mehr an den Atomwaffensperrvertrag halten, wenn der Nuklearstreit vor dem UN-Sicherheitsrat landet. Außenminister Zarif sagt seine Reise zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos ab.
Russlands Präsident Putin hat sich zur Verlängerung des letzten Abkommens über nukleare Rüstungskontrolle bereit erklärt – doch Washington will erst einmal in sich gehen.
Viele Deutsche misstrauen Amerika und wollen deshalb unter Frankreichs Nuklearschirm. Aber würde Macron ihn überhaupt für uns aufspannen?
Bei seinem Besuch in Japan trifft Papst Franziskus auch Opfer des Atomunfalls von Fukushima vor acht Jahren. Er zeigt Sympathie für die Forderung der japanischen Bischöfe, die Kernenergie aufzugeben.
Bei seinem Japan-Besuch hat Papst Franziskus den Einsatz von Atomwaffen als Verbrechen verurteilt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche gedachte am Sonntag in Hiroshima und Nagasaki der Opfer der Atombombenangriffe im August 1945.
In der Atombombenstadt Nagasaki erinnert Papst Franziskus an die Schrecken der atomaren Zerstörung und kritisiert die Aufrüstung. Vor dem Denkmal der 26 Märtyrer fordert er Religionsfreiheit überall auf der Welt.
Im Bundestagswahlkampf hatte sich die SPD für einen Abzug amerikanischer Atomwaffen aus Deutschland stark gemacht. Ihr Außenminister sagt nun: Das nützt nichts.
In der Messstation GERES im bayerischen Wald halten Wissenschaftler nach Atomwaffentests auf der ganzen Welt Ausschau. Ultrapräzise Instrumente messen Bodenschwingungen und Luftdruckwellen im kleinsten Bereich. Die Anlage stammt noch aus dem Kalten Krieg.
In E-Mails, die aufeinander Bezug nehmen, werden die Grünen-Politiker von einer „Atomwaffen Division Deutschland“ mit dem Tod bedroht. Sie wollten sich dadurch aber nicht einschüchtern lassen, sagen Roth und Özdemir.
Europas Sicherheit befindet sich in der Krise. Was würde passieren, wenn sich die Vereinigten Staaten aus der Nato verabschieden? Ein Gastbeitrag.
In Deutschland und den Niederlanden hat eine geheime Bündnisübung begonnen. Bei „Steadfast Noon“ werden deutsche Kampfbomber mit Atomwaffen bestückt.
Nur einen Tag nach der Ankündigung neuer Gespräche mit Washington über sein Atomwaffenprogramm hat Nordkorea wieder Raketen getestet. Eine davon kam Japan bedrohlich nahe.
„Innerhalb der nächsten Woche“ wollen Vertreter der Vereinigten Staaten und Nordkoreas zu Verhandlungen über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm zusammenkommen. Zuvor waren monatelange keine Gespräche mehr zustande gekommen.
Chinas Streitkräfte sind eine Parteiarmee. Die Partei strebt nach mehr Macht. Wie wirkt sich das auf die Strategie aus?
Irans Außenminister warnt Amerika davor, den Konflikt mit Iran weiter eskalieren zu lassen. Sein Land strebe nicht nach Atomwaffen, sagte Muhammad Dschawad Zarif am Rande eines Besuchs bei den UN.
Iran will die Urananreicherung schrittweise erhöhen. Amerikas Präsident Donald Trump richtet als Reaktion eine Warnung an die Regierung in Teheran.
Wolfgang Nowak, früherer Planungschef unter Kanzler Schröder, hat direkten Zugang zu Nordkoreas Regierung. Ein Gespräch über das angeblich spontane Treffen von Kim und Trump, Kims Pläne – und die Gefahr, sich instrumentalisieren zu lassen.
Amerikas Fernsehmacher wissen, wo die besten Geschichten sind: Sie liegen auf der Straße. Sie handeln von einer realen Betrügerin – und einer Atom-Katastrophe.
Der amerikanische Präsident forderte beim Treffen in Hanoi offenbar die Herausgabe aller Nuklearwaffen. In einem Bericht heißt es, er habe Kim ein entsprechendes Dokument überreicht.
In Kaschmir spitzt sich der Konflikt zwischen Indien und Pakistan immer weiter zu. Jüngst erreichten die beiden Atommächte eine neue gefährliche Stufe der Eskalation. Was steckt dahinter?
Gleich zu Beginn des zweiten Gipfeltages rückt Amerikas Präsident von seiner Linie ab und schiebt den Abbau der nordkoreanischen Atomwaffen auf die lange Bank. Was gibt ihm Machthaber Kim?
Ein Blick auf die staatliche Propaganda-Maschinerie genügt: Nordkorea denkt nicht daran, nuklear abzurüsten. Und Trump erkennt das jetzt sogar an. Am Mittwoch trifft er sich zum zweiten Mal mit Kim Jong-un. Der Erfolg des Treffens ist ungewiss.
Eine Dokumentation bei Arte analysiert die Gefahr eines neuen atomaren Wettrüstens. Sie fällt kritisch gegenüber den Vereinigten Staaten aus, der Blick auf Russland ist getrübt.
Es seien viele neue Waffensysteme entwickelt worden, das erfordere neue Regeln, sagt der Bundesaußenminister. In Europa sind laut Nato-Generalsekretär Stoltenberg keine neuen Atomwaffen geplant.
Die Luftwaffe muss ihren „Tornado“ in den nächsten Jahren ausmustern. Als Ersatz ist ein amerikanisches Kampfflugzeug in der engeren Auswahl. Der Zugriff auf Atomwaffen macht die Entscheidung knifflig.
„Menschenrechtsgeschrei“ werde Nordkorea nicht dazu bringen, auf seine Atomwaffen zu verzichten. Vielmehr werde es den Weg zur atomaren Abrüstung „für immer blockieren“, heißt es aus Pjöngjang.
Eine Neonazi-Gruppierung sendet Morddrohungen an Prinz Harry. Seine Hochzeit mit Meghan Markle sei in den Augen der Rechtsradikalen „Rassen-Verrat“ gewesen. Die britische Polizei verhaftete am Donnerstag drei Verdächtige.
Zu Semesterbeginn drängen sich viele Politikstudenten der Goethe-Uni in überfüllte Seminaren. Oft gibt es weit mehr Bewerbungen als Plätze. Jetzt wird über das Anmeldeverfahren nachgedacht.
Die Welt von heute ist eine andere: Dennoch flammen mit dem Ende des INF-Vertrags alte Fragen wieder auf: Braucht Europa amerikanische Raketen zur atomaren Abschreckung?
Sollte der INF-Vertrag tatsächlich beendet werden, wäre das der richtige Zeitpunkt, „Europas Teilhabe an der nuklearen Abschreckung der Vereinigten Staaten gegenüber Russland zu beenden“, sagt die Grünen-Vorsitzende.
Nordkorea untergräbt mit seinem Atomwaffenprogramm seit über 20 Jahren die globalen Ordnungsstrukturen.Trotz zahlreicher internationaler Vereinbarungen tut sich der Rest der Welt mit dem Regime sichtlich schwer. Warum ist das so?
In der Eifel lagern die letzten Atomwaffen auf deutschem Boden. Ein paar Friedensbewegte sind dort im Dauerprotest. Sie demonstrieren gegen die „nukleare Teilhabe“ , über die auch jetzt wieder diskutiert wird. Unser Reporter hat sie im Sommer 2018 besucht.
„Wiederholt haben Sie denn Atomwaffenverbotsvertrag nicht mit einem Wort erwähnt“: Der Journalist Masato Tainaka schreibt einen wütenden Brief an den japanischen Premierminister Shinzo Abe.
Kim Jong-un hat von Denuklearisierung gesprochen – aber über das Atomprogramm Nordkoreas ist wenig bekannt. Experten zufolge könnte der Prozess Jahre dauern.
Donald Trump glaubt fest an die per Handschlag besiegelte Zusage des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un. Doch amerikanische Geheimdienste zweifeln am Abbau seines Atomwaffenprogramms.