Athen-Proben doch nachgetestet?
Beim IOC wird nun doch darüber nachgedacht, einige der eingefrorenen Proben - gefährdete Sportarten und Medaillengewinner - aus dem Jahr 2004 nachträglich zu analysieren.
Beim IOC wird nun doch darüber nachgedacht, einige der eingefrorenen Proben - gefährdete Sportarten und Medaillengewinner - aus dem Jahr 2004 nachträglich zu analysieren.
Führende Politiker der Währungsunion stemmen sich gegen die Erpressungsversuche der griechischen Protestparteien. In Berlin baut man unterschwellig darauf, dass die Brandschutzmauern reichen, wenn das griechische Haus in Flammen aufgehen sollte.
Bis Ende Juni braucht Griechenland 30 Milliarden Euro der internationalen Geldgeber. Angesichts der Wahlerfolge radikaler Parteien könnte Athen den vereinbarten Sparkurs aber verlassen oder sogar unregierbar werden. Deutsche Politiker drohen nun offen damit, dem Land den Geldhahn zuzudrehen.
Griechenland braucht eine neue Regierung, doch die Sondierungen sind höchst kompliziert. Die Konservativen sind gescheitert. Nun feuern die Radikalen Linken eine Breitseite gegen internationale Geldgeber und Europa ab.
In Griechenland schauen alle auf Alexis Tsipras. Der Vorsitzende des Bündnisses der radikalen Linken soll bis Donnerstag eine Regierung bilden. Gelingt es ihm, steht sein Bündnis vor einer Zerreißprobe.
Die Hoffnung schwindet, dass in Griechenland dauerhaft eine tragfähige Regierung entsteht. Egal, wie es jetzt in Athen weitergeht - die Rettung Griechenlands steht auf der Kippe. Vielleicht bringt ein Sondergipfel der EU neue Antworten.
Henry David Thoreau sammelt Essbares in den Wäldern, Eva Moser stellt den Designer Otl Aicher vor und ein Schubert-Liedlexikon lädt zum Nachschlagen ein. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Bislang galt Griechenland als Zweiparteiensystem. Nun haben die beiden großen Parteien zusammen keine Mehrheit – und keine Koalitionspartner.
Mitten in der Schuldenkrise stimmen die Wähler in Frankreich und Griechenland gegen das Sparen. Was bedeutet der Wahlsonntag für die Anti-Krisen-Politik in Europa?
Nach der Wahl Hollandes in Frankreich hat Bundeskanzlerin Merkel Nachverhandlungen am Fiskalpakt abermals strikt abgelehnt. Den Wahlausgang in Griechenland nannte die Kanzlerin „nicht unkompliziert“.
Verschwenderische Staatsausgaben haben Griechenland in die Schuldensackgasse geführt - nun wird drastisch gekürzt. Doch die Rezession erschwert die Sanierung.
Nach deutlichen Auftaktverlusten gehen die deutschen Aktienmärkte am Montag erholt aus dem Handel. Besonders stark gewinnen Commerzbank und Adidas.
Häuser sind zum Wohnen da, aber auch eine Anlageklasse. Wenn Spekulation mit Immobilien zum Volkssport wird, wenn zu viel gebaut wird und sich Preisblasen bilden, dann droht Gefahr. Unsere Korrespondenten werfen einen Blick auf die Immobilienpreisentwicklung in Europa, Amerika und Japan.
Griechenland steht vor einer Schicksalswahl. Die Kandidaten profilieren sich nach altem Muster. Die Schuld an den Sparmaßnahmen wird anderen zugeschoben, dabei sollte Wachstum im Vordergrund stehen.
Die rechtsextreme Partei Chrysi Avgi steht vor dem Einzug ins griechische Parlament. Das Parteiprogramm sieht Schießbefehle gegen Flüchtlinge und Arbeitslager für kriminelle Ausländer vor.
Als Nana Mouskouri 2004 eine mehrjährige Abschiedstournee ankündigte, schien sie sich ihres Entschlusses sicher zu sein. Nun stand sie in der Jahrhunderthalle auf der Bühne.
Viele Griechen glauben, dass Deutschland an den Rettungspaketen für ihr Land gut verdient - und im Wahlkampf werden sie von Politikern darin bestärkt.
Lange Zeit verschollen, in einer Hütte wiedergefunden: Eine Reederfamilie ersteigert Spiridon Louis‘ Pokal für 544.000 Euro. Es handelt sich um den Preis für den ersten Marathon-Olympiasieger von 1896.
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat Überlegungen zurückgewiesen, die EU müsse für Griechenland noch mehr tun als bereits verabredet. Schon jetzt sei die Hilfe für Athen höher als im Marshallplan für die westeuropäischen Länder nach dem 2. Weltkrieg.
Voraussichtlich am 6. Mai entscheidet sich, ob die Vereinbarungen mit Europa eingehalten werden. Gewinnen die Protestparteien die Oberhand, beginnt die Diskussion um Griechenlands Zukunft von vorn.
Die amerikanische Ratingagentur Egan-Jones steht im Schatten der großen Konkurrenten. Agentur-Chef Sean Egan über die nächsten Pleiten, eine zweite Umschuldung für Athen und den Wettstreit mit Moody’s & Co.
Nach dem Selbstmord eines vermutlich verschuldeten Rentners ist es in Athen in der Nacht zu Donnerstag zu Ausschreitungen gegen die Sparpolitik der Regierung gekommen. Mittlerweile hat sich die Lage wieder beruhigt.
Der ehemalige Fußballspieler Markus Münch ist als Profi viel in der Welt herumgekommen. Nun ist er mit seinen Pferden an der Galopprennbahn ansässig.
Wie hoch ist die „Brandmauer“, welche die gefährdeten Euro-Staaten vor Finanzierungsschwierigkeiten schützen soll? Die Finanzminister des Euroraums sprechen mittlerweile von 800 Milliarden Euro oder „mehr als eine Billion Dollar“. Die Rechnung wird immer verworrener.
Alarm in Griechenland: Die Finanzkrise hat auch für den Sport erhebliche Auswirkungen. Die Subventionen wurden gekürzt - weitere Sparmaßnahmen dürften folgen - und das im Olympiajahr.
Hohe Schulden, eine stagnierende Wirtschaft, kein neues Geschäftsmodell: Den Bürgermeistern des Ruhrgebiets geht es wie der Regierung in Athen.
Selbst wenn Griechenland die Alt-Anleihen nicht zurückzahlt, droht den neuen Anleihen kein Zahlungsausfall. Die Hedgefonds wurden entmachtet.
Hooligans werfen dutzende Molotow-Cocktails auf das Spielfeld. Das griechische Derby zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus muss abgebrochen werden. 57 Personen werden festgenommen, 20 Polizisten verletzt.
Der Internationale Währungsfonds präsentiert den Euro-Staaten die nächste Rechnung: Griechenland droht ein Finanzierungsloch von 8 bis 21 Milliarden Euro. Die Ökonomen des IWF zeigen sich in ihrem Bericht äußerst besorgt.
Höher als bisher bekannt sind die Finanzzusagen für Griechenland. Von den Euro-Staaten und dem IWF erhält das Land insgesamt 172,7 Milliarden Euro - 8,3 mehr als bisher angenommen. Christine Lagarde spricht von „extrem hohen Risiken“.
Am Montag wurden griechische Staatsanleihen im Wert von 177,25 Milliarden Euro in neue Titel getauscht. Für Griechenland ist die Malaise damit aber noch lange nicht vorbei. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Nach dem Schuldenschnitt für Griechenland entscheiden die Euro-Finanzminister erst am Mittwoch über die endgültige Freigabe des zweiten Hilfspakets von 130 Milliarden Euro für das hochverschuldete Land. Unterdessen ist die „Task Force“ wieder in Athen eingetroffen.
Die Europäische Währungsunion hat einen ungeordneten Zahlungsausfall Griechenlands verhindert. Der jetzige Schuldenschnitt ist allerdings nur so reibungslos möglich, weil das Finanzsystem zuvor in Watte gepackt wurde, und dies zu einem hohen Preis.
Am Sonntag hat Jelena Isinbajewa bei der Hallen-WM ihrer Sammlung einen weiteren Titel hinzugefügt: Sehr zur Freude der Staatsmacht und der Oligarchen verlängert die russische Stabhochspringerin ihre Karriere.
Der Weltuntergang bleibt wohl aus, obwohl die Griechen ihre Schulden nicht mehr bedienen. Aber trotz allem Optimismus ist die Gefahr noch nicht gebannt.