Krieg und Frieden bei den Ampel-Verhandlern
Mit Außenpolitik lässt sich kein Blumentopf gewinnen? Mag im Wahlkampf gelten – aber spätestens jetzt sollten SPD, Grüne und FDP über Nord Stream II und Erdogan reden.
Mit Außenpolitik lässt sich kein Blumentopf gewinnen? Mag im Wahlkampf gelten – aber spätestens jetzt sollten SPD, Grüne und FDP über Nord Stream II und Erdogan reden.
Rund vier Wochen nach der Wahl tagt der Bundestag zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung. Zudem wirft der große Klimagipfel erste Schatten. In Japan erfüllt sich ein langgehegter Wunsch. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
CDU-Bundeschef Armin Laschet hat sein Amt als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident niedergelegt. Dieser Schritt ist Voraussetzung dafür, dass Laschet am Dienstag sein Bundestagsmandat annehmen kann.
Der gescheiterte Unionskanzlerkandidat wechselt in den Bundestag. Am Mittwoch soll der neue CDU-Landesvorsitzende Wüst zum nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten gewählt werden.
Die Pandemie scheint immer mehr zur Pandemie der Ungeimpften zu werden. Der Bundesgerichtshof verhandelt mal wieder in der Sache Familie Kohl gegen Autor Schwan. Und das Jugendwort des Jahres 2021 wird verkündet. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die CDU in Nordrhein-Westfalen demonstriert bei der Übergabe des Vorsitzes von Armin Laschet an Hendrik Wüst Geschlossenheit. So will sie sich bei der nahenden Landtagswahl den Machterhalt sichern.
Volker Bouffier ist in einer schwierigen Situation. Er ist mit Armin Laschet gescheitert und muss sich nun in seinem Landesverband behaupten.
Hendrik Wüst ist zum Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen CDU gewählt worden. Vorgänger Armin Laschet nutzt seine Abschiedsrede für eine Botschaft an die, die ihm im CDU-Bundesvorsitz folgen wollen.
Die CDU in Nordrhein-Westfalen hat Hendrik Wüst zu ihrem Landesvorsitzenden gewählt. Auf einem Parteitag in Bielefeld erhielt Wüst als Nachfolger Armin Laschets mehr als 98 Prozent Zustimmung.
Die CDU in Nordrhein-Westfalen will heute Hendrik Wüst zu ihrem neuen Chef machen. Auch als Ministerpräsident soll Armin Laschet in Kürze weichen. In der Berliner Parteizentrale zeigt man sich erleichtert.
Als Favoriten für die Nachfolge von Armin Laschet als CDU-Chef werden derzeit vor allem Männer gehandelt. Die scheidende Kanzlerin ist damit nicht zufrieden: Frauen müssten sich mehr zutrauen, fordert Merkel.
Die Ministerpräsidenten wollen die Corona-Maßnahmen auch im Herbst und Winter beibehalten. Außerdem fordern sie auf ihrer Jahreskonferenz digitale Verbesserungen nach der Pandemie.
Armin Laschet kritisiert die Wahlkampfstrategie seiner Partei: „Keine klare soziale Botschaft gehabt zu haben, war ein Fehler.“ Das Scheitern von CDU und CSU führt er auch auf eine Charakterfrage zurück.
Vor der Bundestagswahl herrschte eine Wechselstimmung wie lange nicht mehr. Und jetzt, wo der Wechsel wohl kommt? Die Begeisterung hält sich in Grenzen.
Die FDP kann den Weg frei machen für Ampel-Koalitionsgespräche. Der Deutsche Buchpreis wird verliehen. Und Facebook baut das „Metaversum“. Der F.A.Z.-Newsletter.
In seiner Rede vor der Jungen Union übernimmt Laschet die Verantwortung für das Wahldebakel und stimmt die Parteijugend auf Opposition ein. Gesundheitsminister Spahn appelliert an die Partei, mit dem Schaulaufen aufzuhören.
In Münster versammelt sich der Nachwuchs von CDU und CSU. Eigentlich soll es um einen Neuanfang gehen. Doch das Treffen könnte zur Abrechnung werden.
In Berlin werden die Weichen für eine mögliche Ampel-Koalition gestellt. Die Junge Union will das Wahldebakel aufarbeiten. Und in Italien gilt 3 G nun auch im Homeoffice.
Zu viele mögliche Kandidaten, aber keine Frau. Und dann wollen auch noch die Mitglieder über die künftige CDU-Führung entscheiden. Ein riskantes Unterfangen, finden einige.
Der CDU fehlt es nicht an konservativem Profil, sondern an Gespür für die sozialen Belange der einfachen Leute. Ein Gastbeitrag des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Arbeitnehmerorganisation CDA.
CDU-Chef Laschet hat den Parteigremien seine Vorstellungen präsentiert, wie die CDU sich nach dem historischen Debakel bei der Bundestagswahl neu ausrichten kann. Sehen Sie die Pressekonferenz mit Generalsekretär Paul Ziemiak hier im Livestream.
Wahldebakel für Armin Laschet +++ Ausgang der Bundestagswahl +++ Lehren aus Afghanistan +++ Grüne bei der Wahl
Wolfgang Schäuble kämpfte erst für Merz, dann für Laschet. Immer ging es schief. War es das jetzt mit der Rolle als großer Ratgeber in der Union?
Die CDU sucht eine neue Führung, Corona-Tests kosten nun meistens Geld und in Stockholm wird der neue Wirtschaftsnobelpreisträger verkündet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident hat nach eigenen Worten kein Interesse daran, Armin Laschets Nachfolge anzutreten. Niedersachsens CDU-Chef wirft der Schwesterpartei CSU mangelnden Teamgeist vor.
Söders Angriffe gegen Laschet haben auch in der CSU viele aufgeregt. Noch halten sie still. Aber bleibt das auch so?
Die internen Konflikte in der Union nehmen zu. Ein Abgeordneter macht dem CDU-Präsidium schwere Vorwürfe. Friedrich Merz kritisiert die CSU als „respektlos“ und junge Politiker fordern mehr Mitbestimmung.
Der Verzicht von Altmaier und Kramp-Karrenbauer auf ihre Mandate ist ein Schritt hin zur zwingenden Verjüngung der CDU-Fraktion. Er zeigt aber auch, wie einsam es längst um Armin Laschet geworden ist.
Die CDU braucht wohl zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen neuen Parteichef. Der müsste alles in allem sein: liberal, konservativ, frisch, aber erfahren. Die Suche ist nicht leicht.
In der CDU zeichnen sich Konsequenzen der Niederlage bei der Bundestagswahl ab. Die Andeutung ihres Parteivorsitzenden, er könne auf sein Amt verzichten, wird von vielen Mitgliedern als sein Ende interpretiert.
Die CDU verschleißt ihre Vorsitzenden inzwischen in einem Tempo, das man zeitweise eher von der SPD kannte. Seit gerade einmal neun Monaten steht CDU-Chef Armin Laschet an der Spitze der Partei - nun ist der gescheiterte Kanzlerkandidat nur noch ein Vorsitzender auf Abruf.
Es ist nun schon der zweite Anlauf der CDU für die Merkel-Nachfolge, der kläglich scheitert. Die Union gibt dabei ein gespenstisches Bild ab.