Israel muss handeln
Die Unerbittlichkeit, mit der Israel seinen Krieg gegen die Hamas führt, geht in vielen Punkten zu weit. Deutschland muss das offen und ehrlich benennen – und mehr Rücksicht auf die Zivilbevölkerung in Gaza fordern.
Die Unerbittlichkeit, mit der Israel seinen Krieg gegen die Hamas führt, geht in vielen Punkten zu weit. Deutschland muss das offen und ehrlich benennen – und mehr Rücksicht auf die Zivilbevölkerung in Gaza fordern.
Mit Mahnwachen und Gedenkstunden wird in Frankfurt an die Novemberpogrome erinnert. Oberbürgermeister Mike Josef fordert die Zivilgesellschaft zu mehr Widerspruch gegen Judenhass auf.
Israel hat abermals Ziele im Gazastreifen sowie in Libanon angegriffen und dabei nach eigenen Angaben Dutzende „Terroristen“ getötet. Nach Angaben palästinensischer Sanitäter wurden bei dem Angriff in Dschabalia Dutzende Menschen getötet und verletzt. Angesichts eines seit Monaten erfolglosem Werbens um einen Kompromiss hat zudem Qatar angekündigt, als Vermittler erst wieder zur Verfügung zu stehen, wenn beide Seiten "Bereitschaft und Ernsthaftigkeit" zeigen, um die Gespräche wieder aufzunehmen.
Doha sieht derzeit keinen Sinn darin, sich in den festgefahrenen Geiselgesprächen zu engagieren. Die ganze Region wartet auf Trump.
Fast 400.000 Menschen wurden nach UN-Angaben durch das Hochwasser im Südsudan vertrieben. Die Malaria-Fälle steigen – und überfordern das Gesundheitssystem. Die humanitäre Lage im Land ist ohnehin dramatisch.
Ausgerechnet im Ölstaat Aserbaidschan wird über die Erderhitzung verhandelt. Das liegt auch an Wladimir Putin.
Der perfekte Sturm: Eric Cline beurteilt verschiedene antike Kulturen danach, ob und wie sie den Zusammenbruch der spätbronzezeitlichen Staatenwelt überstanden.
Die jüdische Zeitgeschichte verlief in beiden Teilen Deutschlands sehr unterschiedlich. Nach der Wiedervereinigung keimte die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes und angstfreies Leben – bis zum Anschlag auf die Synagoge in Halle.
In Berlin soll es zu heftigen antisemitischen Übergriffen auf Spieler des TuS Makkabi gekommen sein. In Amsterdam hat man offenbar Warnungen aus Israel vor Angriffen auf Fans von Maccabi Tel Aviv übersehen.
Für Israel ist die Entlassung des Verteidigungsministers ein Wendepunkt. In der Regierung wirkte er nach innen als Korrektiv, nach außen als Feigenblatt. Was nun kommt, ist Netanjahu pur
Plötzlich ist der Sand weiß – oder zumindest so gefleckt. In weiten Wüstengebieten Saudi-Arabiens hat es geschneit. Das sorgt für ungewöhnliche Bilder.
In einer der schwersten humanitären Krisen sind im Sudan mehr als 10 Millionen auf der Flucht. Die Kriegsparteien werden sich gegenseitig tödliche Angriffe auf Zivilisten vor.
Genug ist genug: Acht Autoren berichten über den Antisemitismus im deutschen Literaturbetrieb seit dem 7. Oktober 2023 – auf Initiative von Slata Roschal und Alexander Estis.
Polizei und Behörden sprechen von einer gezielten Jagd auf israelische Fußballfans. Bei den Ausschreitungen in Amsterdam wurden mehrere Menschen verletzt.
Der Präsident des Zentralrats der Juden spricht im Interview über die Ausschreitungen gegen israelische Fußballfans in Amsterdam, die Antisemitismus-Resolution und Judenhass aus dem muslimischen Milieu.
Nach dem Europa-League-Spiel zwischen Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv kommt es zu Ausschreitungen zwischen propalästinensischen Demonstranten und israelischen Fans. Israels Präsidenten erinnert das an den 7. Oktober.
Daniel Cohn-Bendit spricht vor dem Frankfurter Oberlandesgericht über seine jüdische Identität. Scharf kritisiert er die israelische Regierung – an Frieden im Nahen Osten will er trotzdem weiter glauben.
Die nun verabschiedete Antisemitismus-Resolution des Bundestags ist ein Akt des guten Willens. Doch die Definition von Antisemitismus bleibt vage und öffnet Missbrauch damit Tür und Tor.
Frankreichs Außenminister Barrot wollte eine Kirche am Ölberg besuchen. Doch dazu kam es nicht – weil israelische Polizisten französische Sicherheitskräfte verhafteten.
Der Bundestag hat eine Resolution gegen Judenhass und für jüdisches Leben in Deutschland verabschiedet. Vorausgegangen waren lange Verhandlungen. Bis zuletzt gab es Kritik.
Im Jemen und in Israel konnte er nicht mehr leben: Der Sänger, Komponist und Instrumentenbauer Eyal el Wahab über sein Deutschlandbild, seine Band El Khat und den Klang alter Holzkisten.
Interview mit Jean-Claude Trichet +++ Antisemitismus-Resolution +++ Boykottaufruf gegen die israelische Kultur +++ Christine Lagarde +++ Lieferkettengesetz
Was die Entlassung von Verteidigungsminister Gallant in Israel bedeutet.
Donald Trump gilt als unberechenbar. Europa blickt nun besorgt auf die Ukraine. Im Nahen Osten befürchtet man eine Stärkung Israels.
Nach der Entlassung Yoav Gallants demonstrieren Tausende in Tel Aviv gegen Netanjahu. Der geschasste Verteidigungsminister nennt drei Gründe für die Entlassung. Sein Nachfolger steht bereits fest.
Gut die Hälfte der amerikanischen Wähler wollte Donald Trump zurück. War seine Amtszeit wirklich eine Ära der wirtschaftlichen Blüte und des Friedens? Oder standen Amerika und der Westen am Abgrund? Ein Rückblick.
Reaktionen unserer Leser zu „Deutschland braucht eine neue Nahostpolitik“ von Dalal Saeb Iriqat in den „Fremden Federn“ vom 1. November
Yoav Gallant war für viele in Israel die letzte Hoffnung auf einen Deal mit der Hamas. Doch das Vertrauen sei zerbrochen, erklärt Israels Ministerpräsident Netanjahu. Der bisherige Außenminister Katz soll Gallants Platz einnehmen.
Hinter der Kontroverse um die Einheit der Erzählung von Abraham und Isaak tut sich ein Zwiespalt im jüdischen Selbstverständnis auf: Antwort auf Omri Boehm.
Netanjahu steht wegen Ermittlungen zu Durchstechereien, von denen der israelische Regierungschef profitierte, unter Druck. Da dürfte die Entlassung des Verteidigungsministers Gallant als Ablenkung willkommen sein.
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat seinen Verteidigungsminister Joav Gallant entlassen. Die Differenzen zwischen den beiden Politikern waren immer größer geworden. Hauptgrund war die Kriegsführung gegen die radikal-islamische Hamas.
Kamel Daoud schreibt den ersten großen Roman über die algerischen Terrorjahre, an die zu erinnern in Algerien eigentlich verboten ist. Gerade gewann er mit „Houris“ den Prix Goncourt, den wichtigsten französischen Literaturpreis.
Adnoc will für den Kunststoffhersteller 62 Euro je Aktie zahlen – an der Börse kostet das Papier aktuell aber nur 58 Euro. Ist das ein gutes Geschäft?
Der israelische Libanon-Fachmann Jacques Neriah warnt vor einer dauerhaften Militärpräsenz in Libanon. Er sagt aber auch: Eine Waffenruhe jetzt wäre ein Fehler.
Regierungen auf der ganzen Welt warten gespannt auf das Wahlergebnis in den USA. Manche drücken dem Republikaner Trump die Daumen.
Sie behaupten, die Antisemitismus-Resolution schränke die Meinungsfreiheit ein und unterstellen einen unsichtbaren Einfluss proisraelischer Lobbyisten: Die Gegner des Entwurfs wollen keine Antisemiten sein, doch die arbeiten mit unwahren Behauptungen und Geraune.