Frauen dürfen künftig allein im Hotel übernachten
In Saudi-Arabiens Hotels galten bisher strenge Regeln. Um mehr Touristen ins Land zu locken, sollen diese nun gelockert werden. Auch Einheimische bekommen mehr Rechte.
In Saudi-Arabiens Hotels galten bisher strenge Regeln. Um mehr Touristen ins Land zu locken, sollen diese nun gelockert werden. Auch Einheimische bekommen mehr Rechte.
Tunesien ist sich über die Zukunft seines Landes so uneinig wie nie zuvor. Vor der Parlamentswahl am kommenden Sonntag steigt nun die Sorge, dass das Land unregierbar werden könnte.
Die Stadt Aachen möchte ihren Kunstpreis nicht an Walid Raad verliehen sehen, weil er den Verdacht nicht widerlegen konnte, er sei ein Feind Israels. Aber der private Stifter des Preises ist anderer Meinung.
Gekapert im Namen Allahs: In der neuen Staffel der Anti-Terror-Serie „Countdown Copenhagen“ wird eine Fähre entführt.
Vor zwölf Monaten ging der zerbrechliche Hochspringer Barshim noch an Krücken, jetzt greift er nach dem Weltrekord. Er soll für WM-Gastgeber Qatar die Goldmedaille holen.
Der Bundessicherheitsrat hat den Export von Stromaggregaten für das Luftabwehrsystem „Patriot“ an die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Durch den Iran-Konflikt hat sich die Bedrohungslage in der Region verschärft.
Bei den gewaltsamen Ausschreitungen im Irak ist die Zahl der Toten auf mehr als 30 gestiegen. Demonstranten und Sicherheitskräfte lieferten sich in der Hauptstadt Bagdad abermals Straßenschlachten.
Zehnkämpfer Niklas Kaul hat bei der Leichtathletik-WM in Doha eindrucksvoll die Goldmedaille gewonnen. Der 21 Jahre alte Mainzer lässt im abschließenden 1500-Meter-Lauf seinen Konkurrenten keine Chance.
Kleiner, stärker, und es werden immer mehr: Drohnen entwickeln sich zu einer Gefahr, die kaum noch zu kontrollieren ist.
Eine Krone von unschätzbarem Wert hielt ein ehemaliger Flüchtling aus Äthiopien über zwei Jahrzehnte in seiner Wohnung in den Niederlanden versteckt. Jetzt will der Mann das Kupfer-Kunstwerk aus dem 18. Jahrhundert an seine Heimat zurückgeben – mit Hilfe eines renommierten Kunst-Detektivs.
Trotz einer Ausgangssperre gab es auch am Donnerstag wieder Demonstrationen gegen die irakische Regierung. Insgesamt wurden 19 Menschen getötet. Grund ist der große Unmut in der Bevölkerung.
Beim Italien-Besuch des amerikanischen Außenministers wird ein Stück Parmesan zum Symbol für die Folgen der Strafzölle. Neben dem Handelskrieg ist der Konflikt in Libyen ein wichtiges Thema der Gespräche.
Der Unmut der Iraker über die Missstände im Land wächst, mindestens fünf Tote forderten die landesweiten Proteste bereits In der Nacht zum Donnerstag gab es in Bagdads Grüner Zone Explosionen. Die fragile Regierung reagiert mit Ausgangssperren.
In den Wirren des arabischen Frühlings wurde der goldene Sarkophag des Priesters Nedjemankh in Ägypten gestohlen und außer Landes geschmuggelt. Schließlich landete er im Metropolitan Museum in New York, jetzt wurde das Stück wieder nach Ägypten überstellt.
Zum Jahrestag des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi im Konsulat Saudi-Arabiens in Istanbul haben seine Unterstützer eine Gedenkfeier vor der diplomatischen Vertretung des Königreichs organisiert. Der „Washington Post“-Kolumnist war am 2. Oktober 2018 von einem aus Saudi-Arabien angereisten Agententeam im Konsulat des Königreichs ermordet worden.
Benjamin Netanjahu muss sich gegen Korruptionsvorwürfe verteidigen. Erweisen sich die jahrelangen Ermittlungen als stichhaltig, wäre er der erste amtierende Ministerpräsident Israels unter Anklage. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.
Bei regierungskritischen Protesten im Irak sind zwei Menschen getötet worden. Mehr als 200 weitere Menschen wurden nach Angaben des irakischen Gesundheitsministeriums verletzt, darunter auch 40 Polizisten.
Herausforderer Benny Gantz sieht die Voraussetzungen für Gespräche zur Bildung einer Einheitsregierung unter Likud-Chef Netanjahu nicht erfüllt. Den erwartet an diesem Mittwoch eine Anhörung wegen Korruptionsvorwürfen.
Die Geschichte der Juden Afghanistans reicht mehr als 100 Generationen zurück. Doch Krieg, Armut und Verfolgung haben die einst große Gemeinde dem Untergang geweiht. Ein einziger Überlebender hält einsam die Stellung.
Vor acht Jahren in Oberägypten gestohlen, hatte es der vergoldete Sarkophag des Priesters Nedjemankh bis ins Metropolitan Museum of Art in New York geschafft. Jetzt ist er wieder in Kairo zu sehen.
Hajar Raissouni war im August beim Verlassen einer Klinik in marokkanischen Rabat festgenommen worden. Sie bestreitet, abgetrieben zu haben – und bezeichnet ihren Fall als „politischen Prozess“.
Der Marathon in Doha erhitzt auch noch Tage später die Gemüter. Äthiopiens Läufer-Ikone Haile Gebrselassie findet besonders drastische Worte. Die Organisatoren äußern sich derweil zu einem ganz anderen Thema.
Die jemenitische Regierung dementiert verspätet die Erfolgsmeldungen der Houthi vom Wochenende, die Tausende Gefangene gemacht haben wollen. Tatsächlich scheint der Großangriff der Rebellen auf saudischem Boden schon Wochen zurückzuliegen.
Die Geschichte der Berlinerin Mayada Al Sayad, die für Palästina startet, ist bei der Leichtathletik-WM in Doha vor allem für arabische Frauen ein Signal. Die Torturen beim Marathon ertrug sie nur aus einem bestimmten Grund.
Die schiitischen Rebellen im Jemen haben der saudisch geführten Kriegskoalition offenbar einen schweren Schlag versetzt.
Kenenisa Bekele aus Äthiopien hat beim Marathon in Berlin den Weltrekord um nur zwei Sekunden verpasst. Bei den Frauen siegte die Äthiopierin Ashete Bekere.
Schon der Marathon zeigt den Irrsinn, diese Leichtathletik-WM nach Qatar zu vergeben. 28 der 68 Läuferinnen müssen vor dem Ziel aufgeben, im Ziel sinken zahlreiche Athletinnen erschöpft in Rollstühle.
Nach eigenen Angaben haben die von Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen Hunderte Gefangene gemacht. Es handele sich um „den größten Einsatz seit Beginn der Gewalt gegen unser Land“.
Ein schwerreicher Kleinstaat kauft sich den großen Sport: Unter absurden Bedingungen findet die Leichtathletik-WM in Qatar statt, wo das Klima körperliche Betätigung eigentlich ausschließt. 50 Millionen ließ das Land dafür springen.
Im Rahmen eines neuen Visa-Systems erlässt das streng-muslimische Königreich einen Anstandskatalog für Touristen. Wer unanständige Kleidung trägt oder gegenseitige Zuneigung zur Schau stellt, erwartet ein Bußgeld von bis zu 1500 Euro.
Erste Erfahrungen bei der Leichtathletik-WM in Qatar: „Es ist sehr kalt“, zumindest im Callroom. Gesa Krause fragt erst mal nach einer Decke. Wie Imke Onnen und Lisa Ryzih erreicht sie aber ihr Finale.
Rugby-Star Israel Folau wurde wegen homophober Äußerungen suspendiert. Über der aktuellen WM-Kampagne der Australier hängt Folau nun wie ein Gespenst. Doch es gibt auch einen liberalen Counterpart.
Der international umstrittene Kronprinz Saudi-Arabiens will für Reisen in sein Land erstmals Touristenvisa erteilen. Das erzkonservative Königreich hofft auf gute Geschäfte mit Besuchern aus Europa und Amerika.
„Schicksalsentscheidungen“ – unter diesem Titel zeigt das Israel-Museum den Gemäldeschatz von Cornelius Gurlitt. Der Zugriff der Schau unterscheidet sich deutlich von dem der bisherigen Stationen.
Zum Schutze Saudi-Arabiens liefern die Vereinigten Staaten Luftabwehrraketen und 200 zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten. Auch andere Länder sind dazu aufgerufen.
Die EU arbeitet weiterhin mit der libyschen Küstenwache zusammen, um Schleuserbanden zu zerschlagen. Flüchtlinge retten werden sie jedoch weiterhin nicht. Grund dafür ist ein Veto Italiens.