Netanjahu strebt weiter Einheitsregierung an
Der Wahlverlierer Netanjahu erhält mit dem Auftrag zur Regierungsbildung eine neue Chance, weiter sein Amt zu behalten. Die Opposition wirft ihm vor, auf Zeit zu spielen, um einer Anklage zu entgehen.
Der Wahlverlierer Netanjahu erhält mit dem Auftrag zur Regierungsbildung eine neue Chance, weiter sein Amt zu behalten. Die Opposition wirft ihm vor, auf Zeit zu spielen, um einer Anklage zu entgehen.
Nach der Parlamentswahl hat der israelische Präsident Reuven Rivlin den amtierenden Ministerpräsidenten mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Gespräche über eine gemeinsame Regierung mit Netanjahus stärkstem Rivalen Benny Gantz waren zuvor gescheitert.
Eines der vielen Opfer des Bürgerkrieges in Syrien ist die Bildung: Nicht einmal die Hälfte der Kinder in der umkämpften Provinz Idlib kann laut „Save the Children“ eine Schule besuchen. In einem Flüchtlingslager wird deshalb improvisierter Unterricht in einem Bus abgehalten.
Ministerpräsident Netanjahu hat bei der Wahl in Israel eine Schlappe erlitten. Dennoch soll er jetzt die nächste Regierung bilden. Ob ihm das gelingen wird, ist jedoch zweifelhaft.
Die Partei von Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wird durch das Endergebnis der Knesset-Wahl gestärkt. Doch das politische Patt bleibt bestehen.
Nach der Thomas-Cook-Insolvenz stellen sich Betriebe in Griechenland und Spanien auf Ausstände von mehreren hundert Millionen Euro und weniger Gäste ein. Die Ersten fordern Staatshilfe.
Öl und Benzin sind nach dem Schreck über die Drohnenangriffe auf saudische Raffinerien wieder etwas billiger geworden. Unklar ist, wie schnell das Land mit der Reparatur voran kommt.
Mit der Klimaaktivistin Thunberg werden eine afrikanische Menschenrechtsaktivistin, eine chinesische Frauenrechtlerin sowie ein brasilianischer Ureinwohner geehrt. Die Ausgezeichneten seien „praktische Visionäre“, heißt es zur Begründung.
Als Reaktion auf Demonstrationen vom vorigen Wochenende soll es in Ägypten zu zahlreiche Verhaftungen gekommen sein. Auch eine bekannte Menschenrechtsanwältin ist in Gewahrsam.
Al Sisi betont die Offenheit der Araber gegenüber einem Frieden in Nahost vor der UN-Vollversammlung. Damit reagiert der ägyptische Präsident auf Trumps Pläne in der Region.
Nach den Luftangriffen auf saudiarabische Ölanlagen wiederholt Donald Trump, die Sanktionen gegen Iran verschärfen zu wollen. Bundeskanzlerin Merkel trifft Trump und Irans Präsident Rohani – und will vermitteln.
Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo kritisiert die Vergabe der Leichtathletik-WM nach Qatar. Ein Boykott der Veranstaltung kam für sie aber nicht in Frage.
Ein libanesischer Waffenhändler vermittelte Fregattengeschäfte mit Algerien – zur selben Zeit stand Frank-Walter Steinmeier, damals noch Außenminister, auf dessen Geschenkliste. Es geht um einen Betrag von mehr als tausend Euro.
Das Emirat Qatar sammelt Sportveranstaltungen wie Trophäen, obwohl sein Klima so gar nicht für Sport spricht. Am Freitag beginnt dort die Leichtathletik-WM. Für die Sportler ergeben sich daraus einige Besonderheiten.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien erklären, dass sie dennoch am Atomabkommen mit Iran festhalten. Boris Johnson plädiert aber dafür, dass Trump einen „besseren Deal“ aushandeln solle. Die EU-Staaten stellen neue Forderungen – und Pompeo dankt.
Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed gilt als afrikanischer Hoffnungsträger. In nicht einmal anderthalb Jahren hat er seine Heimat und die ganze Region geöffnet. Doch der Versöhnungskurs stößt auf Widerstand.
Riad investiert Milliarden in Waffen. Wieso konnte das Königreich die Attacke auf das Herz seiner Ölindustrie nicht verhindern?
In Äthiopien sind gerade Jahrzehnte alte VW Käfer wieder in, die auf alle erdenklichen Arten „gepimpt“ werden. So wird aus dem Auto der Alten ein Fashion Statement – dessen Wert hoffentlich steigt.
Der isländische Rundfunk RÚV ist zu einer Geldstrafe veruteilt worden: Während der Punktevergabe hatte die Band Hatari Banner mit der palästinensischen Flagge in die Kamera gehalten – ein Verstoß gegen das Politisierungsverbot.
Der Raketenangriff hat den größten Ölförderer der Welt schwer getroffen. Mit dem Börsengang soll der staatliche Ölkonzern zum teuersten Unternehmen der Welt werden. Doch unter Experten gibt es Zweifel.
In einer für Ägypten seltenen Protestaktion haben Demonstranten in Kairo und anderen Städten des Landes den Rücktritt von Staatschef al Sisi gefordert. Die Polizei setzte Tränengas ein.
Schutz vor Angriffen aus Iran – oder Teil eines Aufmarschs? Trumps Verteidigungsminister betont, es gehe nur um ersteres. Von Teherans Verbündeten im Jemen kommt ein überraschendes Angebot.
Mit neuen Sanktionen gegen Irans Zentralbank reagieren die Vereinigten Staaten auf den Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien. Präsident Trump spricht von den schärfsten jemals gegen ein Land verhängten Sanktionen.
Iran profitiert von den Veränderungen im Nahen Osten. Jetzt präsentiert die Islamische Republik ihre neue Stärke durch Provokationen – und kommt damit bis jetzt durch.
Warum es Klimaschützer in Japan schwer haben, wer in Tel Aviv auf die Straße geht und warum die chinesische Greta Thunberg wenig Aufmerksamkeit bekommt: F.A.Z.-Mitarbeiter und -Korrespondenten berichten über den internationalen Klimastreik.
Nordrhein-Westfalens Verfassungsschutz will den Salafismus dort bekämpfen, wo er bisher freie Hand hatte: in der Youtube-Welt der Jugend. Ein Satire- und ein Informationsformat klären über das Thema auf.
In Libyen ist ein Migrant aus dem Sudan auf einem Militärgelände getötet worden – während Helfer der Vereinten Nationen in unmittelbarer Nähe waren.
Wer Programmieren lernen will, braucht dafür keine formelle Qualifikation, keinen Uni-Abschluss, im Zweifel noch nicht mal Abitur. Eine Riesenchance für Flüchtlinge? Eine Organisation in Israel macht’s vor.
Nach dem Patt der jüngsten Knessetwahl sind Israels Parteichefs auf der Suche nach Koalitionspartnern. Sind damit die Tage von Benjamin Netanjahu als Ministerpräsident gezählt?
Zuvor hatte die Militärkoalition nach eigenen Angaben auch einen geplanten Angriff der Houthi mit einem ferngelenkten Sprengstoff-Boot vereitelt.
Er war der erste Herrscher, der im Zuge des arabischen Frühlings 2011 gestürzt wurde. Nun ist Ben Ali im saudischen Exil gestorben. Das bestätigte sein Anwalt am Donnerstag.
Europa ist heute aus der Luft verwundbarer als vor zwanzig Jahren. Es wäre unverantwortlich, es dabei zu belassen. Ein Gastbeitrag.
In Israel siegt das Mitte-Bündnis Blau-Weiß mit einer hauchdünne Mehrheit vor dem Likud, der Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Dieser will nun mit seinem Herausforderer Benny Gantz regieren – lässt dabei aber eines offen.
Das Lazarett in der internationalen Leichtathletik wird größer: Siebenkämpferin Schäfer muss sich schonen. Auch Läuferin Klosterhalfen hat eine Konkurrentin weniger.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bei der Wahl weiter an Rückhalt verloren – ohne ihn wäre die Regierungsbildung ein Leichtes. Parteiinterne Rivalen loten ihre Chancen aus.
Die Bundesregierung plant eine Konferenz mit der Zielsetzung, den Krieg in Libyen mit diplomatischen Mitteln zu beenden. Am Ende wird es auf Durchsetzungsbereitschaft ankommen.