Stuttgarter Unternehmen will 7000 Palästinenser ausbilden
Das IT-Unternehmen Axsos eröffnet eine Software-Akademie in der Stadt Ramallah. Das Engagement im Westjordanland hat auch mit der persönlichen Geschichte des Geschäftsführers zu tun.
Das IT-Unternehmen Axsos eröffnet eine Software-Akademie in der Stadt Ramallah. Das Engagement im Westjordanland hat auch mit der persönlichen Geschichte des Geschäftsführers zu tun.
Präsident Erdogan geht gleich doppelt gegen die Kurden vor: Im Irak hat er eine Militäroffensive gegen die PKK begonnen. Innenpolitisch erhöht er den Druck auf die prokurdische HDP – und auf die übrige Opposition.
Im Dokumentarfilm „Nous sommes tous juifs allemands“ stellt Daniel Cohn-Bendit sich Israel, dem Land, in dem er niemals leben wollte – und legt dabei viele seiner Zweifel offen.
Amanda Staveley, eine schillernde Beraterin, fordert von der Barclays-Großbank 1,5 Milliarden Pfund für die Vermittlung eines Rettungsdeals. Ihre Rolle ist aber stark umstritten. Nun muss schon ein erster Bankenlobbyist zurücktreten.
Der Piratensender BeOutQ hat die Inhalte des qatarischen Rechteinhabers BeIN Sports gekapert. Davon ist auch die Bundesliga betroffen. Nun nimmt ein Report der Welthandelsorganisation Saudi-Arabien in die Pflicht.
Ein privates Militärunternehmen erfüllt für Russland unangenehme Aufträge. Moskau leugnet seine Existenz. Doch die „Gruppe Wagner“ ist in vielen Ländern aktiv – und ihre Teilnahme an Schlachten entscheidet oft über Sieg oder Niederlage.
Bei der Aussprache mit seinen Amtskollegen bringt der amerikanische Außenminister vor allem China zur Sprache – und fordert von den Europäern Unterstützung für einen harten Kurs gegenüber Peking.
Die Zahl der Atomwaffen weltweit geht zwar leicht zurück, doch das ist nach Auffassung der Wissenschaftler kein Grund zur Entwarnung. Die Arsenale würden vielfach modernisiert - und die Bedeutung von Atomwaffen steige wieder.
Die Türkei strebt eine „neue Phase“ in ihren Beziehungen zu Europa an, sagt der außenpolitische Berater von Präsident Erdogan. Die Regierung zielt damit auch auf die EU-Beitrittsgespräche.
Aufgrund des drohenden wirtschaftlichen Kollaps des Staates wurde in Tripolis und Beirut gegen die Regierung protestiert. Der Libanon hat die weltweit höchste Staatsverschuldung.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilt den selbsternannten „Cyber-Dschihadisten“ Sabri B. zu fünf Jahren Haft. Die Beweislage ist so erdrückend, dass die Vorsitzende Richterin gut fünf Stunden für die Begründung braucht.
In einer israelischen Zeitung knüpft der emiratische Botschafter in Washington eine Normalisierung mit Israel an ein Abrücken Netanjahus von den Annexionsplänen. Einen „palästinensischen Staat“ erwähnt er jedoch nicht.
Die türkische Marine blockiert eine EU-Mission, die Konflikte im Mittelmeer weiten sich aus. Und anders als beim Beinahe-Krieg zwischen Athen und Ankara 1996 gibt es heute keinen amerikanischen Präsidenten, auf dessen Schlichten man bauen könnte.
Die Regierungen in Washington und Bagdad haben sich auf einen Abzug weiterer amerikanischer Soldaten aus dem Irak geeinigt. Der Einsatz der Vereinigten Staaten ist in dem Land hoch umstritten.
Die von Israel geplante Annexion großer Teile des Westjordanlandes verstößt nach Meinung von Außenminister Heiko Maas (SPD) gegen internationales Recht. Diese Ansicht teilen auch seine europäischen Kollegen, sagte er bei einem Besuch in Israel.
Außenminister Maas überbringt in Jerusalem die deutsche Sorge vor einer israelischen Annexion von Gebieten im Westjordanland. Beide Seiten stellen klar: Die Gesprächskanäle sind noch offen.
Der Hizbullah wäre es lieber, hier einen Friedhof für Märtyrer anzulegen. Dass im Hippodrom von Beirut noch immer Pferderennen stattfinden, ist auch der Hartnäckigkeit des Rennbahndirektors zu verdanken.
Carter verärgerte die Deutschen mit seiner Unterstützung der Neutronenbombe, Reagan mit seiner Schauspieler-Vergangenheit und Bush mit dem Irakkrieg: Auch vor Donald Trump gab es Tiefpunkte in den deutsch-amerikanischen Beziehungen. Ein Gastbeitrag.
Der Außenminister reist nach Israel und Jordanien. Auch ein Besuch Ramallahs war geplant. Die Israelis haben das unterbunden – offiziell wegen Corona.
Vor drei Jahren verabschiedete das israelische Parlament ein Gesetz, das Tausende Siedlungsbauten auf palästinensischem Boden rückwirkend legalisieren sollte – israelische Richter erklärten es jetzt für rechtswidrig.
In der Serie „4 Blocks“ gab Moussa Sullaiman den ruchlosen Clanchef Halim Karami, nun will er wissen, wohin er es als Schauspieler noch bringen kann. Wer ist dieser Spieler und Wanderer?
Die Beziehungen zwischen Jordanien und Israel sind auf einem Tiefpunkt – und durch Netanjahus Annexionspläne im Westjordanland droht eine weitere Krise. Könnte der jordanische Monarch den Friedensvertrag kündigen?
Denkverbot im Namen der Erinnerungskultur: Die Debatte um Achille Mbembe kommt nicht zur Sache – und zeigt dadurch, wie nötig die Kritik der kolonialen Denkungsart ist. Ein Gastbeitrag.
In Libyen ist General Haftar plötzlich zu Friedensverhandlungen bereit. Unter dem Druck türkischer Kriegsschiffe und Kampfdrohnen ist der Militärführer in die Defensive geraten – trotz der Hilfe aus Russland und den Emiraten.
Frankreich verkündet den Tod des berüchtigten Kommandeurs von Al Qaida im Maghreb und hofft, die Verbündeten für seinen Kampf in der Sahelzone zu gewinnen. Dort zieht der Terror weiter von Land zu Land.
In Israel wächst die Sorge vor einer zweiten Corona-Welle: Besonders in den wiedereröffneten Schulen steigen die Infektionszahlen. Die Regeln sind streng: Sobald nur ein Schüler oder Lehrer nachweislich infiziert ist, wird sofort die ganze Schule geschlossen.
Alice Walker, Autorin von „Die Farbe Lila“ und engagierte Bürgerrechtlerin, bekennt sich abermals als Anhängerin eines antisemitischen britischen Verschwörungstheoretikers.
Sein Plan sieht außerdem Verhandlungen in Genf, den Abzug aller ausländischen Kämpfer sowie die Wahl eines Führungsrats vor. Ein einflussreicher General soll schon auf seiner Seite stehen.
Einen Monat vor der geplanten Annexion von Teilen des Westjordanlandes kommt von ungewohnter Seite Kritik auf. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weist sie zurück – und wartet auf Landkarten.
Die von der UN unterstützte Einheitsregierung in Libyen hat nach eigenen Angaben die Truppen von General Haftar zurückgeschlagen. Präsident Erdogan will sein Engagement in dem Krieg verstärken.
Die Oasenstadt Tichitt in Mauretanien ist Unesco-Welterbe, doch wegen ihrer isolierten Lage inmitten der Sahara will niemand mehr hierher kommen. So verfallen die Gebäude, und die Bücher in der Bibliothek verstauben.
Die Vereinten Nationen warnen vor einem Massensterben im Jemen. Doch die Hilfsgelder fließen nur spärlich. Daran sind die Regierung und die Rebellen nicht ganz unschuldig.
In Libyen will nun auch General Haftar weiter über die Bedingungen eines Waffenstillstands reden. Er steht unter Druck – nicht zuletzt durch das Eingreifen der Türkei.
Die Auseinandersetzung über die Einhaltung der Rohölförderquoten gefährdet das anstehende Treffen der Opec plus. Saudi-Arabien und Russland würden eine harte Linie fahren. Im Fokus der Kritik stehen vor allem der Irak und Nigeria.
Das Staatsoberhaupt Irans hat wieder einmal erklärt, es wünsche sich „die Eliminierung des zionistischen Regimes“. Doch woher kommt dieser Auslöschungs-Antisemitismus? Der Historiker Matthias Küntzel beleuchtet in seinem Buch „Nazis und der Nahe Osten“ bisher wenig beachtete Aspekte.
Eigentlich wollte Saudi-Arabien im Jahr der G-20-Präsidentschaft sein internationales Ansehen aufpolieren. Nun steckt das Land in einer politischen und wirtschaftlichen Krise, die noch vor kurzem unvorstellbar war.