Aus dem Krieg auf die Bühne
Aus Syrien über Kairo auf die Frankfurter Bühne: Schauspielstudent Abdul Aziz Al Khayat hat einen ungeheuren Weg genommen.
Aus Syrien über Kairo auf die Frankfurter Bühne: Schauspielstudent Abdul Aziz Al Khayat hat einen ungeheuren Weg genommen.
Im Streit darüber, wem die Westsahara gehört, zog Marokko für mehrere Monate seine Botschafterin aus Berlin ab. Jetzt haben sich beide Staaten versöhnt. Die Bundesregierung hat gute Gründe, trotz des offenen Konflikts auf Rabat zuzugehen.
Besonders in Asien und Afrika nimmt die Zahl gewaltsamer Konflikte wieder zu. Das hat dramatische Folgen, die gerade wenig im öffentlichen Fokus stehen.
Der türkische Präsident hat einen neuen Plan, wie er die Wahl doch noch gewinnen will: Krieg gegen die Kurden und Schulterschluss mit Syriens Machthaber.
Israel hat im Westjordanland sieben Menschenrechtsorganisationen die weitere Arbeit verboten. Der Vorwurf lautet Terrorismus. Amerika und Europa, die Geldgeber der Organisationen, sehen das anders.
In ihren letzten Jahren verschanzte sich Marlene Dietrich in ihrer Wohnung in Paris. Nur mit ein paar Freunden telefonierte sie – und mit unserem Autor. Ihre Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hat er aufgehoben.
Neue Funde bestätigen, dass vor Zypern eine riesige Gas-Bonanza im Meer liegt. Kann sie helfen, dem Gasmangel in Europa abzuhelfen?
Drei amerikanische Soldaten sind bei einem Angriff in Syrien verletzt worden. Bei einem Gegenschlag sind laut US-Armee mehrere mutmaßlicher Milizangehörige getötet worden.
Auch Jahre nach dem Umzug des Diplomatischen Corps nach Berlin haben zehn Länder ihre Vertretungen in der früheren Bundeshauptstadt weder umgenutzt noch verkauft. Viele sind in beklagenswertem Zustand.
Claus Leggewie blickt zurück auf die Bedeutung Algeriens für seine intellektuelle Biographie. Dabei spielt die Entwicklungspolitik genauso eine wichtige Rolle wie der Nationalsozialismus und Rap-Musik.
Das eritreische Regime veranstaltet seit Jahren ein Kulturfestival in Gießen. Der Protest der Gegner eskaliert nun. Und die Kritik an der Veranstaltung selbst wächst.
Das Erlebnis islamischer Kunst gab Karl Ernst Osthaus den Maßstab für sein Weltmuseum mit. Nach seinem Tod wurde seine orientalische Sammlung zerstreut.
Ein homosexueller Algerier fühlt sich in seinem Heimatland verfolgt und will Asyl beantragen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt lehnt die Klage jedoch ab.
Ron Prosor ist Israels neuer Botschafter in Berlin. Er hat deutsche Wurzeln. Dass er weiß, wie man Auftritte effektvoll gestaltet, hat der Diplomat schon bewiesen – während seiner Zeit bei den Vereinten Nationen.
Russlands Gaslieferungen sinken weiter. Schon jetzt steht ein anderes Land an der Spitze der deutschen Lieferanten. So könnte Europas Gasversorgung im Jahr 2030 aussehen.
Über den Inhalt von Salman Rushdies Roman „Die satanischen Verse“ wusste in den Teheraner Führungszirkeln niemand etwas. Doch kam das Buch den Ajatollahs wie gerufen, um mit Nachdruck auf die Weltbühne zurückzukehren. Ein Gastbeitrag.
Seit Nadia Nadim für die WM in Qatar wirbt, wird sie heftig kritisiert. Doch sie glaubt an die Kraft des Fußballs, die Welt zu verbessern – und die arabischen WM-Macher wissen um ihren Nutzen.
In Saudi-Arabien liefern sich Anthony Joshua und Oleksandr Usyk einen denkwürdigen Titelkampf. Nach der knappen Niederlage gibt sich der Brite seinen Emotionen hin.
Er kann nicht fassen, was die Generation MeToo aus der French Theory gemacht hat: Der Literaturwissenschaftler Éric Marty erklärt, wie der französischen Postmoderne Israel als Sündenbock und Gender als Goldenes Kalb entsprangen.
Bei dem Terroranschlag auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu starben mindestens 19 Menschen. Einige der Angreifer hatten sich in dem Gebäude verschanzt – etwa 30 Stunden lang.
Nach dem unsäglichen Auftritt von Abbas in Berlin könnte man geneigt sein, die Einstellung der deutschen Hilfen an die Palästinenser zu fordern. Sie sind aber auch im Interesse Israels.
In Saudi-Arabien gehen viele Reformen nur schleppend voran. Eine aber gelingt besser als erwartet.
Mahmud Abbas’ Äußerungen im Kanzleramt waren abscheulich und politisch dumm. Er muss endlich abgelöst werden, denn eine politische Lösung im Nahostkonflikt ist mit ihm ohnehin nicht zu erwarten.
Atomstrom, Frackinggas, Lithium: Deutschland braucht Energie und Rohstoffe, will sie aber lieber nicht im eigenen Land herstellen.
Die Klage von Phil Mickelson wird später verhandelt. Es geht um die umstrittene Turnierserie jenseits der PGA, bei der Saudi-Arabien mit Riesensummen lockt.
Angehörige der israelischen Opfer kritisieren Deutschlands Zögerlichkeit bei den Entschädigungszahlungen. Die angeblichen Pläne Steinmeiers für eine Israel-Reise sehen sie skeptisch.
Nach dem Attentat auf Salman Rushdie zeigt der Attentäter keine Reue, sondern preist Khomeini. Seine Mutter verstößt ihn, während der Vater des Angreifers schweigt. Radikalisiert hat sich Hadi Matar offenbar im Libanon.
Die Holocaust-Äußerung von Palästinenserführer Abbas bringt ihm eine Strafanzeige ein. Nun muss die Staatsanwaltschaft klären, ob Ermittlungen gegen ihn aufgenommen werden können.
Die Attacke auf Salman Rushdie findet kaum Echo in der arabischen Welt. Das liegt an religiösen Rivalitäten und politischer Vorsicht zugleich.
Wenn das Münchner Olympia-Attentat sich zum 50. Mal jährt, kommt Israels Staatspräsident nach Deutschland. Er will vor dem Bundestag sprechen.
Bundespräsident Steinmeier will mäßigend auf den Streit zwischen den Angehörigen der Opfer des Terroranschlags und der Bundesregierung einwirken. Anfang September soll Israels Staatspräsident nach F.A.Z.-Informationen vor dem Parlament sprechen.
Der deutsche Kanzler hat die Äußerungen von Abbas im Gespräch mit Lapid offenbar abermals verurteilt. Beide betonten Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Israel und wollen sich bald treffen.
Saudi-Arabien hat eine junge Frau zu 34 Jahren Haft verurteilt, weil sie auf Twitter Kritik an männlicher Vormundschaft geübt hatte. Es ist die härteste Strafe, die je gegen eine Kritikerin des Regimes verhängt wurde.
Die israelischen Streitkräfte wollten jüdische Gläubige auf dem Weg zu einer Gedenkstätte beschützen. Dann kommt es zu Schusswechseln mit Palästinensern.
Der Bundeskanzler steht in der Kritik, weil er einen Holocaust-Vergleich von Palästinenserpräsident Abbas zunächst unkommentiert ließ. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung spricht nun von einem „Kommunikationsproblem“.
Bei verheerenden Waldbränden in Algerien gibt es Dutzende Tote und Verletzte. Auch im Süden Europas kämpfen die Menschen weiter gegen die Flammen.