„Ich hatte definitiv eine dunkle Seite an mir“
Wieso ging Laura H. nach Syrien? Die mutmaßliche IS-Anhängerin beruft sich vor dem Oberlandesgericht Frankfurt immer wieder auf Erinnerungslücken – bis der Vorsitzende Richter deutlich wird.
Wieso ging Laura H. nach Syrien? Die mutmaßliche IS-Anhängerin beruft sich vor dem Oberlandesgericht Frankfurt immer wieder auf Erinnerungslücken – bis der Vorsitzende Richter deutlich wird.
Das Schiff namens „Safer“ liegt seit 1988 vor der Küste Jemens. Durch den Krieg ist die Wartung des Tankers ausgesetzt. Nun droht er nach Einschätzung der Vereinten Nationen auseinanderzubrechen oder zu explodieren.
In einem internen Bericht zeichnen die Gesandten zahlreicher EU-Länder ein düsteres Bild. Der Druck auf Palästinenser in Ostjerusalem nehme beständig zu. Aber auch der multireligiöse Charakter der Stadt sei in Gefahr.
Die Verlängerung soll Gespräche über einen längerfristigen Waffenstillstand ermöglichen. Zuvor war es in der Hauptstadt Khartum abermals zu heftigen Kämpfen gekommen.
Nach seinem Wahlsieg setzt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan weiter auf Polarisierung und eine Außenpolitik der Stärke. Die Opposition wappnet sich schon für den nächsten Kampf.
Mit der Musik überwand Helmuth Rilling die deutsche Teilung, führte Israel und Deutschland wieder zueinander und schlug eine transatlantische Brücke. Jetzt wird er 90 Jahre alt.
Zehntausende Israelis haben in Tel Aviv und anderen Städten abermals gegen die Pläne Netanjahus zum Umbau der Justiz demonstriert. Die Regierung will die zwischenzeitlich gestoppten Pläne nun doch umsetzen.
Niemand weiß, welche unentdeckten Fähigkeiten ChatGPT noch besitzt, sagt Sebastian Thrun. Ob die KI jemals Lehrer ausbilden oder ersetzen kann, bezweifelt der KI-Pionier. Es gebe da noch eine Schwäche.
Vor der Stichwahl in der Türkei wird die Flüchtlingsfrage zum Zündstoff. Dafür haben Erdoğan und der Rechtsaußen Sinan Oğan gesorgt. Gewinnt Erdoğan, wird ein Exodus einsetzen. Und dabei geht es nicht um syrische Flüchtlinge.
Seit langem schon wünscht Äthiopien die Rückgabe der Gebeine von Prinz Alemayehu. Der äthiopische Prinz wurde einst auf Schloss Windsor beigesetzt – nachdem britische Soldaten ihn 1868 nach Großbritannien verschleppt hatten.
Wasserkrisen werden durch Krieg und Gewalt zunehmend exportiert. Der „Wasser-Fußabdruck“ der Flüchtenden, den Wissenschaftler ermittelten, droht Staaten zu destabilisieren.
Bis zur Wiedereröffnung des Antikenmuseums in Mossul ist es ein langer Weg: Wie Restauratoren die Schäden beheben, die der IS angerichtet hat.
Die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will umgerechnet 62 Millionen Euro für die Unterstützung von ultraorthodoxen Männer bereitstellen. Die Demonstranten kritisieren das als „Plünderung“ der Staatskasse.
Claudia Roth braucht sich über die Buhrufe nicht zu wundern. Die jüdischen Mitbürger haben genug davon, beim Thema Antisemitismus mit Begriffen wie „Demokratie“ und „Buntheit“ abgespeist zu werden.
Regierungschef Netanjahu gibt in letzter Minute großen Geldforderungen seiner radikalen Koalitionspartner nach. Das zeugt von seiner Angst vor Neuwahlen – und mobilisiert seine Gegner.
Gegen Libanons Zentralbankchef Riad Salamé wird in mehreren Ländern wegen Geldwäsche ermittelt. Nun hat die deutsche Justiz einen Haftbefehl gegen ihn erlassen. Doch in seiner Heimat wird Salamé von höchster Stelle geschützt.
Der neu ausgehandelte Waffenstillstand sollte für eine Woche gelten. Doch die Feuerpause zwischen Armee und RSF-Miliz in Sudan wird offenbar nicht eingehalten.
Die Hizbullah lädt zur Kriegsshow in Südlibanon – und will mit simulierten Angriffen ein Zeichen der Stärke setzen. Doch sie inszeniert einen Waffengang mit Israel, den sie eigentlich vermeiden will.
Mit Blick auf das Roger-Waters-Konzert in Frankfurt will der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker judenfeindliches Verhalten vermeiden. Er fordert Auflagen für den Auftritt.
Die Stammzellforscherin Rayyanah Barnawi darf als erste weibliche Astronautin aus Saudi-Arabien ins All fliegen. Mit dieser zweiten privaten Weltraummission feiert die Nasa auch einen Meilenstein bezüglich Reisen ins All.
Große Töne, wenig dahinter? Das kennt der deutsche Fußball von der WM. Doch anders als beim FC Bayern könnte Hansi Flick die Situation einfacher lösen. Es wird eine turbulente Sommerpause in München.
Die Schriftstellerin Chaza Charafeddine hat im südlibanesischen Tyros ein Fotoarchiv eröffnet. Doch zwischen den historischen Aufnahmen und der Gegenwart liegen Welten. Ein Besuch.
Weil frühere Waffenruhen nicht eingehalten wurden, werde die getroffene Vereinbarung nun durch einen von der internationalen Gemeinschaft unterstützen Mechanismus überwacht, so das US-Außenministerium. Details sind nicht bekannt.
Flucht und Vertreibung auf beiden Seiten +++ Fehlendes transparentes Prozedere +++ Angekratztes Vertrauen +++ Nah am Empfinden der Bürger
Ob die Tajine aus Marokko oder das Perlmuttbesteck aus Vietnam: Souvenirs erinnern an schöne Urlaubsstunden und bereichern das Interieur. Ein Reiseführer.
Er ist Regierungschef und bestimmt die Politik Saudi-Arabiens. Der Kronprinz sucht einen Ausweg aus dem Jemen-Abenteuer, das er selbst verursacht hat. Ein Preis ist die Wiederannäherung an Assads Syrien.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirbt auf dem Treffen der Arabischen Liga um Unterstützung. Dort tritt auch ein feixender Verbündeter Moskaus auf: Baschar al-Assad.
Die Produktion der Droge Captagon ist für das syrische Regime zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Bis zu 80 Prozent des weltweiten Angebots sollen aus Syrien stammen. Der Handel übersteigt den syrischen Staatshaushalt um ein Vielfaches.
Die Eroberung Ostjerusalems im Sechs-Tage-Krieg 1967 ist für den jüdischen Staat offiziell ein fröhliches Fest. Doch Zehntausende Nationalisten nutzen den Tag, um beim „Flaggenmarsch“ ihre längst bewiesene Stärke zu demonstrieren.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist überraschend beim Gipfel der Arabischen Liga in Saudi-Arabien eingetroffen. Es ist Selenskyjs erster Besuch in der Golfregion seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen sein Land im Februar vergangenen Jahres.
Nachdem Syrien wieder in die Arabische Liga aufgenommen wurde, nimmt Machthaber Assad am Gipfel in Saudi-Arabien teil. Saudische Medien kommentieren den Besuch positiv.
Die AS Rom macht aus einem Fußballspiel ein Zeitspiel – und kommt damit durch. Der Ärger der Leverkusener nach dem Halbfinal-Aus der Europa League ist groß. José Mourinho versteht die Aufregung nicht.
Erstmals seit Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs 2011 nimmt Präsident Baschar al-Assad an dem Gipfel der Arabischen Liga in Saudi-Arabien teil. Auf dem Gipfeltreffen in Saudi-Arabien soll es unter anderem um die Rückkehr von Geflüchteten nach Syrien gehen.
Nach dem Feiertag blicken wir mit Ihnen auf das G-7-Gipfeltreffen in Japan, die verheerenden Überschwemmungen in Italien, die Angst der Deutschen vor den Kosten der Klimaschutz-Pläne und unsere Journalistenangst vor der KI.
Am „Jerusalem-Tag“ erinnert Israel an die Eroberung des Ostteils der Stadt 1967. Inzwischen ist er eine Machtdemonstration religiös-zionistischer Kreise. In den vergangenen Jahren kam es zu Ausschreitungen.
Außenministerin Baerbock reist nach Doha, um diplomatische Wogen zu glätten. Das politische Klima am Golf dürfte trotzdem schwierig bleiben.