Sondersitzung des Bundestages wegen NSA-Abhöraffäre
ban./sat./akst. BERLIN, 28. Oktober. Die Affäre um das Abhören von Telefongesprächen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und andere Aktivitäten des ...
ban./sat./akst. BERLIN, 28. Oktober. Die Affäre um das Abhören von Telefongesprächen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und andere Aktivitäten des ...
Am 18. November kommt der Bundestag wegen der Spähaffäre zu einer Sondersitzung zusammen. Auch die Union zeigt sich derweil offen für einen Untersuchungsausschuss zur NSA-Affäre.
Barack Obama ist der erste Smartphone-Nutzer, der ins Weiße Haus einzog. Im Gegensatz zu Bundeskanzlerin Merkel kann es sich der amerikanische Präsident nicht leisten, ungeschützt mobil zu kommunizieren. Der technische Aufwand dafür ist beträchtlich.
Sollten die Europäer ihre Freihandelsgespräche mit Amerika wegen des Abhörskandals unterbrechen? Nein, sagt die Kanzlerin. Das deutsche Interesse sei ungebrochen.
Der große Historiker Fritz Stern hat in New York einen Preis für Pioniere des transatlantischen Ideenverkehrs entgegengenommen. Und dabei den Abhörskandal eine politische Katastrophe genannt.
Angeblich gesteht die amerikanische Regierung jetzt ein, dass die NSA Kanzlerin Merkel und Dutzende weitere internationale Politiker bespitzelt hat. Als Präsident Obama davon erfahren habe, seien die Abhöraktionen im Sommer gestoppt worden.
Die NSA hat Berichte dementiert, Barack Obama sei über die angebliche Ausspähung von Kanzlerin Merkel informiert gewesen. Entsprechende Gespräche zwischen Geheimdienstchef Alexander und dem Präsidenten habe es nicht gegeben, erklärte eine Sprecherin.
Die Kontroversen um Obamacare übertönen weiterhin die amerikanische Debatte über den Überwachungsstaat.
ban. BERLIN, 27. Oktober. Die Führung des Bundeskanzleramtes hat am Sonntag weiterhin an der Aufklärung von Vorwürfen gearbeitet, der amerikanische ...
Auch zwischen Schröder und Bush gab es Konflikte, aber durch die NSA-Affäre könnte das Verhältnis zwischen Deutschland und Amerika einen irreparablen Schaden erleiden. Auch die gerade erst entstehende große Koalition steht vor einer Belastungsprobe.
Eine Allianz, die aus Empörung und Enttäuschung geschmiedet wurde: Bundeskanzlerin Merkel und die brasilianische Präsidentin Rousseff bereiten einen UN-Resolutionsentwurf gegen die Ausspionierung durch die NSA vor. Es wird eine überwältigende Mehrheit erwartet.
Deutsche Regierungschefs sind offenbar seit 2002 Ziel von amerikanischen Spionageangriffen. Einem Zeitungsbericht zufolge soll die NSA den amerikanischen Präsidenten Obama über die Geheimoperationen informiert haben.
elo./mwe. Berlin. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich versichert, nichts davon gewusst zu haben, dass ihr ...
Washington belauscht seine Freunde nicht einfach so. Sondern weil es einen Vorsprung haben will. Der Ärger in Berlin ist groß.
Die Enthüllungen Edward Snowdens sind der Weckruf für eine Bewegung zum besseren Schutz der Bürgerrechte und der Privatsphäre im Internet. Nun könnte sich ein epochaler Wandel vollziehen.
elo./mwe. Berlin. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich versichert, nichts davon gewusst zu haben, dass ihr ...
Das Handy von Bundeskanzlerin Merkel steht einem Medienbericht zufolge seit dem Jahr 2002 auf einer Liste mit Aufklärungszielen des amerikanischen Geheimdienstes NSA. Die Abhörtechnik befinde sich im Gebäude der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz.
Im Telefonat zwischen Obama und Merkel am vergangenen Mittwoch hat der amerikanische Präsident der Bundeskanzlerin nach Informationen der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung versichert, nichts von der Abhörmaßnahme gegen ihr Handy gewusst zu haben.
Beim EU-Gipfel in Brüssel herrschte beträchtlicher Ärger über die Abhörung durch die Amerikaner. Trotzdem wollten die Europäer eine politische Eskalation verhindern.
Es ist durchaus üblich, dass Botschaften Geheimdiensten als Basis dienen. In Berlin ist man sich jedoch keineswegs sicher, ob auch Amerikaner dort Horchposten unterhalten.
In Polen hätte es für Angela Merkel mit der absoluten Mehrheit klappen können. Einer Umfrage zufolge mögen drei von vier unserer östlichen Nachbarn die ...
nbu. BRÜSSEL, 25. Oktober. Die mutmaßliche Ausspähung des Mobiltelefons von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird fürs Erste keine Sanktionen der EU zur Folge ...
Dass Angela Merkels Handy abgehört wurde, ließ dem Hersteller den Atem stocken. Dann stellte sich heraus, dass nicht das „Kanzler-Phone“ abgehört wurde, sondern ein ungeschütztes Parteihandy. Letztlich, heißt es bei Secusmart, hänge die Sicherheit vom Nutzer selbst ab.
Die ARD kippt einen NSA-Brennpunkt. Warum nur ist der Skandal für den Sender kein Thema? Einer der Gründe könnte die verschärfte Quotenjagd sein - und das ist nicht alles.
Kommende Woche sollen ranghohe Vertreter von EU und Bundesregierung in Washington auf Informationen dringen. Ob sie mehr erfahren als Innenminister Friedrich auf seiner Reise im Sommer? Die deutschen Fragen sind auch nach Monaten noch unbeantwortet.
Die Vorwürfe der Überwachung in Deutschland seien „vom Tisch“, Verdächtigungen „ausgeräumt“ und „Fragen, die aufgeworfen wurden, geklärt“. So redeten höchste Regierungsvertreter noch vor wenigen Monaten.
Der frühere amerikanische Botschafter in Deutschland, Kornblum, hat die NSA-Affäre als äußerst peinlich bezeichnet. Er sagte, die amerikanischen Geheimdienste stünden unter hohem Druck.
Für die EU werden Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande Gespräche mit Washington über die NSA-Spähaffäre führen. Das beschloss der EU-Gipfel in Brüssel. MErkel fordert zudem auch innereuropäisch ein Abkommen.
Kanzlerin Merkel hat das Rätsel aufgelöst, welches Handy die NSA mutmaßlich abhörte: Sie nutze ein Parteihandy, um nicht den Eindruck zu erwecken, Parteigespräche auf Kosten der Regierung zu führen.
Wenn Angela Merkels Handy wirklich abgehört wurde, stellt sich die Frage nach dem Motiv: Welche Anlässe könnten amerikanische Geheimdienste für Abhöraktionen in Europa haben?
Jemand war an Angela Merkels Handy dran. Aber wer? Und wie? Die Mittel zur Kommunikationsüberwachung sind fest in amerikanischer Hand. Kann Europa ihnen ein eigenes, sicheres System entgegensetzen? Möglich wäre das, sagt der IT-Sicherheitsexperte Magnus Harlander im F.A.Z.-Gespräch.
nbu./ban./sat. BRÜSSEL/BERLIN, 24. Oktober. Die Affäre um die mutmaßliche Ausspähung des Mobiltelefons von Bundeskanzlerin Angela Merkel überschattet den ...
Der Spion unserer Zeit kommt nicht im Smoking, er steht nicht einfach mit im Raum, wie Günter Guillaume. Einem Geheimdienst, der alles ausprobieren will, lässt sich die Spielerei mit dem Smartphone kaum verübeln.
Europa ist empört über die sich ausweitenden Spionagevorwürfe gegen Amerika: Die Berichte über einen Lauschangriff gegen Bundeskanzlerin Merkel sind nun auch Thema auf dem EU-Gipfel, der am Abend in Brüssel eröffnet wurde.
Ob die Europäer durch die amerikanischen Spähaktionen konkret geschädigt wurden, ist noch nicht klar. In Brüssel werden als Spionageziel meist die Verhandlungen zwischen der EU und Washington über ein Freihandelsabkommen genannt.