Bei der Europawahl gewinnen alle Parteien
Politiker rühmen Europa. Doch ihren Platz im Straßburger Parlament wollen sie sich nicht viel kosten lassen. Der Wahlkampf ist für sie eine herrliche Einnahmequelle.
Politiker rühmen Europa. Doch ihren Platz im Straßburger Parlament wollen sie sich nicht viel kosten lassen. Der Wahlkampf ist für sie eine herrliche Einnahmequelle.
Für Karl Lagerfeld ist Ursula von der Leyen eine „sehr niedliche Kriegsministerin“, Vitali Klitschkos Gattin Natalia sammelt gerne Brechbeutel und Toni Braxton kennt bei der Namenswahl für ihre Kinder keine kreativen Grenzen. Die Herzblatt-Geschichten der Woche.
Begegnung in Luhansk: Eine alte Frau steht am östlichen Ende der Ukraine bei den prorussischen Demonstranten und sagt: Ich bin wegen meines Vaters hier. Der ist 1943 gefallen.
Während das Kabinett seiner Frau die Rente mit 63 durchsetzt, will Joachim Sauer noch mindestens drei Jahre weiterarbeiten. Angela Merkels Ehemann wird heute 65.
Kurz nach dem Genfer Gipfel herrscht Uneinigkeit über die Vereinbarungen: Amerika fordert, die prorussischen Kräfte im Osten abzurüsten. Moskau verlangt, zunächst jene zu entwaffnen, die sich an der prowestlichen Revolution in Kiew beteiligt haben sollen.
Am 16. Juni beginnt für die deutsche Fußball-Nationalelf die WM in Salvador. Dort werden während eines Polizeistreiks 39 Menschen ermordet. Zudem kommt es zu zahlreichen Plünderungen und Ausschreitungen.
Das Internet der Dinge erobert die Fabriken rasend schnell. Für Deutschland ist das die größte Chance im 21. Jahrhundert. Aber auch die größte Gefahr. Es muss handeln.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist seit Dienstag durchs Kabinett. Während Kanzlerin Merkel weiter für die Energiewende wirbt, kommen aus von der CDU geführten Bundesländern kritische Stimmen.
Griechenland feiert die erfolgreiche Rückkehr des Landes an die Finanzmärkte - und Kanzlerin Merkel stößt als Posaunenengel dazu. Dass sie in Athen nun als Werbeträgerin gilt, ist das stärkste Zeichen der Hoffnung.
Russlands Außenminister Lawrow sieht die Stabilität Europas durch eine antirussische Stimmungslage in Gefahr. Zugleich forderte er Garantien für die politische Neutralität der Ukraine.
Die Kanzlerin spricht in Athen mit jungen Unternehmern und dem griechischen Ministerpräsidenten. Und erklärt, dass die Förderbank für kleine Unternehmen voran kommt.
Hohe Sicherheitsvorkehrungen und versöhnliche Gesten: Kanzlerin Merkel ermuntert bei ihrem Besuch in Athen die Griechen, den Reformkurs fortzusetzen. Ministerpräsident Samaras verspricht bessere Bedingungen für Unternehmen.
Die enge Kooperation Merkels und Steinmeiers in der Ukraine-Krise stößt bei manchen in der Union auf Skepsis. Doch sind die Differenzen zwischen Kanzlerin und Auswärtigem Amt in der Russland-Politik geringer als gedacht.
Merkels Besuch in Athen soll unter neuen Vorzeichen stattfinden: Aus Sicht der griechischen Regierung kommt sie dieses Mal nicht als Kontrolleurin, sondern als Zeugin der erfolgreichen Wende. FAZ.NET erklärt, warum es dafür tatsächlich zaghafte Anzeichen gibt.
Nach der Rückkehr Griechenlands an die Kapitalmärkte zeigen sich Geldgeber und die griechische Regierung erleichtert. Kanzlerin Merkel will das Land bei einem Besuch in Athen nun in seinem Sparkurs bestärken.
Nach einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel droht der amerikanische Präsident Obama Russland mit einer Verschärfung der Sanktionen, falls sich die Situation in der Ukraine weiter verschlechtert.
Angela Merkel in Athen: diesmal dürfte der Empfang etwas freundlicher sein. Weniger freundlich wird es nach dem gestrigen Kursrutsch an der Nasdaq wohl an der Börse zugehen.
Rente, Mindestlohn, Doppelpass, Frauenquote: Wie dünn das Eis der Gemeinsamkeiten mit der SPD an der Basis der Unionsfraktion ist, hat sich in dieser Woche gezeigt. Am Horizont aber droht Rot-Rot-Grün.
Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen hat der NSA-Ausschuss die strittige Entscheidung über eine Befragung Edward Snowdens auf den 8. Mai vertagt. „Zeitspiel“, schimpfen Grüne und Linke, sie sehen einen Zusammenhang mit Merkels Reise nach Washington.
Lange hatte sich die Friedensnobelpreisträgerin Zeit gelassen für ihren ersten Deutschland-Besuch: Nun haben Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi empfangen und ihren Mut gelobt, „für Freiheit und Menschenrechte einzustehen“.
Die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi kommt heute nach Berlin. Der Besuch ist ein Zeichen der Versöhnung - denn über das Verhalten Deutschlands gegenüber der Militärjunta in Burma war die Freiheitskämpferin nicht immer glücklich.
Amerika wirft Edward Snowden Geheimnisverrat vor, die Opposition im Bundestag will ihn vernehmen. Doch die Kanzlerin reist im Mai nach Washington. Die Grünen vermuten, dass hier der Grund für den Rücktritt des Vorsitzenden des NSA-Ausschusses liegt.
Clemens Binninger will den NSA-Untersuchungsausschuss nun doch nicht führen. Aber seine Erklärung überzeugt nicht. Warum sind ihm die vorgebrachten Probleme jetzt erst aufgefallen?
Die Euro-Gegner der AfD wollen wieder mit ihrem Kernthema punkten: Die Südländer sollen raus aus dem Euro, die Lage in Griechenland sei viel schlimmer als zugegeben. Parteichef Lucke macht Kanzlerin Merkel schwere Vorwürfe.
Der Koalitionsvertrag füllt sich allmählich mit Inhalt. Diesen Kleinigkeiten eine staatstragende Größe abzugewinnen, darin ist Angela Merkel eine Meisterin. Die SPD kann da nur zuschauen. Ein Kommentar.
Kanzlerin Merkel hat Moskau aufgefordert, sich endlich mit der neuen ukrainischen Regierung an einen Tisch zu setzen. Zudem zog sie eine positive Bilanz der Arbeit der großen Koalition. Ein ausgeglichener Haushalt liege in greifbarer Nähe.
Mauern unter Freunden: Angela Merkel hat von der amerikanischen Regierung Einsicht in ihre NSA-Akte verlangt - und wartet vergeblich. Eine Anfrage der Bundesregierung aus dem Oktober wurde nicht beantwortet, heißt es in einem Bericht.
Angela Merkel wird heute vormittag im Bundestag den künftigen Kurs ihrer Regierung erläutern. Auf der Tagesordnung stehen außerdem das Budget des Verteidigungsministeriums – und jenes der Kanzlerin.
Strengere Regeln für Banken sind notwendig, aber eine Überforderung wäre schädlich. Das Bankgeschäft ist zwar zu einem großen Teil Staatssache, doch die Finanzhäuser müssen selbst für mehr Sicherheit sorgen.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kandidiert für den Straßburger Generalsekretärposten - und erntet in Deutschland Widerstand. Auf Europaebene empört man sich indes über das Wahlverfahren.
Rente mit 63, Mütter-Rente und Betreuungsgeld: Die Abgeordneten der Unions-Parteien erleben in diesen Wochen ein Lehrstück konsensualer Demokratie. Was der SPD zugestanden wird, erhalten CDU und CSU an anderer Stelle zurück.
In der Union fühlen sich Abgeordnete bei der „Rente mit 63“ hintergangen. Die Fraktionsführung hat die Frage unterschätzt.
Lauwarme Emotionen und Klischee-Gags: Im ZDF-Film „Das Glück der anderen“ machen Veronica Ferres und Dominic Raacke als Liebespaar eine traurige Figur.
Präsident Putin droht in einer Rede vor dem Inlandsgeheimdienst den Nichtregierungsorganisationen in Russland. Sie hätten in der Ukraine nationalistische Gruppen finanziert und den Machtwechsel in Kiew forciert.
Er ist ein ganzer Kerl, der gerne provozierte. Oft stand er mit dem Rücken zur Wand, setzte sich aber durch. Könnte einer wie er heute noch Bundeskanzler werden? Zum 70. Geburtstag von Gerhard Schröder.
Auf ihrer „Regierungskonferenz“ lobt sich die SPD selbst in höchsten Tönen. Und Parteichef Gabriel weiß, dass ein wenig Patriotismus noch in keinem Wahlkampf geschadet hat.