ARD-Mann Schwenck zurück in Kairo
In Istanbul war für den Korrespondenten Volker Schwenck Endstation. Die Behörden hielten ihn zwölf Stunden lang fest. Jetzt ist er zurück im ARD-Studio Kairo.
In Istanbul war für den Korrespondenten Volker Schwenck Endstation. Die Behörden hielten ihn zwölf Stunden lang fest. Jetzt ist er zurück im ARD-Studio Kairo.
Merkels Ermächtigung für Böhmermanns Strafverfahren hinterlässt ebenso Erklärungslücken wie ihre Unwilligkeit, Korrekturen in der Flüchtlingspolitik vorzunehmen. Das macht es jetzt Rechtspopulisten leicht.
Der umstrittene ungarische Ministerpräsident Orbán ist zu einem Besuch bei Altkanzler Helmut Kohl in Ludwigshafen eingetroffen. Als Affront gegen die Kanzlerin sei der Besuch aber nicht gedacht, versichert die Regierung in Budapest.
Helmut Kohl empfängt Viktor Orbán zu einem Gespräch in Oggersheim. Muss man die Einladung des Altkanzlers als Unterstützung von Orbàns Politik verstehen?
Deutschlands ehemaliger Kanzler Kohl lädt an diesem Dienstag den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu sich nach Oggersheim ein. Was steckt hinter dem Treffen?
Nach den AfD-Äußerungen zur Unvereinbarkeit von Islam und Grundgesetz hat Bundeskanzlerin Merkel die in Deutschland lebenden Muslime verteidigt.
Der Paragraf der Majestätsbeleidigung soll bald fallen. Der besondere Schutz, den das Gesetz für die Ehre des Bundespräsidenten vorsieht, bleibt dagegen: Wer Gauck verunglimpft, kann weiterhin mit Strafe rechnen.
Die Amtszeit des französischen Präsidenten Francois Hollande geht zu Ende und die Wut wächst. Die Integrationsdebatte erhitzt die Gemüter.
Auf den neuen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel wartet jede Menge Arbeit. Ein Gespräch über die Affäre um die WM-Vergabe, die mögliche Rettung der Steuererklärung 2006 und Daumenschrauben für Franz Beckenbauer.
Wir fuhren nach Detmold – und fanden AfD-Gegner, die Flüchtlinge hassen, Flüchtlinge, die wie Putin reden, Deutsche, die über SS-Eltern sprechen, aber über SS-Nachbarn schweigen.
Bernd Lucke kritisiert den Satiriker Jan Böhmermann dafür, dass er den türkischen Präsidenten mit „Dreck und Schweinereien überschüttet“ habe. Erdogan sei ein viel zu leichtes Ziel.
Mit einem Staatsakt ist dem verstorbenen ehemaligen Außenminister gedacht worden. Für Bundespräsident Gauck war er ein „deutscher Patriot“, während er den früheren amerikanischen Außenminister Baker an einen „texanischen Stiefel“ erinnerte.
Vor seinem Treffen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Orbán äußert sich Altkanzler Kohl kritisch zur europäischen Flüchtlingspolitik. Der CDU-Politiker Elmar Brok nimmt Orbán in Schutz.
ZDF-Intendant Bellut sichert seinem Moderator Böhmermann vollen Rechtsschutz zu. Auch der ZDF-Redakteur, der die strittige Szene freigegeben habe, müsse „keinerlei disziplinarische Maßnahmen befürchten“.
Das Erdogan-Gedicht und dessen Folgen beschäftigen selbstverständlich auch die Satiriker der „heute show“. Sie werfen im Glashaus ZDF fleißig mit Steinen. Und ihnen ist dabei ganz wohl.
Auch wenn Kanzlerin Merkel dem Koalitionspartner Zugeständnisse machen musste, zeigte sie doch deutlich, wer wen überstimmt hat. Die Sozialdemokraten sind da ganz anderer Ansicht.
Die Kritiker von Angela Merkel in Sachen Böhmermann haben einiges missverstanden. Wer meint, die Bundeskanzlerin müsse den ZDF-Moderator vor der Justiz schützen, denkt wie Erdogan. Ein Blick auf die Medien.
Die Kanzlerin hat im Fall Böhmermann eine Entscheidung getroffen. Gegen den Willen der SPD, die Merkel nicht aus der Patsche helfen wollte. Sieger wird es keine geben.
Die Bundesregierung lässt ein Ermittlungsverfahren gegen den ZDF-Satiriker Jan Böhmermann wegen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten Erdogan zu. Die Erklärung von Kanzlerin Merkel im Wortlaut.
Die Entscheidung der Bundesregierung, dem Wunsch der Türkei nach einem Strafverfahren gegen Jan Böhmermann zuzustimmen, stößt beim Anwalt des Satirikers auf Unverständnis. Die SPD hatte dagegen opponiert. Die Reaktionen im Überblick.
Knapp einen Monat nach Inkrafttreten des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei wird die Kanzlerin Gaziantep besuchen. Nahe der Stadt liegt das neu errichtete Lager für syrische Flüchtlinge.
Die Bundesregierung ermöglicht die von der Türkei geforderte Strafverfolgung gegen den ZDF-Moderator Jan Böhmermann. Das erklärte Kanzlerin Merkel in Berlin. Gleichzeitig kündigte sie an, der betreffende Beleidigungs-Paragraf 103 solle abgeschafft werden.
Die Majestätsbeleidigung im deutschen Gesetz sei anachronistisch, spottet die „Washington Post“ über den Fall Böhmermann. „Merkels Geschwafel“, schreibt die Zeitung, ermutige dazu, kritische Äußerungen zu unterdrücken.
Von Streit keine Spur mehr: Horst Seehofer will die Koalition „ordnungsgemäß fortsetzen“, Angela Merkel verspricht einen „anständigen Umgang“. Trotzdem hält der CSU-Chef an der Drohung mit einer Verfassungsklage fest.
In Deutschland ist eine Renten-Debatte vom Zaun gebrochen. Es geht auch darum, ob und wie schnell sich Renten in Ost und West annähern. Die Regierung gibt eine erste Antwort.
Die Bundesregierung hält sich in der Debatte um die strafrechtliche Verfolgung Jan Böhmermanns weiter bedeckt. Die Forderung, den Paragraphen zur Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhauptes abzuschaffen, weist das Justizministerium zurück.
Heute wird sich im Kanzleramt entscheiden, ob die schwarz-rote Koalition in Berlin noch handlungsfähig ist. Spannend bleibt, wie sich die CSU um Horst Seehofer nach Monaten des Streits um die Flüchtlingspolitik positionieren wird.
In Berlin findet eine Sonder-Bauministerkonferenz der Bundesländer statt, der Schuldenreport 2016 zur Situation von Entwicklungs- und Schwellenländern wird vorgestellt und Axel Springer und Deutsche Bahn laden zur Hauptversammlung.
Der Streit zwischen Berlin und Ankara über Jan Böhmermann und sein Schmähgedicht ist aus dem Ruder gelaufen. Wie konnte das passieren? Ein Rückblick auf die letzten Tage
Andere Länder, andere Empfindlichkeiten: In Polen sorgt Böhmermanns „Be Deutsch“-Video für eine mediale Aufgeregtheit, die viel über die Innenpolitik der PiS-Regierung verrät. Ein Gastbeitrag.
Wegen der Entwicklungen im Streit über sein Erdogan-Schmähgedicht hat der Satiriker Jan Böhmermann die nächste „Neo Magazin Royale“-Sendung abgesagt. Laut einem Medienbericht hat die Polizei Schutzvorkehrungen für ihn eingeleitet.
Es hängt jetzt von der Kanzlerin ab, ob sie nach der Anzeige der Türkei gegen Jan Böhmermann eine Strafverfolgung zulässt. Für Angela Merkel ist die Entscheidung heikel – doch es spricht einiges dafür, dass sie sich am Ende vor den Satiriker stellen wird. Ein Kommentar.
Auch wenn es zwischen CDU und CSU kriselt, wirklich schlecht geht es den Sozialdemokraten. Sie sind zwar gut aufgestellt und haben viele ihrer Vorhaben umgesetzt – gedankt wird es ihnen vom Wähler allerdings nicht.
Die Bundesregierung muss entscheiden, ob gegen Jan Böhmermann ein Strafverfahren auf Antrag der Türkei eröffnet wird. Bei Anne Will wurde leider primär politisch argumentiert. Dieser Versuchung sollte die Bundesregierung widerstehen.
Am Montag entscheidet die Bundesregierung, ob Jan Böhmermann – wie von der Türkei gefordert – strafrechtlich verfolgt werden soll. Ist er wirklich der Aufrührer, als der er sich aufspielt?
Die Aufteilung der deutschen Politik in zwei Lager löst sich auf. Neue Bündniskonstellationen treten stattdessen auf: von Kiwi bis Kenia und Ampel. Hat Helmut Kohl das alles vorausgesehen?