Erdogans Reflex
Die türkische Regierung hat die Presse des Landes vollständig konditioniert. Wenn Erdogan brüllt, brüllen fast alle Journalisten mit. Nur eine türkisch-armenische Zeitung widerspricht dem nationalen Taumel.
Die türkische Regierung hat die Presse des Landes vollständig konditioniert. Wenn Erdogan brüllt, brüllen fast alle Journalisten mit. Nur eine türkisch-armenische Zeitung widerspricht dem nationalen Taumel.
Einem Zeitungsbericht zufolge hat sich Bundespräsident Joachim Gauck gegen eine zweite Amtszeit entschieden. Das Staatsoberhaupt wolle seine Entscheidung am Dienstag öffentlich machen.
Auf dem Landesparteitag der CDU in Mecklenburg-Vorpommern warnt die Bundeskanzlerin eindringlich vor einer Schließung des Brenner-Passes. Für die Flüchtlingskrise gebe es eine andere Lösung.
Genau 30 Jahre ist her, dass in Deutschland das Umweltministerium gegründet wurde. Und vor genau fünf Jahren erklärte Deutschland den Atomausstieg. Zufall?
Vier von fünf Deutschen sind klar dafür, dass Großbritannien in der EU bleibt. Auch die Kanzlerin schaltete sich ein - mit einer höflichen Warnung.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg steht hinter der dauerhaften Stationierung von vier Bataillonen in Osteuropa. Es ist damit ein klares Signal an Russland, dass die Allianz bereit ist, ihr Gebiet zu verteidigen.
Lehrer haben keine Ahnung von Computer, Smartphone und Internet? Fachleuten zufolge stimmt das noch immer viel zu oft. Deshalb wollen sie digitale Bildung zur Pflicht in Schulen machen.
Schon seit Monaten kracht es in der Union. Schluss damit, sagt Heiner Geißler, und droht der Schwesterpartei mit dem Rauswurf. Für deren Angriffe fand er noch deutlichere Worte.
CSU-Chef Seehofer setzt sich mit seiner Forderung nach weiterer Biomasse-Förderung durch. Auch für Menschen mit Behinderungen soll es Erleichterungen geben. In einer wichtigen Frage bleibt allerdings der Durchbruch aus.
CDU und CSU zelebrieren ihre Uneinigkeit. Zumindest auf einen Ort für die unionsinterne Auseinandersetzung konnte man sich einigen. Er liegt zwischen Berlin und München: Potsdam.
Die Kanzlerin hat in der Unionsfraktion für die Resolution gestimmt, die das Massaker an Armeniern durch das Osmanische Reich als Völkermord einstuft. Bei der Abstimmung im Bundestag wird Merkel aber wohl nicht anwesend sein.
Stundenlang haben Union und SPD über den Ausbau der erneuerbaren Energieträger debattiert. Danach sagt die Kanzlerin und sagen die Ministerpräsidenten: Das Meiste ist geschafft.
Es herrscht heftiger Streit zwischen CDU und CSU. Nun knöpft sich Finanzminister Wolfgang Schäuble so deutlich wie nie zuvor CSU-Chef Seehofer vor.
Der türkische Präsident Erdogan warnt davor, dass der deutsche Bundestag den Genozid an den Armeniern wie geplant verurteilt. In einem Telefonat mir Kanzlerin Merkel appellierte er an den „gesunden Menschenverstand“ Deutschlands.
Der Streit zwischen CDU und CSU hält an. Jetzt ist klar, wann und wo sich die Parteichefs treffen. Seehofer vermutet ein „Komplott“. Und die Zustimmung für die große Koalition sinkt weiter ab.
Zwischen den Schwestern CDU und CSU gibt es viel Gesprächsbedarf. Ein Treffen der Unionsspitzen soll die Wogen glätten, doch noch ist vieles ungeklärt – da meldet sich Stoiber.
Nadelöhr Schweiz: Am 1. Juni wird der Gotthard-Basistunnel eingeweiht. Ein opulenter Sammelband untersucht, was das Mammutbauwerk für die Wahrnehmung der Landschaft bedeutet.
Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben, sagte einst CSU-Chef Strauß. Der Satz ist für die Kanzlerin kein Dogma, Horst Seehofer sieht ihn als Vermächtnis. Der neue Streit in der Union hat eine lange Vorgeschichte.
Der Streit um die Flüchtlingskrise hat CSU und CDU entfremdet. Eine gemeinsame Klausur sollte den Graben verkleinern. Die Schwierigkeit: Ein solches Treffen würde momentan aussehen wie ein Krisengipfel. Doch diesen Eindruck will CSU-Chef Seehofer auf jeden Fall vermeiden.
Das Urteil von Bundeskanzlerin Merkel über die abschätzigen Äußerungen des AfD-Vize zu Nationalspieler Jerome Boateng fällt vernichtend aus. Der DFB reagiert mit einem Video – und auch Alexander Gauland meldet sich abermals zu Wort.
Angela Merkel und François Hollande betonen in Verdun die Bedeutung der Toten der Schlacht für die heutige deutsch-französische Freundschaft. In einer Zeit, in der Europa in der Krise steckt. Beobachtungen eines Besuchs, bei dem stilles Händedrücken nicht mehr reicht.
Die Schuld am Aufstieg rechtspopulistischer liege bei den etablierten Regierungsparteien, sagte Linke-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht. Sie haben dafür gesorgt, dass der „Raubtierkapitalismus frei Bahn“ erhalten habe.
300.000 französische und deutsche Soldaten starben vor 100 Jahren in der Schlacht von Verdun. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande gedenken gemeinsam der Toten.
Vor hundert Jahren tobte hier die sinnloseste aller Materialschlachten: Ein Besuch in der einstigen Todeszone von Verdun und in den Festungen von Douaumont und Vaux.
In Berlin findet ein Sondertreffen der Ministerpräsidentenkonferenz zu den Themen Flüchtlinge, Integration und Umgang mit minderjährigen Schutzsuchenden statt. In Barcelona ist derweil Prozessbeginn für den Fußballstar Lionel Messi wegen des Verdachts des Steuerbetrugs.
Lars-Hendrik Röller ist „Sherpa“ der Bundeskanzlerin für die G-7-Gipfeltreffen. Sein Tun spielt sich im Verborgenen ab – ist aber enorm wichtig.
Ein Austritt Großbritanniens aus der EU würde die Weltwirtschaft gefährden, warnen die G7-Staatschefs. Sie wollen außerdem das Pariser Klimaabkommen noch dieses Jahr umsetzen – bevor es Donald Trump zerstören kann.
In Japan diskutieren die Regierungschefs der sieben größten Industrieländer. Mit zwei Instrumenten wollen sie die Weltwirtschaft stützen. Und dann ist da noch der Stahl aus China.
Bundeskanzlerin Merkel äußert nach der Heimkehr der ukrainischen Kampfpilotin Nadja Sawtschenko die Hoffnung, dass sich die Lage in der Ostukraine entspannt. Aber aus Kiew kommen kämpferische Töne.
„Wenn du dich reinhängst, wird was aus dir“: So beschreibt Wirtschaftsminister Gabriel das Versprechen des neuen Integrationsgesetzes. Das sind die wichtigsten Punkte des Entwurfs für ein Integrationsgesetz.
Vor ihrer Reise nach Istanbul verteidigt die Kanzlerin das EU-Türkei-Abkommen. Im Interview mit der F.A.S. spricht sie zudem über die Polarisierung in der Gesellschaft – und zieht eine klare Grenze nach rechts.
Der türkische Präsident lässt im Streit mit der EU nicht locker: Sollte die Visafreiheit nicht bald kommen, will er Konsequenzen ziehen – mit Hilfe des Parlaments in Ankara.
Sieben ukrainische Soldaten sollen innerhalb von 24 Stunden bei Kämpfen im Osten des Landes getötet worden. Der Schuldige sitzt für die ukrainische Regierung im Kreml.
Die Bundespräsidentenwahl war immer wieder ein Zeichen. Kolitionäre in spe zeigten ihren Willen zusammenzuarbeiten. Doch was hat 2017 mit 1969 zu tun?
Noch immer wird in der Ostukraine gekämpft. Nun reden die Präsidenten Russlands und der Ukraine mal wieder miteinander, denn im Krisengebiet soll gewählt werden.
Bundeskanzlerin Merkel nutzt ihre Reise nach Istanbul, um inmitten politischer Wirren in der Türkei von Erdogan zu erfahren, ob das Flüchtlingsabkommen noch gilt. Die Skepsis ist berechtigt.