Konfrontation im Kanzleramt
Die Bundeskanzlerin ringt mit Horst Seehofer um den Kurs in der Flüchtlingspolitik. Noch am Abend lädt Angela Merkel den Innenminister zum Krisentreffen. Ein Kompromiss ist zunächst nicht in Sicht.
Die Bundeskanzlerin ringt mit Horst Seehofer um den Kurs in der Flüchtlingspolitik. Noch am Abend lädt Angela Merkel den Innenminister zum Krisentreffen. Ein Kompromiss ist zunächst nicht in Sicht.
Statt am Integrationsgipfel teilzunehmen, trifft sich Seehofer mit dem österreichischen Kanzler. Der Grund: Kritik an seinem „Heimatministerium“. Die Kanzlerin verteidigt ihren Innenminister – und trifft sich mit ihm zum Krisengipfel.
Kurz vor dem Integrationsgipfel im Kanzleramt, den er abgesagt hat, trifft Horst Seehofer den österreichischen Kanzler Kurz. Danach lobt er den Gast in den höchsten Tönen – und fordert die Kanzlerin offen heraus.
Gemeinsam mit einigen anderen EU-Ländern will Österreich Aufnahmelager für Flüchtlinge außerhalb Europas schaffen. Das dürfte auch beim Treffen von Sebastian Kurz mit Innenminister Seehofer am Mittwoch in Berlin ein Thema sein.
In einem TV-Interview zeigt die Bundeskanzlerin Verständnis für Mesut Özil und Ilkay Gündogan. Zuvor führte Angela Merkel im Wirbel um die Erdogan-Fotos ein Gespräch mit den deutschen Nationalspielern.
Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt davor, diese Schlüsseltechnologie den Chinesen und Amerikanern zu überlassen – sonst gebe es keine Wertschöpfung mehr.
Über allen Gipfeln! Warum Seehofer schmollt und wieso der Weltenretter aus dem Weißen Haus heute vielleicht schon seine nächste Twitter-Tirade startet, steht im FAZ.NET-Sprinter.
In Berlin heißt es zum wiederholten Male: Merkel legt sich quer, die CSU kann sich nicht einmal in der Union durchsetzen. Mehr Schaden konnte die CDU-Vorsitzende aus Sicht der CSU nicht anrichten. Ein Kommentar.
Im Konflikt mit Innenminister Seehofer um die Zurückweisungen von Flüchtlingen an der deutschen Grenze bleibt Bundeskanzlerin Merkel hart. Auf Unterstützung von Österreichs Kanzler Kurz kann Seehofer nicht zählen.
Die CSU braucht vier Monate vor der Landtagswahl einen lauten Erfolg, gern auch auf Kosten der Kanzlerin. In der CDU klatschen manche.
Im Streit um den Schutz von Europas Außengrenzen und einer gemeinsamen Asylpolitik plant Italiens Innenminister eine Zusammenarbeit mit Horst Seehofer. Unterdessen erhält der CSU-Politiker Unterstützung für seinen Disput mit der Kanzlerin.
Acht Monate nach der Bundestagswahl ist der Regierungsalltag mit aller Wucht zurück. Merkel und Seehofer streiten über die Flüchtlingspolitik wie eh und je – und die Bundeskanzlerin ist wieder im Regierungsmodus.
Nach dem G7-Eklat hat sich Angela Merkel mit Vertretern internationaler Finanz- und Wirtschaftsorganisationen getroffen. Mit IWF, Weltbank, OECD, ILO und Afrikanischer Entwicklungsbank wirbt sie für Zusammenarbeit in der Handelspolitik.
Bundesinnenminister Horst Seehofer musste die Vorstellung seines Plans zur Asylpolitik wegen Differenzen mit Kanzlerin Angela Merkel verschieben. In einer Sitzung der CSU-Landesgruppe gibt er sich jedoch unnachgiebig.
Ein Foto vom G7-Gipfel geht um die Welt. Es zeigt Angela Merkel als entschlossene Gegnerin von Donald Trump. Man kann die Szene auch ganz anders sehen.
In Frankreich wird der Auftritt der Kanzlerin bei Anne Will aufmerksam verfolgt. Positiv wird eine mögliche Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben aufgenommen. Merkels Antwort zur Reform der Euro-Zone aber überzeugt nicht.
War Deutschlands Handeln in der Flüchtlingskrise Unrecht, war es illegal oder zwingendes Recht? Im Bundestag ist man sich uneinig. Seehofer will mit seinem „Masterplan“ für Klarheit sorgen.
Das vor allem in Deutschland verbreitete Foto von Merkel und Trump vom G7-Gipfel macht auch im Reich der Mitte die Runde. Chinas Präsident Xi Jinping wittert seine Chance.
Auf dem G7-Gipfel war es noch Kanadas Ministerpräsident Trudeau, jetzt hat Donald Trump via Twitter den nächsten Partner ins Visier genommen. Die Attacke folgt kurz nach der Kritik der Bundeskanzlerin an Amerikas Präsidenten.
Was war da los beim G-7-Gipfel? Kanzlerin Merkel kündigt bei Anne Will eine härtere Gangart gegenüber Amerika an. Doch wer ist der neue Partner? Frankreich? Gar China?
In der Debatte um die gemeinsamen Fotos der beiden Nationalspieler mit dem türkischen Präsidenten meldet sich nun die Bundeskanzlerin zu Wort. Sie äußert dabei auch eine Hoffnung in Richtung der deutschen WM-Fans.
Angela Merkel hat ihre Verärgerung über das Verhalten des amerikanischen Präsidenten deutlich zum Ausdruck gebracht. Trump hatte seine Zustimmung zum Abschlusskommuniqué des G-7-Gipfels völlig überraschend zurückgezogen.
Der Hauptverdächtige im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungsrichterin sah den dringenden Tatverdacht gegen den 20 Jahre alten Iraker als gegeben an. Auch Kanzlern Merkel äußerte sich.
„Bayern kann auch allein entscheiden“, sagt Markus Söder. Im F.A.Z.-Interview spricht der bayerische Ministerpräsident über Asylverfahren, die AfD und den Fall Susanna.
Auch wenn Trump die gemeinsame Gipfel-Erklärung platzen lässt: Deutschland, Frankreich, die EU und Kanada zeigen sich unbeirrt. Auch Putin mischt sich ein. Und eine SPD-Politikerin bezeichnet Trump als „Chaoten“.
Mit seinem Vermögen von rund 1,7 Milliarden Dollar zählt er zu den reichsten Franzosen: Vermögensverwalter Édouard Carmignac über unruhige Börsen, die nächste Euro-Krise und die verflixte Deutsche Bank.
Steve Bannon will jungen Leuten „Nationalismus näherbringen“, Richard Grenell möchte „andere Konservative“ stärken. Die AfD sieht in ihnen Seelenverwandte – und möchte von ihnen lernen.
G-7 oder Schulhof-Prügelei? Beim Treffen der wichtigsten Industrienationen konnte man sich da nicht ganz sicher sein. Nur eine mühte sich beharrlich.
Während knapp die Hälfte der Deutschen in der Flüchtlingspolitik nicht auf Angela Merkel vertraut, kündigt Bundesinnenminister Seehofer 63 Maßnahmen für einen Masterplan zur Asylpolitik an.
Gastgeber Trudeau erklärte den G-7-Gipfel zum Erfolg, weil sogar Amerika in der Abschlusserklärung die internationalen Handelsregeln hochhalte. Dann setzt Trump zwei Tweets ab: Trudeau sei schwach – deshalb unterstütze Amerika das Kommuniqué doch nicht.
Verschränkte Arme, frustrierte Gesichter: Ein Bild vom G-7-Gipfel sorgt im Internet für Aufsehen. Wer darauf den Ton angibt, hängt jedoch von der Perspektive ab.
Die Lufthansa-Maschine mit dem Tatverdächtigen Ali B. ist am Samstag Abend in Frankfurt gelandet. Von dort wurde er per Hubschrauber nach Wiesbaden geflogen. Der mögliche Mörder von Susanna F. ist in der Nacht im dortigen Polizeipräsidium befragt werden.
Der G-7-Gipfel endet mit Mini-Kompromissen – doch selbst die unterschreiben nicht alle Teilnehmer. Amerikas Präsident überzeugt lediglich mit markigen Worten. Und Angela Merkel gibt sich desillusioniert.
Missachtung auf ganzer Linie: Erst erscheint Amerikas Präsident zu spät beim Arbeitsfrühstück der G7, dann verlässt er den Gipfel auch noch vorzeitig. Doch seine Beziehung zu „Angela, Emmanuel und Justin“ hält Trump für „großartig“.
Am Samstagabend landet Ali B. am Frankfurter Flughafen. Der Verdächtige im Mordfall Susanna soll dann noch in der Nacht vernommen werden. Die Bundeskanzlerin begrüßt die schnelle Rückführung nach Deutschland.
In Kanada wird um eine Abschlusserklärung der G 7 gefeilscht. Doch sie steht auf der Kippe. Beim Thema Handel finden Trump und die Anderen einfach keine gemeinsame Sprache.