Was wir über den Schützen wissen
Im Zimmer des Achtzehnjährigen hat die Polizei ein Buch mit dem Titel „Amok im Kopf – warum Schüler töten“ gefunden. Was wissen wir noch über den Mann, der neun Menschen erschossen haben soll?
Im Zimmer des Achtzehnjährigen hat die Polizei ein Buch mit dem Titel „Amok im Kopf – warum Schüler töten“ gefunden. Was wissen wir noch über den Mann, der neun Menschen erschossen haben soll?
Der Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum schockiert auch die großen Fußballvereine der Stadt sowie zahlreiche Sportler. Zweitligaklub TSV 1860 verzichtet zudem auf eine lange geplante Veranstaltung.
Nach dem mutmaßlichen Amoklauf eines 18 Jahre alten Deutsch-Iraners ist die Betroffenheit auch in Teheran groß. Die iranische Regierung verurteilt die „Ermordung von schutzlosen Unschuldigen“ und sichert Deutschland ihre Unterstützung zu.
Der Amoklauf von München hat auf der ganzen Welt für Erschütterung gesorgt. Amerika und Frankreich haben Deutschland ihre Unterstützung zugesichert. In Berlin will am Samstag das Sicherheitskabinett zusammenkommen.
Schon kurz nach dem Amoklauf von München kursieren im Internet Videos von Augenzeugen. Besonders eines von ihnen hält die Polizei für möglicherweise authentisch – darin gibt der mutmaßliche Schütze an, er sei in „stationärer Behandlung“ gewesen.
Amerika und Großbritannien zahlen angeblich keine Lösegelder - im Gegensatz zu den Europäern. So haben Ableger von Al Qaida seit 2008 insgesamt 125 Millionen Dollar erpresst, berichtet die „New York Times“.
Günther Jauch beschäftigte sich in seiner Sendung mit dem Thema des Tatort: Jugendgewalt. Die Debatte verlor sich allerdings in der Suche nach „Sozialromantikern“.
Warum ist der Westen reich und der Rest arm? David Landes stellte die zentrale Frage, von politisch korrekten Antworten hielt er nichts.
Einer der Giganten der Wirtschaftsgeschichtsforschung ist abgetreten: David S. Landes, der rund vier Jahrzehnte in Harvard lehrte, ist, wie erst jetzt bekannt ...
Die Bischöfe hätten wissen können, was auf sie zukommt, als sie den Kriminologen Christian Pfeiffer und sein Institut baten, den Missbrauch an Kindern in der katholischen Kirche zu untersuchen. Äußere und innere Unabhängigkeit ist ihm ein Glaubenssatz.
Aus psychiatrischer Sicht sind Amokläufer oft von Minderwertigkeitskomplexen bestimmt. Die Hauptursache sei aber die Verfügbarkeit der Waffen, sagt Psychiater Freisleder.
Ob ihr Opfer tot ist oder noch am Leben, interessiert die Schläger nicht. Wenn der Gewaltrausch vorüber ist, hauen sie einfach ab. „Ich schlag Dich tot!“ – unter diesem Titel diskutierte Maybrit Illner gestern Abend mit ihren Gästen über Gewalt um der Gewalt willen.