Wiesn-Besucher werden nun doch eingezäunt
Nach wochenlangen Diskussionen steht fest: Das Oktoberfest wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Das Entsetzen über die Amoktat im Juli sitzt noch tief.
Nach wochenlangen Diskussionen steht fest: Das Oktoberfest wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Das Entsetzen über die Amoktat im Juli sitzt noch tief.
Bei dem mutmaßlichen Marburger Waffenhändler haben die Ermittler weitere Waffen gefunden. Der Mann soll dem Amokschützen von München eine Pistole und Munition verkauft haben.
Die Polizei hat in Marburg den mutmaßlichen Waffen-Verkäufer des Münchner Amokläufers festgenommen. Auf seine Spur brachten die Ermittler weitere Geschäfte des 31 Jahre alten Mannes.
Der Schock weicht langsam, doch die Trauer ist noch immer da. Etwas mehr als eine Woche nach dem Amoklauf von München gedenkt die Stadt bei einem ökumenischen Gottesdienst den Opfern. Ein Appell bewegt besonders.
Eine Woche nach dem Amoklauf in München berichtet der Vater des Schützen Ali David S. von Morddrohungen. „Mir geht es schlecht. Meine Frau weint seit einer Woche.“
Rasend schnell geht Dunja Hayalis „Donnerstalk“ über die Bühne. Wichtige Fragen über den Terror in Deutschland und den Putschversuch in der Türkei werden dabei vergessen.
In Heidelberg wird ein junger Mann zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Angeklagte hat im Darknet mehrere Waffen verkauft – auch an Kriminelle.
Einer der Hinweise ist das von Ali David S. hinterlassene Schriftstück. Darin lässt er sich vor allem über Mitschüler und seine Psyche aus. Womöglich wurde er jahrelang gemobbt.
Mehrmals haben Menschen in sozialen Medien nach dem Amoklauf vergangenen Freitag in München Straftaten angedroht. Eine Provokation, die teuer werden kann.
Auch nach Angaben des bayerischen Innenministers gibt es Hinweise darauf, dass der Amokschütze von München ein rechtsextremistisches Weltbild hatte. Damit bestätigt Herrmann entsprechende Recherchen der F.A.Z.
Er war stolz darauf, wie Hitler am 20. April geboren zu sein: Der Münchner Amokläufer war zwar nicht in die rechtsextreme Szene eingebunden, trotzdem war er eindeutig rassistisch. Das hat die F.A.Z. erfahren. Der Deutsch-Iraner hasste Türken und Araber.
„Vorschnelle Schlüsse verbieten sich“ - das ist zum Konsens in der Koalition nach den Bluttaten in Bayern geworden. Trotzdem schwang der Ruf nach der Kanzlerin bei Seehofer mit. Angela Merkel hat verstanden, dass jetzt Präsenz gefragt ist..
Was hat den Attentäter von München zu seiner Tat gebracht? Er hatte Depressionen, doch Amokläufer leiden meist an einer anderen psychischen Krankheit.
Während des Amoklaufs in München stand sie schon bereit, im Herbst will die Armee zum ersten Mal üben, was sie gegen Terroranschläge im Inland unternehmen kann. Ideen für den Ernstfall gibt es schon.
Amoklauf im Kirmeszelt? Ein Mann hat solch eine Tat per Facebook angekündigt und nun eine Bewährungsstrafe im Schnellverfahren erhalten. Sein Motiv hat der Verdächtige gestanden.
Der Amoklauf von München und der Anschlag in Ansbach haben Horst Seehofer erschüttert. Doch statt in politischen Aktionismus zu verfallen, vermeidet Bayerns Ministerpräsident schnelle Schuldzuweisungen.
Ali David S. war ein unbeschriebenes Blatt - strafrechtlich. Weiterhin rätselt man über seine Motive.
Orte wie Ansbach, Reutlingen und Würzburg sind nun im Ausland ein Begriff. Die europäische Presse blickt mit Anteilnahme auf Deutschland, kritisiert aber auch übertriebene Reaktionen.
Mit dem Selbstmordanschlag eines abgewiesenen Flüchtlings ist der internationale Terrorismus nach Ansbach gekommen. Wie gehen die Bewohner des mittelfränkischen Städtchens damit um?
München steht immer noch unter Schock. Münchens OB überlegt jetzt, welche Konsequenzen sich für das Oktoberfest ergeben – und erwägt ein Rucksackverbot.
Auch die Waffe des Münchner Amokläufers war zunächst einmal legal. Fünf Jahre nach dem Utøya-Massaker werden private Schusswaffen in Europa noch immer zu Mordwaffen.
Der Amokläufer von München benutzte bei seiner Tat Ermittlern zufolge eine wieder schussfähig gemachte Dekowaffe, die er im Internet gekauft hatte. Er ist nicht der erste Täter, der so an seine Mordwaffe kam.
Nach der Tat von Freitagabend hatte sich ein Freund des Amokläufers bei der Polizei gemeldet. Nachdem er sich bei seiner Vernehmung in Widersprüche verstrickt hatte, wird nun gegen ihn ermittelt.
Kriminologen warnen, dass Berichte über Amokläufer Nachahmungstätern als Vorlage dienen können – und tatsächlich finden sich bei Winnenden, Utøya und München Gemeinsamkeiten.
Wer war der Amokläufer von München? Über den 18-jährigen Deutsch-Iraner, der am vergangenen Freitag neun Menschen tötete, kommen nun immer genauere Informationen ans Licht.
Der Amokläufer von München soll Computerspiele mit Gewaltdarstellungen gespielt haben. Schon äußern sich Politiker und Experten – und eine alte Diskussion beginnt von Neuem.
Einer meiner Klassenkameraden beging selbst einen Amoklauf, nachdem wir im Unterricht über Winnenden sprachen. Unsere Gier nach Informationen fordert Nachahmer geradezu heraus – warum wollen wir trotzdem alles über die Täter wissen?
Der Amok-Schütze von München hat nach Erkenntnissen der Ermittler wahllos auf seine Opfer geschossen. Er war wegen einer psychiatrischen Erkrankung in Behandlung – und besuchte den Schauplatz des Amoklaufs in Winnenden.
Beim Einsatz nach dem Amoklauf wurde die Münchner Polizei von österreichischen Kollegen unterstützt. Nicht zuletzt bei großen Lagen wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörden immer wichtiger.
Ein labiler 18-Jähriger dürfe nicht an Schusswaffen gelangen, sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel. Bundesinnenminister de Maizière will die Einsatzkonzepte der Polizei überprüfen. Bayerns Innenminister Herrmann fordert Unterstützung durch die Bundeswehr.
Am Tag nach dem Amoklauf von München haben die Behörden viele Fragen beantworten können. Doch Vieles an der Tat bleibt unbegreifbar.
Der Täter von München hat an Depressionen gelitten. Ein Fachmann warnt davor, die falschen Schlüsse daraus zu ziehen.
Gegenüber der F.A.S. erklärt Verteidigungsministerin von der Leyen, dass sich nach dem Amoklauf in München eine Feldjäger-Einheit der Bundeswehr in Bereitschaft befunden habe. Kanzlerin und Innenminister loben derweil das Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Nach der Schießerei in einem Münchner Einkaufszentrum ist sich die Polizei sicher: Der 18 Jahre alte Täter, ein Deutsch-Iraner, hatte keine politischen Motive, sondern verübte einen Amoklauf. Möglicherweise litt er unter Depressionen. Die Ermittler sehen auch einen Zusammenhang zum Breivik-Attentat in Norwegen vor fünf Jahren.
Die Antwort der Polizei und der Münchner Stadtgesellschaft auf den Amoklauf in der Nacht zum Samstag zeigt, wer stärker ist. Es gibt deshalb keinen Grund zur Unruhe, keinen Grund zur Angst, keinen Grund zum Schrecken. Ein Kommentar.
Nach der Bluttat von München gehen die Ermittler mit großer Sicherheit von einem Amoklauf aus. Christoph Paulus hat mehr als sechzig solcher Fälle untersucht und kommt zu dem Schluss: Amokläufer erkennt man schon im Vorfeld an vier Faktoren.