Serbiens Verteidigungsminister wegen sexistischer Bemerkung abgesetzt
Mit einer Äußerung über eine kniende Journalistin sorgte der serbische Verteidigungsminister Gasic Anfang Dezember für einen Eklat. Jetzt ist er seines Amtes enthoben worden.
Mit einer Äußerung über eine kniende Journalistin sorgte der serbische Verteidigungsminister Gasic Anfang Dezember für einen Eklat. Jetzt ist er seines Amtes enthoben worden.
Beim Sondertreffen zur Flüchtlingskrise in Brüssel ist die Stimmung angespannt. Die griechische Regierung wird kritisiert, endlich die zugesagten Hotspots für die Registrierung von Flüchtlingen zu bauen. Serbien sieht derweil kleine Fortschritte - bleibt aber skeptisch.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kritisiert Ungarn wegen der erheblichen Gewalt an der Grenze. Außenminister Szijártó wiederum wirft der deutschen Verteidigungsministerin vor, mit Steinewerfern zu sympathisieren.
Serbien erntet von vielen Seiten Zuspruch für seinen Umgang mit Flüchtlingen. Sogar Aktivisten finden lobende Worte für Aleksandar Vučić und sein Kabinett.
Die Ergebnisse der Westbalkan-Konferenz in Wien treten angesichts der Nachricht über die vielen toten Flüchtlinge in den Hintergrund. Die Tragödie bei Parndorf und eine immer chaotischer verlaufende Migrationswelle lassen auch diplomatische Erfolge blass erscheinen.
Die Westbalkan-Region hat hohe Ansprüche: Schon vor ihrem Beitritt erwartet sie mehr Geld von der EU, am liebsten aus dem Juncker-Plan. Doch wie weit sollte die Hilfe der EU für die Staaten gehen?
In den Verhandlungen zwischen Serbien und Kosovo scheint ein Kompromiss gefunden. In den wichtigen Streitfragen konnte man sich einigen, heißt es. Immerhin lockt eine Belohnung der EU.
Serbiens Ministerpräsident Aleksandar Vučić hat an Deutschland appelliert, die Bezüge für Flüchtlinge zu senken. Sie überstiegen den Durchschnittsverdienst in Serbien. So kämen weniger Flüchtlinge vom Balkan, sagte er der F.A.Z.
Das Land Hessen erhöht die Ausgaben für Flüchtlingshilfen um 60 Prozent. In Berlin hat der Flüchtlingsrat unterdessen Alarm geschlagen. Der Städtetag sieht die Lage weniger schwarz.
Serbiens Regierungschef Vučić wollte in Srebrenica ein Zeichen für Versöhnung setzen. In Erinnerung bleiben die Bilder seiner Demütigung.
Serbiens Ministerpräsident Vučić sollte sich trotz der Zwischenfälle bei der Gedenkveranstaltung in Srebrenica nicht entmutigen lassen. Der Weg zur Aussöhnung auf dem Balkan ist steinig, aber der einzig richtige.
Zehntausende gedenken in Srebrenica des Massakers vor 20 Jahren. Auch der serbische Ministerpräsident Vucic spricht von einem „monströsem Verbrechen“, wird während der Gedenkfeier aber von bosnischen Demonstranten angegriffen. Belgrad ist empört.
Im Schatten der Griechenland-Krise wird die Bundeskanzlerin in den Ländern des Westbalkans freudig empfangen. Angela Merkel verspricht wirtschaftliche Unterstützung sowie Hilfe in der Flüchtlingspolitik. Doch sie stellt klar: Für einen EU-Beitritt bleibt noch viel zu tun.
Aleksandar Vucic nimmt an der Zeremonie zum 20. Jahrestag des Massakers von Srebrenica teil. Doch seine Regierung wehrt sich mit Russland gegen eine Resolution der UN, die das Verbrechen als „Völkermord“ bezeichnet.
Der Nationalist Vojislav Seselj darf vorerst in Serbien bleiben. Die Regierung will einer Aufforderung des UN-Kriegsverbrechertribunals ihn auszuliefern, nicht nachgeben. Seselj soll gegen Auflagen des Tribunals verstoßen haben.
Einst befürwortete er die Bombardierung Belgrads, künftig berät der ehemalige britische Premier Tony Blair den serbischen Ministerpräsidenten Vucic – finanziert von den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Durch die Entscheidung des Kremls gegen South Stream werden die Karten im russisch-europäischen Gaspoker neu gemischt. Was folgt, ist noch unklar. Aber die Türkei könnte die große Siegerin sein.
Im UN-Gefängnis wetterte der serbische Nationalistenführer Šešelj gegen alle und jeden. Jetzt kehrt der krebskranke Chauvinist in seine Heimat zurück und wirbt für eine Allianz mit Putins Russland – muss uns das interessieren? Es sollte.
Während der Reise des albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama nach Serbien zeigt sich, wie tief die Gräben zwischen den beiden Balkanstaaten nach wie vor sind - und lässt das Vorhaben EU-Beitritt in weite Ferne rücken.
An diesem Mittwoch sollte Edi Rama als erster albanischer Regierungschef seit 68 Jahren Belgrad besuchen. Serbien hat den Termin verschoben. Im F.A.Z.-Interview spricht Rama über das abgebrochene Skandal-Länderspiel und die Ängste der Nachbarländer vor einem Großalbanien.
Im Westen ist Russlands Präsident nicht mehr gern gesehen. Aber wenn er am Donnerstag nach Serbien kommt, werden ihm zu Ehren Panzer durch Belgrad rollen.
Als Folge der Flut drohen Serbien und Bosnien Wirtschaftskrisen – doch die Betroffenen entdecken auch ein Ausmaß an Hilfsbereitschaft, das sie nicht bei sich vermutet hätten.
Nach tagelangen schweren Regenfällen mit dramatischen Überschwemmungen auf dem Balkan gehen die Pegelstände der meisten Flüsse zurück. Erst jetzt können Helfer mancherorts nach den Toten suchen.
Nach schweren Regenfällen auf dem Balkan wird allmählich das Ausmaß der Überschwemmungen deutlich. Mehr als 20 Tote sind zu beklagen, die Schäden sind riesig, die Überlebenden leiden Not. Die EU hat bereits Hilfe zugesagt.
Serbiens designierter Ministerpräsident Aleksandar Vučić hat mit seiner „Fortschrittspartei“ nun so viel Macht in Belgrad wie vor ihm nur Slobodan Milošević. Er selbst war einst ein chauvinistischer Kriegstreiber, sein Wandel aber ist glaubhaft.
Aleksandar Vučić ist nach der Parlamentswahl der neue starke Mann Serbiens. Doch jeder Triumph ist auch eine Bürde. Er muss das Land reformieren, um es in die EU zu bringen. Der wahre Lackmustest steht für ihn noch aus.
Aleksandar Vucic erreichte in Serbien mit seiner „Fortschrittspartei“ die absolute Mehrheit. Die meisten bisherigen Parlamentsparteien stürzen ab. Die Parteienlandschaft wird von Grund auf umgestaltet.
Aleksandar Vučić ist für ein europäisches Serbien. Vor den EU-Beitrittsverhandlungen spricht der stellvertretende Ministerpräsident über Selbstkritik, heikle Reformen und wirtschaftliche Probleme.
ISTANBUL, 28. JuliAm 18. Februar dieses Jahres meldete das Belgrader Boulevardblatt „Kurir“, der verhaftete Oligarch Miroslav Miskovic, der mit Abstand ...
ISTANBUL, im JuniAls in Serbien im vergangenen Jahr nach Präsidenten- und Parlamentswahlen drei vermeintlich ehemalige Nationalisten an die Macht kamen, schien
Serbiens Regierung hat sich mit mächtigen Oligarchen angelegt. Nun steht Regierungschef Dačić selbst unter Verdacht, Kontakte zur Mafia zu haben.
BELGRAD, 4. Dezember. Als im Juli dieses Jahres alte Nationalisten die neue Regierung Serbiens bildeten, versicherte der frischernannte stellvertretende ...
Nach zwölfstündiger Debatte und heftigen Tumulten ist Ivica Dacic zum neuen Ministerpräsidenten Serbiens gewählt worden. Das Parlament in Belgrad stimmte mit 142 zu 72 Stimmen für den 46 Jahre alten früheren Sprecher Milosevics.
tens. BELGRAD, 11. Juli. Gut zwei Monate nach der serbischen Parlamentswahl vom 6. Mai haben sich fünf Parteien in Belgrad auf eine Regierungskoalition ...