Ackern in der Metropole
MONROVIA, im September. Schon frühmorgens erstrahlt der Himmel über der Hauptstadt an der Atlantikküste in makellosem Blau. Ein Grund zur Freude ist das nicht. Schnell verwandelt sich Monrovia in eine schwülheiße Waschküche.
MONROVIA, im September. Schon frühmorgens erstrahlt der Himmel über der Hauptstadt an der Atlantikküste in makellosem Blau. Ein Grund zur Freude ist das nicht. Schnell verwandelt sich Monrovia in eine schwülheiße Waschküche.
Peking, 1. September. Auf der Jagd nach Rohstoffen dringt China in Gefilde vor, die andere Wirtschaftsnationen lieber meiden. Vor kurzem erreichte ein bemanntes chinesisches Tauchboot eine Meerestiefe von 5057 Metern.
Zum 25. Gründungstag der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft "Pro Asyl" hat der Schriftsteller Ilija Trojanow die europäische Flüchtlingspolitik scharf kritisiert. "Europa will Flüchtlinge aus Afrika systematisch vom Wohlstand fernhalten.
"Rassen", argumentierte der in Princeton lehrende britisch-ghanaische Philosoph Kwame Anthony Appiah in seinem vor zwanzig Jahren publizierten preisgekrönten Essayband "In my Father's House", gibt es nicht; der Begriff sei fatal, weil er Kulturen und Ideologien biologisiere.
In einem gemeinsamen Aufruf mit dem Titel "Rechte statt Mitleid für Ostafrika" fordern fünfunddreißig Schriftsteller aus Europa und Afrika eine Bekämpfung des Klimawandels, um Hungerkatastrophen zu verhindern.
Der Neandertaler sowie der im Altai-Gebirge heimische Denisova-Mensch hinterließen ein Erbe, von dem das Immunsystem des modernen Menschen profitierte: Aus Afrika auswandernd, vermischte sich Homo sapiens zu einem gewissen Grad mit den längst in Europa und Asien ansässigen Menschentypen.
Nach der Eroberung von Tripolis durch libysche Rebellen stehen jetzt auch Gaddafis letzte Machtbastionen im Land vor dem Fall. In der libyschen Hauptstadt wird zugleich die Versorgungslage immer dramatischer.
Es wird geschossen. Überall stinkt der Müll. Ob Gaddafi nun gefasst ist oder nicht, der Wiederaufbau des freien Libyens soll beginnen. Christoph Ehrhardt (Text) und Daniel Pilar (Fotos) berichten für die F.A.Z. aus Tripolis.
Das Innenministerium hat Vorwürfe von Reedern zurückgewiesen, die Polizei tue zu wenig, um deutsche Schiffe vor Piraten zu schützen. In Pirateriegebieten sollen private Sicherheitsdienste auf Schiffen eingesetzt werden dürfen.
Addis Abeba, 25. August (dpa/AFP). Die 54 Staaten der Afrikanischen Union (AU) wollen insgesamt 51,7 Millionen Dollar (36 Millionen Euro) an Soforthilfe für die Hungernden in Somalia und den Nachbarregionen leisten.
Der Butzbacher Maschinenbauer Hassia Redatron punktet schon in Ghana. Hessens Wirtschaftsbeziehungen zu dem an Rohstoffen reichen Land in Westafrika können aber noch wachsen, wie eine Delegation erkannt hat.
ACCRA/BUTZBACH. Whisky in Plastiktüten? Hassia Redatron füllt alles ab, auch in Afrika. Maschinen des Butzbacher Unternehmens portionieren in Ghana 50-Milliliter-Plastiktütchen mit Whisky, für den schnellen Schluck zwischendurch.
Der libysche Machthaber hat der Welt viel Anlass gegeben, ihn zu fürchten. Er zog sie aber auch immer wieder in seinen Bann. Schon vor Jahren sehnte er sich in einer seiner Kurzgeschichten nach der Hölle.
Kochen, so viel steht jetzt fest, ist keine Erfindung des Fernsehens. Die ersten Köche waren auch keine telegenen Küchenschausteller, sondern eher tonnenförmige, jedenfalls eher untersetzte Typen. Leute wie der Peking-Mensch etwa oder der Turkana-Junge aus Afrika.
Als Verfassungsrichter hat Paul Kirchhof zwölf Jahre lang am Steuerrecht herumgeschraubt. Am Ende stand die Erkenntnis: Wir brauchen ein neues Auto. Das hat er selbst gebaut. Ob es jemals fahren wird, hängt vom Mut der Politiker ab.
FRAGE: Seit zwei Jahren haben wir eine Erfolgsmeldung nach der anderen: Fast schon im Wochentakt wird der Euro gerettet. ANTWORT: Wir erleben, dass die Regierungen in Europa sich unter großem Aufwand von Steuergeld und ...
Somaliland sieht sich als Staat. Der Rest der Welt sieht das nicht so. Aber der Nichtstaat funktioniert viel besser als das Gebiet, in dem die anerkannte Übergangsregierung herrscht.
Die Redaktion von „Beruf und Chance“ hat Freizeitmöglichkeiten für geplagte Berufstätige getestet. Wir wollten wissen, wie Sie nach der Arbeit entspannen.
Sars, Schweinegrippe, HUS: In den vergangenen Jahren beherrschten immer neue Epidemien wochenlang die Schlagzeilen. Was vielen Menschen Angst macht, fürchtet René Gottschalk nicht. Der Frankfurter Infektiologe hat sich sogar vorgenommen, ...
"Angesichts der Polemik über die Kosten der Papstreise und ihre Finanzierung darf man daran erinnern, dass Benedikt XVI. dann niemals nach Afrika, Lateinamerika oder nach Asien reisen dürfte. In sehr viel ärmeren Ländern wird der Papst indes mit Inbrunst begrüßt.
Madonnas Schulprojekt in Malawi ist gescheitert. Die Popdiva wollte auf städtischem Ackerland eine Mädchenschule errichten. Nach mehr als einem Jahr ist ein Großteil des Geldes weg und die Landwirte stehen vor ihren ruinierten Feldern.
Der "African Research Survey", in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erarbeitet und kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs publiziert, wird in der historischen Forschung bis heute sehr unterschiedlich gedeutet.
Was die Vorgängerregierung versäumt hat, will Entwicklungsminister Dirk Niebel aufholen. Es könnte noch mehr Geld für die Hungernden im Horn von Afrika mobilisiert werden, aber Hilfe braucht auch Planung, Vereinbarungen und Zeit.
Die deutsche Regierung will ihre Hilfe für die Hungernden in Ostafrika aufstocken. Wegen der Notlage werde man die bisherigen Zusagen um bis zu 118 Millionen Euro erhöhen, sagte Entwicklungsminister Niebel in Kenia.
pca. NAIROBI, 15. August. Die Bundesregierung wird ihre Hungerhilfe für die Dürregebiete am Horn von Afrika deutlich erhöhen. Der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel kündigte bei einem Besuch in ...
Für Bosniens Muslime sind Demokratie und Glaube kein Widerspruch. Die Trennung von Staat und Religion ist für sie seit mehr als hundert Jahren eine allgemein akzeptierte Tatsache.
Die radikale islamistische Miliz in Somalia braucht für ihren Kriege Geld. Einen Teil erwirtschaften die Radikalen durch Handel und Erpressung, doch beträchtliche finanzielle und logistische Unterstützung kommt auch aus Eritrea.
Pilgerzell bei Fulda hat einen Pfarrer aus Nigeria. Pater Ifeanyi Emejulu lebt schonlänger in Deutschland, seiner Heimat aber hilft er weiterhin.
PILGERZELL. In Akwa, einem kleinen Dorf im nigerianischen Bundesstaat Anambra, gibt es zwei Flüsse. Der eine führt sauberes Wasser. In ihm waschen die Menschen sich selbst, ihre Wäsche und ihre Motorräder, sie nutzen das Wasser aber auch zum Trinken und zum Kochen.
ziz. DARMSTADT. Im Zweiten Weltkrieg starben allein in China mehr Menschen an Kriegsfolgen als in den faschistischen Achsenmächten zusammen. In Afrika wurden Hunderttausende von den Kolonialmächten als Soldaten rekrutiert, ebenso wie die Inselbewohner von den Alliierten im Pazifischen Raum.
Angesichts der Hungersnot am Horn von Afrika zeigen sich die Deutschen großzügig. Innerhalb der vergangenen Wochen kamen nach Angaben der Hilfsorgansationen insgesamt 64 Millionen Euro zusammen: „Von einer Spendenmüdigkeit kann keine Rede sein.“
Im Stadion schulte die Shabaab-Miliz ihre Kämpfer und köpfte ihre Feinde. Von hier aus behielt sie den Überblick über die Straßen Mogadischus. Jetzt wurde sie von den Amisom-Truppen in die Flucht geschlagen. Der Hunger begünstigte diesen wichtigen Sieg.
Der Casspir rumpelt langsam über die unbefestigte Straße, kurvt um Panzersperren herum, schaukelt bedrohlich. Die drei schweren Maschinenwaffen auf dem Dach des aus Südafrika stammenden gepanzerten Truppentransporters sind alle bemannt.
Seit 1994 managt Vincent Strauss den Magellan, einen der ältesten und bekanntesten Schwellenländerfonds der Welt. Alternativen zu den Industrieländern sieht er eher in Südafrika als in China.
bern. Frankfurt. Die Deutschen spenden wenig Geld für die Hungernden in Afrika. Bis Freitag sind 64 Millionen Euro bei den drei großen Spendenbündnissen und "Ärzte ohne Grenzen" eingegangen, deutlich weniger als bei der Flut in Pakistan im vergangenen Jahr.
Über die Gründe für die Hungersnot in Ostafrika wird noch heftig gestritten - doch klar ist eines: Üppig fließen die Spenden für die hungerleidenden Flüchtlinge in Somalia und Kenia bisher nicht. 64 Millionen Euro haben die großen ...