Rosen kommen jetzt aus Afrika
Schnittblumen in Europa kommen immer öfter aus Kenia oder Äthiopien. Beide Länder haben sich einen Standortvorteil zunutze gemacht.
Schnittblumen in Europa kommen immer öfter aus Kenia oder Äthiopien. Beide Länder haben sich einen Standortvorteil zunutze gemacht.
Die Altkanzlerin wird heute in der Elfenbeinküste für ihre Flüchtlingspolitik im Jahr 2015 geehrt. Die Aufnahme von 1,2 Millionen Flüchtlingen sei „eine Lektion, die sie der Geschichte hinterlässt“.
Jährlich werden Millionen Mädchen an den Genitalien verstümmelt: ohne Narkose, Wundversorgung und gegen ihren Willen. Der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung soll darauf aufmerksam machen.
Nur in einer gesunden Umgebung ist der Mensch vor Zoonosen geschützt. Nach diesem One-Health-Ansatz wird in Kenia bereits gehandelt.
Kurz nach seinem Treffen mit Franziskus hat Präsident Salva Kiir Mayardit Dutzende Gefangene begnadete, darunter auch zum Tode verurteilte. Der Papst rief zum Eintreten für Grundrechte in Südsudan auf.
In Afrika jubeln dem Papst Millionen Gläubige zu, in Deutschland laufen der Kirche die Mitglieder davon. Trotzdem taugt der Kontinent nicht zum Vorbild im Richtungsstreit der deutschen Katholiken.
Die Procera-Brennerei in Nairobi destilliert außergewöhnlichen Premium-Gin ausschließlich mit heimischen Botanicals und besonderem Anspruch.
Stefan Liebing, der die feministische Entwicklungspolitik von Svenja Schulze kritisch beurteilt, will nicht noch einmal antreten. Der Afrika-Verein steht für Aufbau durch Handel.
Christian Lindner besucht Mali und Ghana. Der Finanzminister tauscht sich mit Soldaten und Gründern aus. Er wirbt für stabile Staatsfinanzen und verlässliche Partnerschaften – und für sich selbst.
Nach Kongo besucht Papst Franziskus auf seiner Afrikareise Südsudan. Der jüngste Staat der Welt hat einen blutigen Bürgerkrieg hinter sich und ist immer noch von Krisen geschüttelt.
Bei seinem Besuch in der Demokratischen Republik Kongo prangert der Papst das „Gift der Gier“ an, das zur Ausbeutung des Kontinents führe. Vielen spricht er damit aus dem Herzen.
Der russische Außenminister Lawrow kündigt eine Zusammenarbeit mit dem kleinen Eswatini an. Dessen Herrscher geht derweil mit brutaler Härte gegen Oppositionelle vor.
Der Anblick von Papageien sorgt immer wieder für Aufsehen. Mittlerweile leben mehrere Tausend Sittiche allein in Wiesbaden. Sie haben aber auch auf der anderen Rheinseite ihre festen Plätze gefunden.
Nach fast 40 Jahren besucht erstmals wieder ein Papst Kongo. Es ist ein Großereignis, über das sich nicht alle freuen.
Papst Franziskus steht in Kinshasa am Anfang einer mehrtägigen Afrikareise. Franziskus ist der erste Papst, der den Kongo seit Johannes Paul II. im Jahr 1985 besucht. Auch der Südsudan wird Teil des Aufenthaltes sein.
Papst Franziskus reist nach Afrika, wo inzwischen jeder fünfte Katholik lebt, und lobt den „geistigen Reichtum“ des Kontinents. Doch in Kongo und in Südsudan erwarten ihn eine schwierige politische Lage.
Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) kehrt erfolgreiche Ansätze ihrer Vorgänger um. Sie scheint vor allem europäische Wertemodelle exportieren zu wollen.
977 Tage in der Gefangenschaft somalischer Piraten: Wie der deutsch-amerikanische Journalist Michael Scott Moore lernte, dass er die Hoffnung aufgeben muss – und wie die Zeit danach war.
Die Politikwissenschaftlerin Adom Getachew verknüpft die Erinnerung an frühe Ideen postkolonialer Selbstbestimmung mit dem Appell ihrer Wiederbelebung.
Reisebuch
Entwicklungsministerin Svenja Schulze stellt die neue Afrikastrategie vor. Sie handelt mehr von Chancen als von Fluchtursachen – und wird von der Union kritisiert.
Der Nachbarkontinent hat eine junge und wachsende Bevölkerung. Jedes Jahr braucht er 25 Millionen neue Jobs. Was plant Entwicklungsministerin Svenja Schulze?
Eine Familie aus der Schweiz über spannende Jahre in Kijabe. Wieder jenseits von Afrika sprechen sie auch darüber, wie ihnen überwältigende Armut die Augen geöffnet hat.
Auf der Agrarministerkonferenz betonte Cem Özdemir ein stärkeres Engagement zur langfristigen Ernährungssicherung in Afrika. Die Aktivisten forderten von ihm ein aktives Zeichen gegen das Höfesterben und für eine Existenzperspektive bäuerlicher Betriebe.
Bei seinem Krieg in der Ukraine kann Putin auf die Unterstützung der russischen Kirche zählen. Die Interessen des Moskauer Patriarchats und die politischen Interessen des Kremls stimmen überein, sagt der Ostkirchen-Fachmann Thomas Bremer.
Aus den Augen, aus dem Sinn. So verfährt die EU bisher, wenn sie Millionen Tonnen Müll nach Asien oder Afrika ausführt, kritisieren Umweltschützer. Das EU-Parlament will dem deshalb zumindest teilweise ein Ende bereiten.
Die deutsche Außenministerin sucht in Afrika Verbündete. Die Afrikanische Union soll eine wichtige Rolle in den internationalen Beziehungen spielen.
Vor zwei Monaten wurde im Krieg um die Region Tigray ein Friedensabkommen geschlossen – um dessen Umsetzung soll es beim Besuch der Außenministerin gehen.
Affenpocken sind mittlerweile in mehr als 100 Ländern nachgewiesen worden. Man befürchtete, das Virus könne so mutiert sein, dass es nicht mehr auf die üblichen Medikamente reagiere. Anscheinend ist die Sorge unbegründet.
Rund 90 Prozent der Menschheit lebt nicht mehr in absoluter Armut. Das ist eine Folge technischen Fortschritts. Aber kann das auch in Zukunft funktionieren, im Einklang mit den planetaren Grenzen? Ein Plädoyer für mehr Optimismus.
Mit seiner Ankündigung, stark bewaffnete Spähpanzer an die Ukraine zu liefern, sendet Emmanuel Macron auch ein Signal. Denn in Paris hat man aufmerksam verfolgt, dass Olaf Scholz vor deutschen „Alleingängen“ warnt.
Es gibt keinen Weg zurück in das Leben vor dem Ukrainekrieg oder in die Zeit westlicher Vorherrschaft. Aber die liberale Welt kann in der Auseinandersetzung mit autoritären Regimen durchaus bestehen.
Für viele Migranten ist Ceuta ein Sprungbrett nach Europa. Wer dort sicher ankommt, will meist so schnell wie möglich wieder weg – in der Exklave kommen selbst viele Einheimische kaum noch über die Runden.
Im neuen Wettlauf um den rohstoffreichen Kontinent ist der Westen spät dran, China hat sich schon eine starke Position gesichert. Und Afrika verlangt mehr Einfluss.
Zum Jahreswechsel tritt das Lieferkettengesetz in Kraft. Große Unternehmen müssen dann gegen Menschenrechtsverletzungen bei ihren Zulieferern vorgehen. Wie sind sie darauf vorbereitet – und was kann das Gesetz bewirken?
Musa Hasahya hat zwölf Ehefrauen und gilt als Vater von mehr als 100 Kindern. Jetzt kann er seine Großfamilie nicht mehr ernähren. Seine Frauen nehmen nun die Pille – in Teilen Afrikas noch immer eine kontroverse Entscheidung.