Hanseatische Weltaneignung
In wenigen Wochen Abstand sind zwei umfangreiche Untersuchungen zum Thema Hamburger Kolonialgeschichte erschienen. Aber es gibt große Unterschiede.
In wenigen Wochen Abstand sind zwei umfangreiche Untersuchungen zum Thema Hamburger Kolonialgeschichte erschienen. Aber es gibt große Unterschiede.
Die Wagner-Truppen Prigoschins sind für Russland auch in anderen Teilen der Welt eine außenpolitische Waffe. Wie geht es nach dem Aufstand in Mali und Libyen weiter?
Ein schneller Abzug aus Mali ist bitter. Doch das Spiel gegen die lokalen Herrscher kann die internationale Gemeinschaft nicht gewinnen.
Vertreter sieben afrikanischer Staaten stellen Wladimir Putin ihre Friedensinitiative vor. Der russische Präsident gibt der Ukraine die alleinige Schuld am Krieg und präsentiert angebliche Entwürfe für Verträge mit dem Nachbarland.
Urban Change Lab vermittelt Handwerker aus Afrika.
Der Sambesi und der Okavango im südlichen Afrika sind nah und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. Der erste stürzt sich an einem spektakulären Wasserfall in die Tiefe, der zweite macht etwas vollkommen anderes – und es ist genauso grandios.
Zum ersten Mal seit 70 Jahren gibt es in Indien wieder Geparde. Sie wurden in einem Pilotprojekt aus dem südlichen Afrika importiert. Doch die Rückschläge häufen sich. Mehrere Tiere sind bereits verendet.
Der ugandische Präsident stellt ein Gesetz gegen Homosexuelle als Kampf gegen westlichen Imperialismus dar. Damit ist er auf dem afrikanischen Kontinent nicht allein.
Rund 800 Kämpfer der islamistischen Al-Schabab-Miliz greifen in Somalia einen Stützpunkt der Friedentruppe der Afrikanischen Union an. Dabei werden 54 ugandische Soldaten getötet. Die Amerikaner reagieren mit einem Luftangriff.
Schulden, Krisen uznd knauserige Geber: Ajay Banga muss Wunder wirken.
Das hessische Unternehmen hat eine Vereinbarung mit Siemens Healthineers unterzeichnet. Ziel ist eine bessere Versorgung von Laboren und Patienten in Afrika.
In Nigeria wird Bola Tinubu mit viel Pomp und militärischen Ehren als neuer Präsident vereidigt. Sein Wahlsieg bleibt umstritten.
Die Sonne scheint unermüdlich über Afrika, doch die Photovoltaik kommt nur schleppend voran. Kritiker geben der Weltbank eine Mitschuld. Zu Recht?
Am 25. Mai 1963 wurde die Organisation für Afrikanische Einheit gegründet. Die Erwartungen waren hoch – doch ihre Nachfolgerin, die Afrikanische Union, kämpft bis heute mit den Schwierigkeiten von damals.
Die Krisen sind gigantisch. Die Mittel sind begrenzt. Die Weltbank soll deshalb privates Kapital mobilisieren.
Der Kampf gegen den Welthunger ist Thema auf dem G-7-Gipfel. Aus Sicht von Agrarökonom Thomas Glauben sind die globalen Agrarmärkte dafür unerlässlich. Abschottung und Autarkie sieht er kritisch.
Diese Biennale zeigt endlich - und obwohl in Venedig - das Bild eines Kontinents, der sich von alten und neuen Kolonisatoren befreien und seine Reichtümer selbst nutzen und technologisch in Führung gehen will.
Die Menschheit wächst und benötigt Wohnraum – aber viel mehr Beton kann die Erde nicht verkraften: In Venedig eröffnet die Architekturbiennale. Sie fragt, wie und was man in Zukunft überhaupt noch bauen kann – und stellt Afrika in den Mittelpunkt.
In Venedig eröffnet die diesjährige Architektur-Biennale. Sie fragt, wie und was man in Zukunft angesichts der Klimakrise bauen kann – und stellt Afrika in den Mittelpunkt.
Seit Jahren hat die Unesco das Weltdokumentenerbe nicht mehr erweitert. Jetzt hat sie gleich vier Kostbarkeiten aus dem deutschsprachigen Raum aufgenommen.
Nicht gerade ein Hort der Kreativität: Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff hat seinen Frieden gemacht mit seiner Heimatstadt Wiesbaden. Dort eröffnet nun eine Ausstellung über den Filmregisseur.
Die kommende Architekturbiennale könnte eine der wichtigsten in der Geschichte der Ausstellung werden. Geleitet wird sie von der ghanaisch-schottischen Architektin und Schriftstellerin Lesley Lokko. Ein Porträt.
Wie einfach war das bis vor kurzem. Dann kam die neue Empfindlichkeit, und was elementar für mich als Schriftsteller war, gilt plötzlich als anmaßend. Ein Gastbeitrag.
Welche Rolle spielten hanseatische Kaufleute bei der Gründung deutscher Kolonien in Afrika, Ozeanien und China? Dietmar Pieper geht in seinem Buch auf eine spannende Spurensuche.
In Äthiopien und Kenia trifft Bundeskanzler Scholz auf fast alle Großkrisen, die auch seinen Regierungsalltag in Berlin prägen. Von der Klimakatastrophe bis zum Krieg.
Afrikas Welterbe wird Privatbesitz: Der scheidende nigerianische Staatspräsident hat sämtliche Benin-Bronzen an die Königsfamilie in Benin City übertragen. Jetzt zeigt sich, wie verfehlt die übereilte Rückgabe durch deutsche Museen gewesen ist. Ein Gastbeitrag.
Bundeskanzler Scholz besucht Äthiopien und Kenia, zwei sehr unterschiedliche Staaten. Aber es kommt vor allem darauf an, dass er überhaupt wieder nach Afrika fährt. Die Konkurrenz schläft nicht.
Gesellschaften der Kolonien verstehen: George Steinmetz erinnert an eine unterbelichtete Facette der Geschichte der Soziologie.
Weder Deutschland noch Italien unter Berlusconi hätten in der Russland-Politik Fehler gemacht, versichert der italienische Außenminister Antonio Tajani im Interview. Kritik an Italiens Ukraine-Hilfen lässt er nicht gelten.
Eine dreitägige Reise führt den Bundeskanzler nach Äthiopien und Kenia. In Addis Abeba spricht Scholz über den „Respekt vor dem Kontinent“ und schließt sich einem Ansinnen an, das auch der amerikanische Präsident teilt.
Gerhard Schröder fordert sein Altkanzlerbüro zurück. Die EZB kämpft weiter gegen die hohe Inflation. Und in London wird kurz vor der Krönung am Flughafen gestreikt.
Ausgerechnet die „Wagner“-Söldnergruppe will in Sudan vermitteln. Schon lange versucht Russland in Afrika Fuß zu fassen. Und den Einfluss des Westens zurückzudrängen.
Das katholische Hilfswerk Missio arbeitete jahrelang mit einem mutmaßlichen Missbrauchstäter zusammen. Als der Missio-Chef davon erfährt, bittet er das Bistum Aachen, den Fall öffentlich zu machen. Vergeblich.
Die deutsche Politik versucht, die duale Berufsausbildung auch in ärmste Länder Afrikas zu exportieren. In Ruanda zeigt sich, ob es in der Praxis funktioniert.
Teuer, ineffektiv, paternalistisch: Entwicklungszusammenarbeit steht zunehmend in der Kritik. Zurecht? Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Entwicklungsministerium, über neue Ansätze und Herausforderungen.
Er will den Spielemarkt in Afrika revolutionieren: Entwickler Eyram Tawia aus Ghana fehlt es nicht an Selbstbewusstsein. Ob das für wirtschaftlichen Erfolg ausreicht?