Soll Europa die Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer aufhalten?
Der Staat ist überfordert, die Stimmung in der Bevölkerung kippt. Unionspolitiker fordern einen Paradigmenwechsel, auch in der Ampel gibt es nachdenkliche Stimmen.
Der Staat ist überfordert, die Stimmung in der Bevölkerung kippt. Unionspolitiker fordern einen Paradigmenwechsel, auch in der Ampel gibt es nachdenkliche Stimmen.
Ein spektakulärer Fund zeigt, dass Menschen schon vor mehr als 400.000 Jahren Holzkonstruktionen schufen.
Ende 2022 lebten in Afrika 5,2 Prozent mehr Nashörner als noch 2021, wie die Weltnaturschutzunion bekannt gab. Zum ersten Mal seit zehn Jahren gibt es mehr Nashörner als im Vorjahr. Umweltschützer fordern, die Tiere weiterhin zu schützen.
Ein Projekt für junge Führungskräfte leistet Wirtschaftsvernetzung im Kleinen und will helfen, Vorurteile zu überwinden. 40 junge Führungskräfte aus Afrika und Deutschland haben in Berlin nach Lösungen für eine nachhaltige digitale Zukunft gesucht.
Der Rückgang der Nashorn-Population in Afrika ist vorerst gestoppt. Tierschützer zeigen sich erleichtert. Dennoch werden weiter Hunderte Tiere pro Jahr von Wilderern getötet.
In Sambia wurden prähistorische Holzstämme gefunden, die die Handwerkskraft der Frühmenschen belegen: Sie hatten mit Kerben zwei Stämme über Kreuz verbunden.
Die aktuelle Zusammensetzung sei nicht mehr zeitgemäß, sagt der Bundeskanzler. Afrika, Asien und Lateinamerika gebühre mehr Gewicht. Aufgrund der Vetos von China und Russland wird eine Reform seit Jahrzehnten blockiert.
Ex-Puma-Chef Jochen Zeitz ist einer der wichtigsten Sammler afrikanischer Kunst. Hier spricht er über das nötige Vermögen, den Segen des Bischofs und wie er einmal eine ganze Ausstellung kaufte.
Die Bill & Melinda Gates Foundation schlägt in einem neuen Bericht Alarm, dass der Kampf gegen Mütter- und Kindersterblichkeit zu wenig Fortschritte macht. Bill Gates erklärt, warum der Krieg in der Ukraine die Hilfsbereitschaft in Afrika bremst – und spricht über die Zusammenarbeit mit seiner früheren Frau seit der Scheidung.
Die Gates-Stiftung warnt: Der Kampf gegen Mütter- und Kindersterblichkeit macht zu wenig Fortschritte. Bill Gates erklärt im Interview, warum der Ukrainekrieg die Hilfsbereitschaft in Afrika bremst – und wie er mit seiner früheren Frau seit der Scheidung zusammenarbeitet.
In Westafrika scheitert Europa wie in Afghanistan. Eine Lehre daraus lautet, dass wir die Welt nicht so machen können, wie wir selbst leben. Es wird Zeit für mehr Realpolitik.
Der sogenannte Herdmechanismus hat einst das Atlasgebirge entstehen lassen – und nun das verheerende Erdbeben in Marokko ausgelöst. Die Schwere der Beben in Nordafrika hängt auch mit ihrer Seltenheit zusammen.
Der Billigkonsum wurde einst gefeiert als „Demokratisierung des Luxus“. Inzwischen bringen Marken wie Shein aber täglich bis zu 1000 neue Produkte auf den Markt – die nicht besonders lange halten. Mit fatalen Folgen für die Umwelt.
In Neu Delhi einigen sich die G-20-Staaten doch noch auf eine gemeinsame Erklärung. Dafür musste sich auch der Westen bewegen. Indien ist stolz auf das Dokument.
Die G-20-Staaten haben lange um eine Verurteilung des russischen Angriffs auf die Ukraine gerungen. Zeitweilig erschien es fraglich, ob eine Abschlusserklärung zustande kommt. Nun haben sie sich auf einen Kompromiss verständigt.
Die Afrikanische Union ist auf Einladung des indischen Regierungschefs Narendra Modi offiziell den G20 beigetreten. In seiner Eröffnungsrede erklärte Modi, die Welt sei „in einer tiefen Vertrauenskrise“, die er beim G-20-Gipfel bewältigen wolle.
Der Umsturz in Gabun unterscheidet sich zwar von den vorangegangenen. Aber auch hier ist der Jubel groß. In Afrika ist die Demokratie weiter auf dem Rückzug. War der Freiheitskampf umsonst?
In Ländern wie Niger sind die Eliten keine westlichen Marionetten. Staatsstreiche haben andere Ursachen. Die Aussichten bleiben düster, Entwicklungshilfe ist nur eine Art internationaler Sozialhilfe. Ein Gastbeitrag.
Die britische Regierung will die russische Wagner-Miliz als Terrororganisation einstufen. In moralischer Hinsicht ist das verständlich – eine gute Idee ist es trotzdem nicht.
Am Mittwoch haben sich Vertreter fast aller afrikanischer Staaten auf eine gemeinsame Position im Kampf gegen den Klimawandel geeinigt. Um Fortschritte zu erreichen, fordern sie mehr Geld.
Mit mehr als 2000 Breitmaulnashörnern sei das Projekt in Südafrika das größte dieser Art, das es jemals in Afrika gegeben habe. Über die nächsten zehn Jahre sollen alle Nashörner nun in die Wildnis entlassen werden.
Afrika ist nur für einen geringen Teil der weltweiten Emissionen verantwortlich, leidet aber erheblich unter dem Klimawandel. Kenias Präsident Ruto sieht dennoch eine große Chance.
Der Bongo-Clan ist während eines halben Jahrhunderts an der Macht zu sagenhaftem Reichtum gelangt. Vermutlich werden einige Mitglieder auch nach dem Putsch im Staat die Fäden ziehen.
Sven Recker hat einen Roman über forcierte deutsche Auswanderung nach Algerien um 1850 geschrieben. Er liest sich wie eine Blaupause der Gegenwart. Unterwegs in den Weinbergen von Pfaffenweiler, wo der „Afrik“ lebte.
Die Putsch-Serie in Frankreichs einstigem „Hinterhof“ offenbart eine neue Geisteshaltung in Paris. Militärische Interventionen sieht Präsident Emmanuel Macron als Falle, in die er nicht treten will.
In Moskau sprechen der türkische und der russische Außenminister über Alternativen zum Getreideabkommen, der nächste Putsch erschüttert Afrika und Hansi Flick nominiert seinen Kader für die Spiele gegen Japan und Frankreich.
Auch der nun unter Hausarrest stehende Präsident Gabuns war ein enger Verbündeter von Paris. Die Entwicklung spiegelt den allgemeinen Bedeutungsverlust Europas in Afrika wider.
Seit 56 Jahren regierte die Familie von Präsident Ali Bongo Ondimba das zentralafrikanische Gabun. Am Samstag wurde er wiedergewählt. Die Opposition warf ihm Betrug vor – und das Militär verübte einen Staatsstreich.
In Gabun verkündet das Militär die Machtübernahme nach dem umstrittenen Wahlsieg des Präsidenten. In der Hauptstadt Libreville sind Schüsse zu hören.
Der Kuckuck büßt zusehends seine Heimat ein. Die Verschiebung der Jahreszeiten und der ökologische Wandel setzen dem viel besungenen Singvogel mächtig zu.
Illegale Migration eindämmen, ausländische Fachkräfte anwerben – Deutschland hat Ideen, diese Mammutaufgabe anzugehen. Ob der Ansatz gelingt, wird sich zeigen.
Was hinterlässt Jewgenij Prigoschin? Russlands krimineller Kriegsheld mit dem Vorschlaghammer hat mit Hilfe des russischen Präsidenten eine erstaunliche Geschäftskarriere gemacht. Er scheiterte jedoch an sich selbst.
Der nigerianische Journalist Dipo Faloyin nimmt stereotype Einordnungen Afrikas ins Visier.
Migranten aus Simbabwe waren in Südafrika einmal sehr willkommen, vor allem als Arbeitskräfte. Doch das hat sich geändert.
Milizenführer Prigoschin meldet sich zurück mit einem Clip aus „einem afrikanischen Land“. Er gibt den loyalen Streiter für Putin und örtliche Auftraggeber.