Scholz verspricht, grünen Wasserstoff „in großen Mengen“ zu kaufen
In Berlin treffen sich Vertreter mehrerer afrikanischer Staaten mit der Bundesregierung. Es geht um mehr deutsche Investition – und ein wachsendes Selbstbewusstsein.
In Berlin treffen sich Vertreter mehrerer afrikanischer Staaten mit der Bundesregierung. Es geht um mehr deutsche Investition – und ein wachsendes Selbstbewusstsein.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in Berlin die fünfte Konferenz der G-20-Initiative „Compact with Africa“ ausgerichtet. Dabei sagte er Milliarden-Investitionen für den Ausbau Grüner Energie in Afrika zu. Afrikanische Vertreter kritisierten die langjährige zögerliche Haltung der Europäer im Vergleich zu China.
Zahlungsbilanzkrisen schienen vor einigen Jahren der Vergangenheit anzugehören. Doch mittlerweile lässt Devisenknappheit in Afrika die Unterschiede zwischen den Ländern wieder größer werden.
Die Bundesregierung lädt zum Digitalgipfel. Die EKD-Ratsvorsitzende bezieht Stellung zu den Vorwürfen gegen sie. Und in Italien endet einer der größten Mafia-Prozesse der vergangenen 30 Jahre. Der F.A.Z. Newsletter.
Oskar Lafontaine glaubt nicht, dass linke Parteien Migration befürworten müssen. Deshalb unterstützt er die Partei seiner Frau Sahra Wagenknecht. Die habe Positionen wie die SPD in den achtziger Jahren, sagt er im F.A.S.-Interview.
Der arme Kontinent soll auf fossile Brennstoffe verzichten, fordert der reiche Westen. Kritiker sehen darin ein Rezept für Armut und Stagnation.
Die EU-Staaten wollen der Ukraine weiter helfen, sich gegen Angriffe zu verteidigen. Aber sie sind ernüchtert von der Gegenoffensive. Jetzt beginnt ein neues Spiel – auf diplomatischem Eis.
Die koloniale Vergangenheit hat in Afrika großes Mobilisierungspotential. Das hat Europa lange unterschätzt. Doch die Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte bietet Chancen.
Alle Erdteile werden einmal wieder vereint sein, da sind sich die Geologen sicher. Darüber, wie dieser Superkontinent dann aussehen wird, darüber gehen die Meinungen allerdings auseinander.
Zur Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise reichen mehr Rückführungen nicht aus. Die „Eintrittsregeln“ für Flüchtlinge müssen deutlich verändert werden. Ein Gastbeitrag.
Die meisten Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas haben für eine UN-Resolution gestimmt, in der Israels Recht auf Selbstverteidigung nicht vorkommt. Tut sich eine neue Trennlinie zum Westen auf?
Weil die Winter immer wärmer und schneeärmer werden, können Störchen auch hierzulande in der kalten Jahreszeit noch genügend Futter finden. Im Hessischen Ried waren mehr als 300 Störche im vergangenen Winter zu beobachten.
Der Bundeskanzler wirbt in Nigeria um Wasserstoffexporte nach Deutschland. Wenn man sich hier wieder vom Ausland abhängig machen will, sollte man das Risiko wenigstens streuen.
Sicherheit, Energie, wirtschaftliche Zusammenarbeit – Migration. Es sind die großen Themen, die in Nigeria und Marokko auf Kanzler und Innenministerin warten. Häufig stoßen deutsche Politiker dabei an ihre Grenzen.
Nigeria ist der erste Stopp der Afrikareise des Bundeskanzlers. Deutschland ist an Erdgas aus dem Land interessiert – und „perspektivisch“ auch an Wasserstoff, sagt Olaf Scholz.
Im tansanischen Songea schlugen deutsche Soldaten 1905 bis 1907 einen Aufstand gegen die Kolonialherren blutig nieder. Jetzt trifft sich Bundespräsident Steinmeier dort mit Nachfahren der Opfer.
Die EU-Staaten streiten über das Vorgehen gegen die Hamas. Wofür Kinder ihr Taschengeld ausgeben, bestimmen oft Erwachsene. Und Bettina Böttinger nimmt Abschied vom „Kölner Treff“. Der F.A.Z. Newsletter.
Menschenleere Schutzzonen ohne Nutztiere. Das ist das Ideal vieler Naturschützer, auch und gerade im Westen. Welcher Schaden dabei in Afrika angerichtet wird, zeigt dieses Buch.
Hunderte Menschen haben am Wochenende in Holzbooten die Küste der Kanarischen Inseln erreicht. Die Migrantenzahlen steigen auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten.
Der Kontinent lässt Stefan Liebing nicht los. Jobs statt Konferenzen und mehr Pragmatismus– darauf zielt eine gemeinnützige Initiative, die er mit Gleichgesinnten startet.
12.000 Drohnen wollte das südhessische Start-up Wingcopter nach Afrika liefern. Doch der Vertrag ist hinfällig. Aber wie steht es um andere Projekte?
Ohne Flugzeuge geht nichts im botswanischen Okavango-Delta. Das tierreichste Binnendelta der Welt beschert den Buschfliegern ganz eigene Abenteuer.
Krieg in der Ukraine, Konflikte in Afrika, der Überfall der Hamas: Die Rüstungsindustrie profitiert, auch weil ihre Produkte in der Realität geprüft werden.
Mit „surrounded“ hat HfG-Absolventin Verdiana Albano Furore gemacht, jetzt ist ihr Seidenstraßen-Projekt „status report“ im Frankfurter 1822-Forum zu sehen.
Der Krieg gegen Israel stellt die Existenz des Staates infrage und beunruhigt die Märkte. Die Wähler der AfD sind immer mehr von der Partei überzeugt. Der F.A.Z. Newsletter.
Für 30.000 Dollar auf Elefantenjagd – in Botswana ist das möglich. Ein Gespräch mit dem Präsidenten des Landes über das Leid der Bauern und europäische Irrtümer.
Die Fußball-WM 2030 soll in Afrika, Europa und Südamerika stattfinden. Wie wird der Plan dort aufgenommen? Ein Blick in die sechs Länder, in denen gespielt werden soll – und auf das, was danach kommen könnte.
Am Mittwoch trafen fünf Holzboote aus Afrika auf der Insel El Hierro ein. Die Kanaren sind ein Hauptziel für Migranten geworden, die Spanien von Afrika aus erreichen wollen.
Sind Russen und Chinesen besser für den Kontinent? Hilft es, wenn das Militär putscht? Ist wirklich der Westen an allen Problemen Afrikas schuld? Ein Interview mit dem Autor, Schauspieler und Politikberater Charles M. Huber.
Ein schwacher Monsun in Indien lässt nach den Exportbeschränkungen für Reis Sorgen aufkommen, dass Indien künftig keinen Zucker exportieren wird. Steigende Preise treffen abermals Afrika.
25 Jahre lang hat unser Korrespondent auf den Indopazifikraum geblickt. Anlässlich seiner Rückkehr nach Deutschland wagt er einen Ausblick auf die großen Themen, die die bevölkerungsreiche Region künftig bestimmen werden.
Anna Sophie Herken sitzt seit kurzem im Vorstand der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Sie will Entwicklungsländern eine lebenswerte Zukunft ermöglichen – und die deutsche Entwicklungshilfe weiblicher machen.
Der größte Militäreinsatz Frankreichs seit Ende des Algerienkrieges lässt nur Verlierer zurück. Von einer schonungslosen Aufarbeitung der Fehler ist die Staatsführung in Paris weit entfernt.
Der Rückzug aus Niger ist nur das jüngste Symptom: Die Stellung Frankreichs gerät in Afrika unter Druck, auch weil Russland und China ihren Einfluss ausdehnen. Dabei gäbe es Ansätze für eine gedeihliche Entwicklung.
Als Gründerin der 1-54, der ersten Messe für Gegenwartskunst aus Afrika, weiß Touria El Glaoui, welches Potential der Kontinent hat – und verfolgt große Ziele. Ein Gespräch.
Ein russisches Transportflugzeug vom Typ Iljuschin IL-76 ist in Gao abgestürzt. Die Bundeswehr hat in der Nähe noch ein Camp. Niemand will sagen, wem das Flugzeug gehört.