Vier Amerikaner bei Anschlag getötet
Bei dem Taliban-Anschlag auf den Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan sind vier Amerikaner ums Leben gekommen. Zudem wurden siebzehn Soldaten verletzt.
Bei dem Taliban-Anschlag auf den Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan sind vier Amerikaner ums Leben gekommen. Zudem wurden siebzehn Soldaten verletzt.
Der Angriff auf das deutsche Konsulat in Mazar-i-Sharif zeigt, dass auch die Stadt im Norden Afghanistans zunehmend von den Taliban bedroht ist. Das Ereignis ist nicht das erste dieser Dimension.
Auch nach 15 Jahren der Truppenpräsenz in Afghanistan können die Taliban ohne Probleme in einer Stadt einen Anschlag verüben. Das ist auch ein Signal an Donald Trump.
Farouq al Qahtani soll bereits vor zwei Wochen bei einem Drohnenangriff in Afghanistan getötet worden sein. Er soll viele Jugendliche für Al Qaida rekrutiert haben.
Bei einem Luftangriff der Nato sind nach Angaben der afghanischen Behörden Dutzende Zivilisten getötet worden. Bei Kämpfen gegen die Taliban kamen zudem zwei amerikanische Soldaten ums Leben.
Die afghanische Zivilbevölkerung leidet, die Sicherheitslage ist desaströs. Das zeigen auch neu veröffentlichte Zahlen: Seit Jahresbeginn ist in dem Land am Hindukusch die Zahl der getöteten Soldaten eklatant gestiegen.
Der Bundesgerichtshof hat Haftbefehl gegen einen Neunzehnjährigen erlassen, der in Afghanistan mehrfach für die Taliban gekämpft haben soll. Er wurde in Sachsen-Anhalt festgenommen.
Seit dem vergangenen Jahr wird in Afghanistan wieder mehr Opium produziert. Das zeigt unsere Grafik des Tages. Der Grund ist relativ simpel.
Die diesjährige Opiumernte in Afghanistan ist nach einem UN-Bericht wieder einmal gestiegen. Der Anbau der Droge ist nicht nur ein einträgliches Geschäft für die islamistischen Taliban im Land, sondern auch ein zunehmendes globales Problem.
Die Großmächte sind sich uneinig über mögliche Lösungen für den Krieg in Syrien. Aber auch an der Front wird die Lage immer unübersichtlicher. Längst kämpfen nicht mehr nur Syrer gegen Syrer.
Trotz des Einsatzes der Bundeswehr am Hindukusch ist Afghanistan immer noch weit entfernt vom Frieden. Eine Ausstellung des Fotografen Daniel Pilar in Hannover zeigt auch, wie sich die afghanische Gesellschaft in dieser Zeit verändert hat.
Immer wieder verüben pakistanische Extremisten Anschläge in Indien und Afghanistan. Pakistans Regierung fürchtet deshalb die Isolierung des Landes. Jetzt soll das Militär stärker gegen Extremisten vorgehen.
Afghanistan wird auch in den kommenden Jahren Milliardenhilfen erhalten. Doch Länder wie Deutschland machen mittlerweile sehr deutlich, dass sie Gegenleistungen erwarten. Vor allem mit Blick auf die Flüchtlingskrise.
Bundesaußenminister Steinmeier wirbt in Brüssel um weitere Unterstützung für Afghanistan. Die internationale Gemeinschaft dürfe „nicht auf halbem Weg stehen bleiben“. Doch er knüpft die Hilfe an Bedingungen.
Noch immer ist Afghanistan eines der ärmsten und konfliktreichsten Länder weltweit. Vertreter aus mehr als 70 Staaten verhandeln jetzt über die Hilfen für das Land. Wie viel Aussicht auf Erfolg haben sie?
Gerade läuft eine Geberkonferenz für Afghanistan. Hier kommt eine Übersicht über die Hilfen für das Land seit dem Einmarsch der Roten Armee.
Internationale Afghanistan-Konferenz startet in Brüssel. Bundestagsabgeordnete nach monatelangem Besuchsverbot in die Türkei.
Ein Jahr nach ihrer Blitzoffensive haben die Taliban wieder Kundus angegriffen. Ein Provinzratsmitglied warnt: „Wenn die Regierung nicht schnell handelt, fällt die Stadt heute Nacht.“
Die afghanische Regierung hat mit einem nahezu machtlosen Talibanfüher einen Friedensvertrag geschlossen. Ihr Kalkül: Die anderen Taliban könnten an den Verhandlungstisch kommen. Die Strategie ist zweifelhaft.
Die Flüchtlingsunterkunft am Alten Flugplatz Bonames liegt mitten im Landschaftsschutzgebiet. Für die Kinder ist das schön zum Spielen. Manchen Eltern wäre es aber lieber, zentraler zu leben.
Der „Islamische Staat“ drohe in den Westen Chinas einzudringen, behauptet Peking – und baut eine muslimische Unruheprovinz zum Hochsicherheitstrakt um.
Ahmad Khan Rahami, der mutmaßliche Bombenleger von New York, soll mit Usama bin Ladin und anderen Dschihadisten sympathisiert haben. Nun wird er wegen Gebrauchs von „Massenvernichtungswaffen“ angeklagt.
Eine Serie von Bombenexplosionen, die Jagd nach dem Täter und die Frage nach dem Motiv halten Amerika in Atem. Was wir bisher darüber wissen, und was nicht, lesen Sie hier.
Fünf junge afghanische Flüchtlinge haben einen Dokumentarfilm gedreht. Sie wollen die Situation in Flüchtlingsunterkünften zeigen - obwohl sie dort nicht filmen durften.
Wohin mit Asylbewerbern, die nicht in Deutschland bleiben dürfen? Der bayerische Innenminister findet: Auch eine Abschiebung in Länder wie Afghanistan dürfe kein Tabu mehr sein.
Als unbegleitete Minderjährige sind sie zu uns geflohen. Gedichte sind für die acht Jugendlichen, der Tradition ihrer Heimat gemäß, ein Weg, ihre Erlebnisse zu schildern. Jetzt stellen sie ihre Werke in Berlin vor.
Afghanistan, Syrien, Libyen - die Bilanz vieler Militäreinsätze der jüngsten Zeit ist nicht gerade positiv. Warum sollte es auch anders sein? Motive, Ziele und Einsatzkalküle der oftmals vielen Akteure kommen sich gegenseitig in die Quere. Doch was tun, weil wir uns nicht heraushalten können?
In der Hauptstadt Afghanistans hat es auf dem Gelände der Amerikanischen Universität eine Explosion gegeben. Bewaffnete Angreifer haben zudem die Hochschule gestürmt. Es gibt zahlreiche Verletzte.
Aus Sorge um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter in Afghanistan hat die deutsche Entwicklungshilfe ihr Konzept überarbeitet. Die Arbeit ist eine tägliche Gratwanderung.
Im Herbst 2013 hatten die Fraktionen der CDU/CSU und der SPD im Koalitionsvertrag ihre gemeinsame Verantwortung für Veteranen der Bundeswehr betont. Inzwischen wird zwischen Soldaten und Einsatzsoldaten sowie zwischen Veteranen und Einsatzveteranen unterschieden.
Tausende Afghanen sind nach ihrer Flucht nach Europa wieder in die Heimat zurückgekehrt. Dort gelten viele von ihnen nun als Versager.
Wer da im vergangenen Herbst zu uns nach Deutschland kam, war lange Zeit unklar. Nun gibt es eine erste qualitative Studie zum Zuzug der Flüchtlinge. Die Ergebnisse und ein Fallbeispiel.
Die Einschnitte der vergangenen Wochen verbindet ein Phänomen: die Angst, auf ein Konzert zu gehen oder Bahn zu fahren, die Angst um die eigenen Kinder. Haben wir es noch mit einem Schwelbrand zu tun – oder schon mit einem Inferno? Ein Gastbeitrag.
Psychisch krank oder ein überzeugter Islamist – warum griff der Attentäter von Würzburg die Fahrgäste im Zug an? Noch weiß man nicht einmal, woher er kam.
Die Axt-Attacke in einem Regionalzug bringt die Flüchtlingsdebatte mit Macht zurück. Die AfD polemisiert, die CSU sieht sich in ihrer Forderung nach weniger Zuwanderern bestärkt. Der Kanzlerin stehen schwierige Wochen bevor.
Die Hinweise darauf, dass der mutmaßliche Täter von Würzburg nicht aus Afghanistan stammt, verdichten sich. Auch könnte er älter gewesen sein als angenommen. Verfassungsschutzpräsident Maaßen warnt unterdessen vor einem Generalverdacht gegen Flüchtlinge.