Journalistin in Afghanistan ermordet
Im Osten Afghanistans ist die junge Journalistin Malalai Maiwand ermordet worden. Die Terrorgruppe IS brüstet sich mit der Tat. Wenige Woche zuvor wurden zwei weitere Journalisten Opfer tödlicher Attentate.
Im Osten Afghanistans ist die junge Journalistin Malalai Maiwand ermordet worden. Die Terrorgruppe IS brüstet sich mit der Tat. Wenige Woche zuvor wurden zwei weitere Journalisten Opfer tödlicher Attentate.
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit ordnet der abgewählte Präsident den Einsatz von Soldaten im Ausland neu. Auf angekündigte Reduzierungen der Truppenstärke in Afghanistan und im Irak folgt ein weitreichender Abzugsbefehl aus Somalia.
Nach vielen Monaten der Verhandlungen unterzeichnen Kabul und die mächtigen Aufständischen erstmals eine Vereinbarung. Weist sie den den Weg zum Frieden?
Die Vereinten Nationen rechnen Corona-bedingt mit einem drastischen Anstieg extremer Armut. Besonders betroffen seien Syrien, Jemen, Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo und Äthiopien.
Der scheidende amerikanische Präsident will die Truppen aus Afghanistan abziehen. Das trifft auch die Nato-Partner. Dabei signalisieren amerikanische Militärs Kontinuität.
Ein Pekinger Diplomat kritisiert australische Kriegsverbrechen und postet eine Fotomontage eines australischen Soldaten, der einem Kind ein blutiges Messer an die Kehle hält. Scott Morrison ist empört – und fordert eine Entschuldigung.
Die betroffenen Soldaten seien schon informiert worden. Sollten sie keinen Widerspruch einlegen, werden sie in zwei Wochen nicht mehr Teil der Streitkräfte seien. Ihnen werden Kriegsverbrechen in Afghanistan vorgeworfen.
Die in Kundus stationierten Soldaten der Bundeswehr werden ins Hauptquartier nach Mazar-i-Sharif verlegt. Zu diesem Schritt kommt es nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie.
Zum fünften Mal in Folge ist die Zahl der Toten durch Terror weltweit zurückgegangen. Besonders in Afghanistan und Nigeria hat sich die Lage verbessert – im Gegensatz zu Nordamerika und Westeuropa.
Viele in Deutschland und anderen EU-Staaten abgelehnte Asylbewerber fliehen nach Frankreich. Hier werden die Anträge weniger streng geprüft. Die französische Migrationsbehörde sieht sich als Opfer der europäischen Asylpolitik.
Die internationale Gemeinschaft hat Afghanistan für die nächsten vier Jahre zwölf Milliarden Dollar zugesagt. Doch das Geld soll nur fließen, wenn die Regierung Demokratie und Menschenrechte achtet.
Rund 100 Soldaten sollen nach Mazar-e-Sharif verlegt werden. Dort ist das nördliche Hauptquartier der Nato-Mission „Resolute Support“ in Afghanistan. Das Camp in Kunduz soll bestehen bleiben.
Bis April sollen alle ausländischen Truppen aus Afghanistan abziehen. Amerika und die EU haben dann nur noch ein Druckmittel: Geld. Auf einer Geberkonferenz soll darüber verhandelt werden. Aber reicht das?
Schwere Explosionen erschüttern die afghanische Hauptstadt vor dem geplanten Abzug amerikanischer Truppen. Im Granatenhagel wurden mehrere Zivilisten getötet.
Es ist gut, dass die australische Regierung von sich aus die mutmaßlich von ihren Soldaten begangenen Verbrechen in Afghanistan untersucht. Aber was sagt das über die politische Kontrolle der Armee?
Australien war immer stolz auf seine Soldaten. Die Untersuchung mutmaßlicher Kriegsverbrechen von Elitesoldaten in Afghanistan macht brutale Praktiken öffentlich. Unbewaffnete Gefangene zu erschießen, war wohl ein gängiges Initiationsritual.
Ein Untersuchungsbericht beklagt „rechtswidrige Tötungen“ von 39 Zivilisten durch australische Sondereinheiten in Afghanistan. Neue Truppenmitglieder wurden offenbar dazu angehalten, Menschen als Initiationsritual zu töten.
Mit seiner Ankündigung, noch vor der Amtsübergabe 2000 Soldaten aus Afghanistan abzuziehen, erweist der abgewählte Präsident Donald Trump den westlichen Verbündeten einen Bärendienst. Die Nato blickt mit Sorge auf den Abzug, der auch Folgen für die Bundeswehr hat.
Trumps Ankündigung setzt die Nato-Partner unter Zugzwang. Die Bundeswehr plant seit längerem den Rückzug aus Afghanistan. Aber ist für spontane Aktionen des amerikanischen Präsidenten ausreichend vorgesorgt?
Die amerikanische Regierung hat angekündigt, einen Teil ihrer Soldaten aus Afghanistan und dem Irak abzuziehen. Die Ankündigung stieß auf scharfe Kritik, auch vonseiten der Republikaner. Es wird befürchtet, dass Islamisten wieder erstarken.
Donald Trump will noch schnell möglichst viele Soldaten aus Afghanistan und dem Irak abziehen. Das wäre verantwortungslos, ihm aber wohl gleichgültig. Die Alliierten sehnen den Wechsel herbei.
Der republikanische Mehrheitsführer im Senat hat es seit der Wahl vermieden, Trump zu kritisieren. Nun aber hat Mitch McConnell dem Präsidenten widersprochen.
In Afghanistan haben die Menschen nur wenig Hoffnung auf eine Verbesserung der Sicherheitslage: Zwar finden seit September Friedensgespräche zwischen der Regierung in Kabul und den Taliban unter amerikanischer Vermittlung statt, doch die Gewalt nimmt weiter zu.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg distanziert sich mit deutlichen Worten von Trumps Plänen einer weiteren Truppenreduzierung in Afghanistan – und warnt vor einem neuen „Terror-Kalifat“ am Hindukusch.
Vor fünf Jahren suchte der Frankfurter Holger Kamlah nach einem Weg, Flüchtlingen zu helfen. Seitdem unterstützt er einen jungen Afghanen, sich in Deutschland zurechtzufinden. Doch dabei stößt der Pfarrer an Grenzen.
„Zazi Vintage“ tut mehr, als einfach nur aus alten Stoffen neue Kleider zu nähen. Im Interview spricht Designerin Jeanne de Kroon darüber, warum gerade Afghanistan für sie interessant war und was Hühner mit ethischer Mode zu tun haben.
Haben australische Soldaten Kriegsverbrechen an Zivilisten in Afghanistan begangen? Bestehende Vorwürfe werden nun untersucht. Premierminister Scott Morrison stimmt Australien auf „brutale Wahrheiten“ ein.
Die Gewalt in Afghanistan hat seit dem Sommer deutlich zugenommen, trotz den Friedensgesprächen zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung. Das geht vor allem auf das Konto der Aufständischen – aber nicht nur.
Gab es Kriegsverbrechen der Amerikaner in Afghanistan und illegale Einsätze von Bundeswehrsoldaten im ehemaligen Jugoslawien? Die spektakulären Enthüllungen des Historikers Sönke Neitzel in seinem neuen Buch „Deutsche Krieger“ - und erste Reaktionen darauf aus der Politik.
Haben deutsche Soldaten Gefangenen-Exekutionen der Amerikaner in Afghanistan verschwiegen? Und wie viele haben illegal in Jugoslawien gekämpft? Ein Gespräch mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über unglaubliche Vorwürfe und die Zukunft der Bundeswehr.
Den Friedensgesprächen zwischen Regierung und Taliban zum Trotz gehen die Kämpfe am Hindukusch weiter. Im Norden sterben Kinder bei einem Luftangriff.
Seinen schlechten Ruf hat der MAD zum Teil selbst verursacht. Undichte Stellen gefährdeten Ermittlungen beim KSK. Nun soll alles besser werden – denn nicht nur vor Rechtsextremen muss die Truppe geschützt werden.
Die Entwicklerin Frozan Maqsoodi aus Afghanistan will Frauen zu einer Karriere in der IT ermutigen. Erfahrung gesammelt hat sie unter anderem im afghanischen Verteidigungsministerium.
Die Taliban haben viel Leid über die Afghanen gebracht. Jetzt müssen sie unter Beweis stellen, dass sie nicht nur kämpfen können.
Die Friedensverhandlungen für Afghanistan haben begonnen. Aber ob die Gespräche in Doha ein Erfolg werden, ist völlig offen.
Zum ersten Mal seit Ende 2001 reden die afghanische Regierung und die Taliban offiziell direkt miteinander. Das Treffen in Doha könnte ein historischer Wendepunkt sein.