Taliban wollen „echtes islamisches System“ errichten
Die Friedensverhandlungen in Katar stocken, die Gewalt in Afghanistan hat dramatisch zugenommen. Nun kündigen die Taliban „Erleichterungen“ für Frauen an.
Die Friedensverhandlungen in Katar stocken, die Gewalt in Afghanistan hat dramatisch zugenommen. Nun kündigen die Taliban „Erleichterungen“ für Frauen an.
Afghanen, die der Bundeswehr ab 2013 bei ihrem Einsatz in Afghanistan geholfen haben, sollen laut Innenminister Horst Seehofer nach Deutschland einreisen können. Denn ihnen droht erhöhte Gefahr durch die Taliban.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihr Urteil über den skandalgeplagten Eliteverband gesprochen: Sie will das KSK erhalten. Neuer Chef wird der letzte deutsche Kommandeur in Afghanistan.
Die Nato zieht in den kommenden Monaten ihre Truppen aus Afghanistan ab - Dolmetscher, die für das westliche Verteidigungsbündnis gearbeitet haben, fürchten um ihr Leben. Die USA und Großbritannien haben damit begonnen, Übersetzer und ihre Familien zur Einreise in ihre Länder zu verhelfen.
Frankreich beendet eine wenig erfolgreiche Mission in der Sahel-Zone. Auch Deutschland muss sich mit der schwierigen Lage in diesem Einsatzgebiet befassen.
Die Bundeswehr habe den Auftrag des Parlaments in Afghanistan erfüllt, sagt die Verteidigungsministerin. Beim „Nation-Building“ hapere es noch. Kommandeuren versprach sie Anstrengungen für eine verlässliche Finanzierung.
Mit der Ankunft weiterer 2000 Afghanen wird im Juli gerechnet. Den Mitarbeitern der Bundeswehr und anderer deutscher Organisationen droht Gefahr, weil sie von den Taliban als Unterstützer eines militärischen Besatzungsregimes angesehen werden.
In Afghanistan waren zeitweilig bis zu 5000 italienische Soldaten im Einsatz. Das Land hat 53 Gefallene zu beklagen. Jetzt zieht Rom seine letzten Truppen ab – und präsentiert eine Erfolgsbilanz.
Die Männer der britisch-amerikanischen Organisation Halo Trust hatten ihre Arbeit auf nahen Minenfeldern gerade beendet, als Bewaffnete in ihr Camp eindrangen. Zehn Minenräumer starben, weitere wurden verletzt.
Die französischen Soldaten bekommen die Sicherheitslage in der Sahel-Region nicht in den Griff. Die Terroristen haben viele Komplizen in der Bevölkerung. Droht ein Scheitern wie in Afghanistan?
Mustafa Alizai hat in Afghanistan als Ortshelfer für die Bundeswehr gearbeitet. Jetzt lebt er mit seiner Familie in ständiger Furcht vor Racheakten der Taliban. Von Deutschland fühlt er sich im Stich gelassen.
Die Taliban in Afghanistan haben Helfern ausländischer Truppen angeboten, auf Racheakte nach deren Abzug zu verzichten – sofern sie „Reue zeigen“ und sich nicht mehr an deren Arbeit beteiligen.
Ein kleiner Schweizer Verein hilft Witwen und Waisen in Afghanistan, die sonst verheiratet, verkauft und lebenslang abhängig wären.
Die Bundeswehr in Afghanistan rüstet sich für die letzte Phase des Abzuges vom Hindukusch.
Vor dem Ende des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan suchen 80 Prozent der einheimischen Mitarbeiter in Deutschland Schutz. Über ihre Aufnahme müssen nun offizielle Stellen entscheiden.
Segnung gleichgeschlechtlicher Paare +++ Nato-Abzug aus Afghanistan +++ „Das Riesenspielzeug“ von Emil Strauß +++ Jiddisches Erbe in der Ukraine +++ Digitale Vermögenswerte
Bei einem mutmaßlichen Anschlag auf eine Moschee nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mindestens 15 Menschen wurden verletzt. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.
Auch das Zentrum von Nerch in der zentralen Provinz Wardak ist offenbar an die Taliban gefallen. Der Bezirk ist nur 26 Kilometer von Kabul entfernt, ihn durchqueren wichtige Überlandstraßen.
Macrons Faible +++ Interview Serap Güler +++ Abzug aus Afghanistan +++ Trump forever
Zwanzig Jahre lang wurde von Fortschritten geredet, wo keine waren. Deutsche Soldaten haben Großes geleistet, aber wenig erreicht.
Ungeachtet einer von den Taliban ausgerufenen Feuerpause, anlässlich des islamischen Fastenbrechens, sterben in der Provinz Sabul wieder Menschen durch neue Gewalt.
Der perfide Angriff auf eine Mädchenschule in Kabul mit 58 Todesopfern ruft Entsetzen hervor. Im Verdacht stehen die Taliban. Die weisen die Verantwortung von sich – und setzen ihre Offensive fort.
Eine Explosion vor einer Schule in der afghanischen Hauptstadt fordert viele Tote. Schon früher gab es Anschläge islamistischer Extremisten in dem vor allem von Schiiten bewohnten Viertel Kabuls.
Willi Steuls Liebe gilt Afghanistan. Präsident Ghani ist sein Freund, andere wurden umgebracht. Wenn unser Autor jetzt hört, Deutschland werde die Afghanen nicht allein lassen, fehlt ihm der Glaube. Ein Gastbeitrag.
Knapp zwei Jahrzehnte lang versuchten deutsche Polizisten, Afghanistan sicherer zu machen. Sie bildeten einheimische Polizisten dazu aus, Recht und Gesetz zu verteidigen. Die Bilanz fällt ernüchternd aus.
Zehn Jahre ist es her, dass Al-Qaida-Chef Osama bin Laden in einer geheimen Operation getötet wurde. US-Präsident Joe Biden nutzt den Jahrestag, um den Truppenabzug aus Afghanistan zu rechtfertigen.
Nach fast zwanzig Jahren hat der Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan offiziell begonnen. Angriffe und Anschläge überschatten ihn. Viele Menschen wurden am Wochenende getötet oder verletzt.
Zwei schwere Anschläge erschüttern Afghanistan am Tag des ursprünglich vereinbarten Abzugs der amerikanischen Truppen. Der Terrorexperte Guido Sternberg warnt vor einem Wiederaufstieg von Al-Qaida.
Das Gewaltniveau in Afghanistan ist unverändert hoch. Die Bundeswehr beginnt unterdessen mit dem Abzug. In einem vertraulichen Dokument zeichnet das Verteidigungsministerium ein düsteres Bild der Sicherheitslage.
Vor 20 Jahren regierten in Afghanistan die Taliban, bald tun sie das vermutlich wieder. Denn am 1. Mai beginnt der NATO-Truppenabzug. War der Einsatz der Bundeswehr umsonst? Das fragen wir Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer.
Nach Bidens Abzugsentscheidung stehen die Islamisten in Afghanistan vor einer triumphalen Rückkehr an die Macht. Über ihre politischen Vorstellungen halten sie sich weiter bedeckt – auch um interne Differenzen zu überdecken.
In Südthüringen entscheidet die CDU über Hans-Georg Maaßens Bundestag-Kandidatur. Das Bundesverfassungsgericht kritisiert das Klimaschutzgesetz. Und Deutschland stellt einen neuen Impfrekord auf. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Außenminister Maas signalisiert in Kabul, dass Berlin nach dem Bundeswehr-Abzug im Land aktiv bleiben will. Für das Engagement deutet er aber Bedingungen an.
Afghanistans Zukunft +++ Lagarde und Baerbock +++ Studieren in der Pandemie +++ Kritik am Bildungswesen +++ Pleite mit „Allesdichtmachen“
Kurz vor Beginn des Abzugs der Bundeswehr reist der deutsche Außenminister nach Kabul. Er verspricht Hilfe für die Zeit nach der militärischen Präsenz und will die stockenden Friedensverhandlungen mit den Taliban unterstützen.