Proteste nach Tötung von Al-Qaida-Anführer
„Nieder mit Amerika“ steht auf Schildern von Demonstranten in Afghanistan. Die Proteste finden wenige Tage nach der Tötung von Al-Qaida-Anführer Aiman al-Zawahiri statt.
„Nieder mit Amerika“ steht auf Schildern von Demonstranten in Afghanistan. Die Proteste finden wenige Tage nach der Tötung von Al-Qaida-Anführer Aiman al-Zawahiri statt.
Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem 11. September 2001 haben die Amerikaner den „Mastermind“ hinter den Anschlägen getötet. Präsident Joe Biden spricht von Gerechtigkeit, der endlich Genüge getan worden sei.
Lange stand Aiman al-Zawahiri im Schatten von Osama Bin Laden. Doch er war der Mann, der dem islamistischen Terror in den neunziger Jahren seine neue Strategie gab – und so die Welt das Fürchten lehrte.
Der US-Präsident sieht sich bestätigt: Amerika könne Al Qaida in Afghanistan ausschalten, ohne dort Truppen zu haben. Sicher ist aber nur dies: Die Taliban beherbergen wieder Al Qaida.
Mehr als zwei Jahrzehnte nach den Terroranschlägen vom 11. September töten die USA Bin Ladens Nachfolger mit einem Drohnenangriff in Kabul. Präsident Bidens Afghanistan-Strategie kommt das gelegen.
Auch wenn die Sanktionen einen Export in den Westen nicht verbieten, ist die Lage für die Teppichproduzenten in Afghanistan nahezu hoffnungslos. Ein Besuch bei einem der letzten Exporteure in Kabul.
Seit der Machtübernahme der Taliban ist die Lage von Frauen in Afghanistan desaströs. Doch auch Fehler der westlichen Mächte haben dazu beigetragen, wie ein neuer Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeigt.
In Afghanistan hat am Montag abermals die Erde gebebt. Lokale Behörden sprechen von 32 Verletzten. Erst Ende Juni waren im Südosten des Landes bei einem Erdbeben mindestens 1000 Menschen ums Leben gekommen.
Fast ein Jahr nach der Machtübernahme der Taliban gewöhnt sich die afghanische Hauptstadt an ihre neuen Herrscher – und wird doch immer weiter erdrosselt.
Hamed Valy war der einzige Modelagent Afghanistans. Dann kamen die Taliban und er floh nach Deutschland. Aufgeben möchte er trotzdem nicht.
Einem britischen Medienbericht zufolge soll die Elitetruppe SAS in Afghanistan mehr als 50 Unbewaffnete getötet haben. Hohe Offiziere sollen davon gewusst, das jedoch nicht weitergemeldet haben.
Seit in Afghanistan wieder die Taliban herrschen, leben viele Frauen in ständiger Angst. Doch sie versuchen, sich selbst zu behaupten. Manche gehen sogar auf die Machthaber zu. Wir haben drei Frauen in Kabul getroffen.
Annemarie Schwarzenbach ist der Inbegriff unkonventionellen Frauenlebens in den zwanziger und dreißiger Jahren. Zwei Spanierinnen haben daraus einen Comic gemacht.
Bespitzelt, gedemütigt, unterdrückt: Seit der neuen Taliban-Herrschaft leben Frauen in Afghanistan in ständiger Angst. Wir haben mit dreien gesprochen.
Ralf Stegner ist der Vorsitzende im Afghanistan-Untersuchungsausschuss. Seine im innenpolitischen Kampf trainierte Scharfzüngigkeit wird er in dieser Rolle wohl etwas zügeln müssen.
Die Ampelkoalition hat sich vorgenommen, die Evakuierungsmission der Bundeswehr in Afghanistan aufzuarbeiten. Nun gibt es ein Gremium dafür.
Zu nächtlicher Stunde beschließen die Abgeordneten im Bundestag eine Aufarbeitung des überstürzten Endes des Afghanistan-Einsatzes vor einem Jahr. Außerdem soll die Bundeswehr sich leichter Ausrüstung beschaffen können.
Der frühere afghanische Präsident Hamid Karzai meint, bei den neuen Herrschern des Landes positive Signale zu entdecken. Schon aus purer Notwendigkeit müssten sie auf die Forderungen der Bevölkerung eingehen.
Die „Große Versammlung“ in Kabul erklärt die Taliban-Regierung für legitim – und verlangt deren internationale Anerkennung. Zur Mädchenbildung gibt es nur Andeutungen.
Zuwanderer ohne festen Wohnsitz finden in Paris seit Längerem kaum noch Platz. Doch Asrar Rahimi und seine Nachbarn wandern mit ihren Zelten durch den Banlieue-Gürtel. Damit sind sie leider kein Einzelfall.
Mehr als 3000 afghanische Geistliche und Würdenträger besprechen in der Hauptstadt die Probleme des Landes. Auch der „Führer aller Gläubigen“, von dem nur ein Foto bekannt ist, hält eine Rede.
Die Zusammenkunft soll über wichtige Fragen für die Zukunft des Landes diskutieren. Selbst Taliban-Emir Haibatullah Achundsada könnte teilnehmen. Das zeigt, welche Bedeutung die Islamisten der Konferenz beimessen.
Sie haben in Afghanistan oder dem Irak gekämpft, doch von der Brutalität des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sind viele freiwillige ausländische Kämpfer schockiert: Laut der Internationalen Legion für die Verteidigung der Ukraine legen viele nach kurzer Zeit die Waffen nieder.
Mursalin Masrur hat bei dem Beben in Afghanistan seinen Sohn und sein Haus verloren. Seine Frau weiß noch nichts davon, sie liegt verletzt im Krankenhaus in Kabul. Wie soll es weitergehen?
Viele Afghanen sind mittlerweile vor den Taliban nach Deutschland geflohen – oder überhaupt wieder zuhause angekommen. Damit das Desaster am Hindukusch nicht vergessen wird, erzählen Menschen wie Azeeta Sadiq davon.
Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in einer afghanischen Gebirgsregion sind mindestens fünf weitere Menschen bei einem Nachbeben gestorben. Derweil haben die Behörden die Suche nach Überlebenden für beendet erklärt. Gründe nannten sie keine.
Viele der schwer von dem Beben betroffenen Dörfer sind nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten. Betroffen sind wahrscheinlich auch Tausende Kinder. Hilfskräfte aus Deutschland sind auf dem Weg in das Katastrophengebiet.
Der IS überzieht das Land mit Anschlägen, die alten Taliban-Gegner formieren sich und im Pandschir-Tal gibt es wieder Gefechte. Doch noch ist die Macht der Islamisten in Afghanistan ungebrochen.
Das Auswärtige Amt legt eine erste Bilanz seiner Hilfen für die Afghanen vor, die vor den Taliban aus dem Land fliehen wollen. Ein Untersuchungsausschuss soll Lehren aus dem Einsatz am Hindukusch ziehen.
Ein Erdbeben hat in der Nacht zu Mittwoch in Afghanistan große Verwüstungen sowie tausende Verletzte und Tote hervorgebracht. Nun sind erste Hilfsflüge aus dem Ausland eingetroffen.
Nach dem verheerenden Erdbeben im Osten Afghanistans ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf mindestens 1000 gestiegen. Mindestens 1500 weitere Menschen wurden verletzt.
Beim EU-Gipfel kann die Ukraine mit einem klaren „Ja“ rechnen, die Ampelkoalition beschäftigt sich mit den hohen Verbraucherpreisen und Boris Johnson steht abermals unter Druck.
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Grenzregion zu Pakistan bitten die Taliban die internationale Gemeinschaft um Hilfe.
Immer wieder wird die Region am Hindukusch von Erdbeben erschüttert – am Mittwoch waren die Umstände besonders ungünstig. Die Rettungsarbeiten sind eine Herausforderung. Das hängt auch mit der Taliban-Regierung zusammen.
Terroranschläge, Erdbeben und der Untersuchungsausschuss im Bundestag: Afghanistan steht wieder mal im Fokus. Wie lebt es sich dort ein knappes Jahr nach der Machtübernahme der Taliban?
Nach dem Starken Erdbeben im Osten Afghanistans steigt die Zahl der Opfer rapide. Ein Dorf soll zudem komplett zerstört worden sein. Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig.