Märkische Kontinuität
In Brandenburg war schon vor der Wahl sicher, dass die SPD weiterregieren kann. Nur mit wem, der CDU oder der Linkspartei, das ist immer noch nicht klar.
In Brandenburg war schon vor der Wahl sicher, dass die SPD weiterregieren kann. Nur mit wem, der CDU oder der Linkspartei, das ist immer noch nicht klar.
Allen Widrigkeiten zum Trotz ist die Union nicht nur stärkste Partei geblieben, sondern hat sogar ein wenig zugelegt: Bodo Ramelow, der Spitzenkandidat der Linkspartei, machte es möglich.
Was für eine Koalition künftig in Potsdam regiert ist noch unklar. Der Wahlsieger SPD kann sowohl mit der CDU als auch der Linkspartei ein Regierung bilden. AfD und Grüne haben es ebenfalls ins Parlament geschafft. Die FDP ist draußen.
Die AfD ist auch die Alternative auf der Linken: In Thüringen half sie beim Absturz der SPD, in Brandenburg bot sie gar Wählern der Linkspartei einen sicheren Hafen.
Die AfD ist abermals der große Gewinner zweier Landtagswahlen. Auf Anhieb kam sie je auf ein zweistelliges Ergebnis. Die FDP fliegt aus beiden Landtagen. Die stärksten Parteien bleiben in Thüringen (Union) und Brandenburg (SPD) dieselben.
Die AfD jubelt: In Thüringen bekommt sie 10, in Brandenburg fast 12 Prozent. Ausgerechnet einer als Professorenvereinigung gescholtenen Partei gelingt es, die Gefühlslage einer Protestklientel zu treffen.
Die Alternative für Deutschland ist Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Die Partei spricht von einer gezielten „Denunziationskampagne“ angesichts der bevorstehenden Wahlerfolge in Brandenburg und Thüringen.
Mit Hilfe von SPD und Grünen will Bodo Ramelow an diesem Sonntag erster Ministerpräsident der Linken werden. Um an die Macht zu kommen, verleugnet er sogar das Parteiprogramm. Die CDU könnte hingegen - trotz Stimmengewinnen - großer Verlierer werden.
Einer Umfrage zufolge urteilen die Eliten homogener als die breite Masse. Diese liegt jedoch nicht am höheren Bildungsgrad der Eliten. Sie ist nicht weniger konformistisch, als es der Masse oft unterstellt wird.
Umfragen zufolge wird die Alternative für Deutschland auch bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen Erfolg haben, die FDP hingegen wohl nicht.
Angela Merkel nennt die Dinge beim Namen, sagt aber trotzdem nichts. Die nebulöse Rhetorik der Bundeskanzlerin nützt im Moment vor allem der AfD.
Kurz vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen fordert die Kanzlerin die CDU dazu auf, Themen und Ängste aufzugreifen, die mögliche AfD-Wähler bewegen. Eine Koalition mit der eurokritischen Partei schließt sie aber weiter aus.
Die AfD-Vorsitzende im sächsischen Landtag, Frauke Petry, hält es für bedenklich, wenn auf Kindergeburtstagen vor allem das englische Lied „Happy Birthday“ gesungen wird: „Wir treten dafür ein, dass die deutsche Sprache gepflegt wird.“
Rückwärts gewandt und ohne stringentes Angebot - so sieht Peter Tauber die Alternative für Deutschland. Fürchten müsse man die AfD jedenfalls nicht, meint der CDU-Generalsekretär. Er hofft vielmehr auf eine andere Partei.
Der erstmalige Einzug der AfD in einen Landtag in Sachsen dürfte nicht der letzte sein. Umfragen sehen die „Alternative für Deutschland“ in den Landesparlamenten von Brandenburg und Thüringen. Für die FDP sieht die Prognose wieder schlecht aus.
Jeder Vierte im Wahlkreis Bautzen 5 hat bei der Landtagswahl eine Partei rechts von der CDU gewählt. NPD und AfD erzielten hier ihr bestes Ergebnis. Aus Protest, sagen Politiker und Bürger. Eine Spurensuche in der sächsischen Provinz.
Im Wahlkreis Bautzen 5 haben so viele Menschen NPD und AfD gewählt wie nirgends sonst in Sachsen. Ein Ortsbesuch in Bildern.
Die Freien Wähler sind im Rathaus nicht gerade die beliebteste Fraktion. Das liegt auch daran, dass sie zuweilen Themen ansprechen, die andere lieber ignorieren würden.
Der jüngste Wahlerfolg der AfD zeigt, dass Deutschland auf dem westlichen Auge blind geworden ist. Auch wenn sich mancher die alte BRD und die D-Mark zurückwünscht – wir kennen diese Zeit ja gar nicht mehr.
Die FDP muss zu klaren marktliberalen Positionen zurückkehren, wenn sie wieder gewählt werden will. Viel Zeit bleibt ihr dafür aber nicht.
Nach dem fulminanten Einzug der AfD in den Sächsischen Landtag wird in der Union über mögliche Koalitionen diskutiert. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Bouffier rät von einer Zusammenarbeit ab. Sein sächsischer Parteifreund Vaatz sieht es gelassener.
In Sachsen ist die AfD mit einem eindrucksvollen Ergebnis in den Landtag gewählt worden. Nun schaut die ganze Partei hoffnungsvoll auf die kommenden Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg.
Die AfD ist die Partei der großen Erwartungen und der deutschen Gartenlaube. Sie hält damit CDU und CSU einen Spiegel vor, in dem alles zu sehen ist, was sie über Bord geworfen haben.
Ihr Wahlerfolg in Sachsen ist ein Paukenschlag. Nach ihrem Erfolg bei der Europawahl sieht sich die AfD mit dem Einzug in den ersten Landtag nun als politische Kraft, die Bestand hat. Auf die Kritik am Euro will sich die Partei nicht mehr verengen lassen.
In Sachsen macht nicht einmal mehr jeder zweite Wahlberechtigte noch sein Kreuz – und wieder können die kleinen Parteien überraschen. Vorneweg die Alternative für Deutschland, die im gesamten Wählerspektrum ihre Stimmen holte.
Der Triumph der AfD in Sachsen lässt die CDU-Vorsitzende Angela Merkel scheinbar kalt. Für die Kanzlerin ist der Einzug der neuen Partei rechts von der Union nur ein Ausdruck von Protest. AfD-Spitzenkandidatin Frauke Petry sieht das anders.
Mit dem Einzug der AfD in den Landtag von Sachsen scheint sich rechts von der CDU eine neue Kraft zu etablieren. Der Wahlsieger wird aber wohl mit der SPD koalieren.
Dass die NPD an der Fünfprozenthürde hängen blieb, hat mit einer massiven Wählerwanderung zur „Alternative für Deutschland“ zu tun. Eine Analyse zeigt: 13.000 liefen zur AfD über.
Die CDU strahlt nach der Landtagswahl in Sachsen, die SPD hat ohnehin nicht mehr erwartet, die AfD will „mitgestalten“ – und die FDP verliert ihre letzte Regierungsbeteiligung.
Der Wahlsieg der CDU ist keine Überraschung. Ministerpräsident Tillich hat Sachsen zum Vorbild gemacht. Ansonsten bleibt für die großen Parteien alles wie gehabt.
Die Sachsen-Wahl ist ein Grund zur Sorge: Rechts von der CDU gibt es mittlerweile Platz für zwei Parteien – von denen eine nur hauchdünn scheiterte. Die FDP ist das Opfer dieser Entwicklung. Das alles, während es Deutschland so gut geht wie nie. Eine Analyse.
Aus dem Stand zieht die „Alternative für Deutschland“ in den sächsischen Landtag ein. Die CDU siegt klar. Die Linkspartei wird zweitstärkste Kraft. FDP und NPD scheitern an der Fünfprozenthürde. Den Rechtsextremen fehlen rund 800 Stimmen.
Mit Stanislaw Tillich wollte die Sachsen-CDU wieder allein regieren. Doch das Aus des bisherigen Koalitionspartners FDP brachte nicht die absolute Mehrheit. SPD und Grüne bieten sich nun an - die rechtspopulistische AfD ziert sich.
Letzter Ferientag und Regenwetter: Bei der Landtagswahl in Sachsen zeichnet sich eine niedrige Wahlbeteiligung ab. Die CDU liegt laut Umfragen weit vorn. FDP, AfD und NPD kämpfen um den Einzug in den Landtag in Dresden.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Steinbach hat ihrer Partei geraten, die AfD als Koalitionspartner nicht auszuschließen. Sie warnte davor, die AfD „pauschal als rechts außen zu bezeichnen“.
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen gerät die AfD-Spitzenkandidatin Frauke Petry unter Druck. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung.