Was für ein Abgang!
Warum es schade ist, dass die AfD nicht beim Eurovision Song Contest antreten kann.
Warum es schade ist, dass die AfD nicht beim Eurovision Song Contest antreten kann.
Muss man von der Form, in der die Machtkämpfe in der AfD ausgetragen werden, auf den Inhalt schließen? Der Hang zur Destruktivität ist unverkennbar.
Im Machtkampf innerhalb der AfD hat sich Vorstandssprecherin Frauke Petry für eine dauerhafte Doppelspitze für die Partei ausgesprochen. Nur so ließen sich der liberale und der konservative Flügel vereinen.
Wie aus dem Nichts wurde die AfD zur fünften Kraft in der deutschen Parteienlandschaft. Zu den Euro-Kritikern um Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke gesellten sich nationalkonservative Kräfte. Nach fulminanten Wahlerfolgen zerlegt sich die junge Partei nun selbst. FAZ.NET dokumentiert Aufstieg und Streit in der Alternative für Deutschland.
Es ist die erwartete Eskalation: Der AfD-Vorsitzende Lucke erklärt seine Initiative zur Stärkung des gemäßigten Flügels. Seine Konkurrenten geben sich empört, vor einem Ausschlussverfahren schrecken sie aber zurück – aus gutem Grund.
Die sächsische AfD-Chefin Frauke Petry holt zum Gegenschlag gegen Bernd Lucke aus. Seinem Verein „Weckruf2015“ droht sie mit juristischen Mitteln. Luckes Leute sehen Petry und ihre Mitstreiter auf dem Weg zum deutschen Front National. Auf dem Parteitag im Juni wird es zum Showdown kommen.
Der innerparteilichen Initiative „Weckruf 2015“ von Bernd Lucke schlägt beißender Spott entgegen. Der Name erinnere „an die Zeugen Jehovas oder an die Heilsarmee“, ätzt der Ko-Vorsitzende Konrad Adam.
Schon die Gründung der AfD durch Bernd Lucke und seine Mitstreiter beruhte auf einer Mischung aus Schlichtheit und Anmaßung: Auf eine spitzfindige Euroskepsis lässt sich die Zukunft einer neuen Partei nicht bauen.
Die Bundesgeschäftsstelle der AfD verweigert dem Vorsitzenden Bernd Lucke offenbar den Zugang zum E-Mail-System der Partei. Er und seine Unterstützer haben trotzdem an die Mitglieder geschrieben. FAZ.NET dokumentiert den Brief im Wortlaut.
Kampf der Egos, Kampf der Lager und geplatzte Vermittlungsversuche: Der AfD droht die Spaltung bereits vor ihrem Bundesparteitag in Kassel. Welche Zukunft hat die Partei noch?
Luckes Plan einer Vereinsgründung innerhalb der AfD ist ein geschickter Schachzug. Er sammelt dadurch seine Truppen für eine mögliche Abspaltung von der Partei. Lucke setzt alles auf eine Karte: Er ist sogar bereit, zu einem politischen Kannibalen zu werden.
In Geheimverhandlungen haben der AfD-Bundesvorsitzende Bernd Lucke und Verbündete die Gründung des Vereins „Weckruf 2015“ beschlossen. In ihm sollen sich die gemäßigten AfD-Mitglieder versammeln. Lucke droht mit einem kollektiven Parteiaustritt - und einer Neugründung.
In der AfD, gegründet als Partei der Eurokritik, geht es heute nur noch am Rande um den Euro. Der Wirtschaftsflügel löst sich zunehmend auf. Denn er glaubt nicht daran, dass der rechte Durchmarsch noch zu stoppen ist.
Die AfD-Mitvorsitzende spekuliert im Gespräch mit der F.A.S. über einen Parteiaustritt ihres Konkurrenten Bernd Lucke. Dieser plant für Dienstag eine Erklärung. Das Vorhaben wirke nicht integrativ, beklagt Petry.
Wir leben in einer Gesellschaft, in der sich einschnürende Beschränkungen und Gleichmachereien ausbreiten - vom Wohlfahrtsstaat bis zur Energiewende. Es fehlt ein Korrektiv. Deswegen hat die FDP ihren Platz in der deutschen Parteienlandschaft, es braucht eine Partei der Freiheit.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sieht seine Partei nach den jüngsten Wahlerfolgen auf Kurs. Eine erste Stabilisierung sei erreicht. Scharfe Kritik äußerte an der AfD.
In Bremen sind die vorläufigen amtlichen Endergebnisse der Bürgerschaftswahl bekanntgegeben worden. Die AfD erwägt eine Anfechtung - weil ihr zum Fraktionsstatus gerade einmal die Stimmen von zehn Wählern fehlen.
Ein knappes Jahr vor der Kommunalwahl spricht der Frankfurter CDU-Vorsitzende Uwe Becker über die Chancen, die schwarz-grüne Koalition fortzusetzen. Dazu will er das christdemokratische Profil stärken.
Noch in der Wahlnacht von Bremen versandte der AfD-Vorsitzende Lucke eine Mail an alle Mitglieder seiner Partei. Sein Ko-Vorsitzender Adam hatte zuvor via Bild-Zeitung das Gerücht über eine Parteineugründung durch Lucke öffentlich gemacht. FAZ.NET dokumentiert die Mail im Wortlaut.
Jeder gegen jeden und der Lauteste gewinnt: Mit diesem Konzept haben die Piraten Schiffbruch erlitten. Wenig überraschend setzt Bernd Lucke bei seiner Protestpartei AfD mehr auf Taktik und weniger auf soziale Netzwerke.
Der AfD-Vorsitzende Lucke zieht im Machtkampf bei der AfD nun alle Register. Nicht jedes NPD-Mitglied sei extremistisch, hatte der Thüringer Landes- und Fraktionschef Höcke gesagt - nun soll ihn ein Schiedsgericht aller Ämter entheben.
Erst hieß es, der AfD-Vorsitzende trete aus der Partei aus, dann reagierte dieser mit äußerster Schärfe: Der Streit in der AfD eskaliert. Lucke will kämpfen.
Die AfD zerlegt sich selbst. Luckes Gegner haben nun eine letzte Chance, zu begreifen: Wenn sie die Partei zu einer Neuauflage von Pegida umfunktionieren, dürfte auch sie in einem Strohfeuer enden.
SPD, Grüne und CDU verlieren in Bremen Wähler, die Protestparteien profitieren nur in bescheidenem Maße. Warum ist es so gekommen? Der entschuldigende Hinweis auf die besondere Situation Bremens als Stadtstaat verfängt nur bedingt. Eine Wahlanalyse.
Bernd Lucke will im Flügelstreit in der AfD eine Entscheidung erzwingen. Die Grundvorstellungen der radikalen und bürgerlichen Kräfte seien unvereinbar, schreibt er in einer Mail an alle Mitglieder. Zuletzt wurden Gerüchte gestreut, Lucke wolle die Partei verlassen.
Das Zerwürfnis in der AfD-Führung wird immer tiefer, der Machtkampf eskaliert: Der Co-Vorsitzende Konrad Adam verbreitet das Gerücht, Bernd Lucke wolle eine neue Partei gründen. Stellvertreter Hans-Olaf Henkel fordert Adam zum Rücktritt auf: „Der ist völlig von der Rolle“.
Die AfD streitet, die Bahn streitet auch. Und die Griechenland-Retter mit Griechenland sowieso.
Das Ergebnis ist ein herber Schlag für die erfolgsverwöhnten Sozialdemokraten an der Weser. Eigene Verluste und ein schwächelnder Koalitionspartner brachten die Regierungsmehrheit in Gefahr.
Am Bremer Wahlabend lässt AfD-Politiker Konrad Adam eine Bombe platzen. Er verbreitet das Gerücht, dass AfD-Chef Bernd Lucke die Partei verlassen und eine neue gründen will. Lucke zeigt sich verärgert - aber ein Dementi sieht anders aus.
Die SPD bleibt in Bremen die mit Abstand stärkste Kraft. Doch konnte auch ihr Spitzenkandidat nicht über die Misere der Stadt hinwegtäuschen. Bei der Opposition herrscht Erleichterung – auch wenn das offizielle Endergebnis aufgrund eines Stromausfalls noch nicht feststeht.
In Berlin reden die Regierungsparteien SPD und CDU das mäßige Abschneiden in Bremen klein. Gehoben ist hingegen die Stimmung bei den Vorsitzenden von FDP und Linkspartei. Die AfD-Spitze hingegen hüllt sich angesichts der Zitterpartie in Schweigen.
In Bremen kann Bürgermeister Jens Böhrnsen wohl weiterregieren. Seine SPD bleibt trotz herber Verluste stärkste Kraft. Die Mehrheit für Rot-Grün aber ist hauchdünn. Die FDP feiert ihr Comeback an der Weser. Auf das Endergebnis werden die Bremer jedoch warten müssen. Ein Stromausfall legte die Rechner lahm.
Auf gleich zwei Landesparteitagen hat sich die Alternative für Deutschland mit sich selbst beschäftigt. Man habe es den Bremer Parteifreunden nicht leichtgemacht, sagte der Vorsitzende Bernd Lucke in Bellheim.
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Die FDP kommt in die Bremer Bürgerschaft, die AfD auch. Unsere Korrespondenten analysieren die Wahlergebnisse vom Sonntag.
Wenn eine Partei zersplittert: Warum die Wiederwahl von Bernd Lucke zum AfD-Vorsitzenden gefährdet ist – und die Gemäßigten an Macht verlieren.