Aderlass in der AfD
Die AfD muss einen weiteren Rücktritt aus ihrem Spitzengremium hinnehmen: Auch Patricia Casale tritt aus dem Bundesvorstand zurück. Zudem eskaliert der Streit der Partei mit ihrem Europaabgeordneten Marcus Pretzell.
Die AfD muss einen weiteren Rücktritt aus ihrem Spitzengremium hinnehmen: Auch Patricia Casale tritt aus dem Bundesvorstand zurück. Zudem eskaliert der Streit der Partei mit ihrem Europaabgeordneten Marcus Pretzell.
Im März ist Peter Münch erst als Vorstandssprecher der AfD in Hessen abgelöst worden. Nun strebt er aber wieder in sein altes Amt zurück.
Die AfD konkurriert in Bremen mit den „Bürgern in Wut“ um den Einzug in die Bürgerschaft. Ein Zusammengehen mit der Kleinstpartei kann man sich nicht vorstellen. Beide Parteien könnten sich im Mai gegenseitig ein Bein stellen.
Hans-Olaf Henkel hat als Grund für seinen Rücktritt aus dem Parteivorstand der AfD den Ton in der Partei und rechtspopulistische Strömungen angegeben. Hätte er darüber nicht längst Bescheid wissen können? Doch, natürlich.
Der AfD-Chef Bernd Lucke hat seine innerparteilichen Gegner aufgefordert, auf dem Parteitag für das Amt zum Parteichef gegen ihn zu kandidieren. Er will damit seinen wirtschaftsliberalen Kurs gegen den nationalkonservativen Flügel festigen.
Der Rücktritt des AfD-Vorstandes Hans-Olaf Henkel löst in der Partei unterschiedliche Reaktionen aus: AfD-Chef Lucke bedauert Henkels Rücktritt, sieht seine eigene Stellung aber nicht geschwächt. AfD-Mitgründer Konrad Adam hält Henkel dagegen für verzichtbar.
Hans-Olaf Henkel reicht es. Er ist von seinem Amt als Vizechef der AfD zurückgetreten. Im Interview erzählt Henkel, wie er zu dieser Entscheidung gekommen ist und warum er dennoch in der Partei bleibt.
Das Problem, auf das Bewegungen wie Pegida oder neue Parteien wie die Piraten und die AfD reagieren und das ihren Nährboden bereitet, sind nicht die Flüchtlinge, die Ausländer oder die Muslime, selbst wenn deren Anhänger das glauben mögen und deren Organisatoren das geschickt vorgaukeln.
Der Rücktritt von Vizechef Henkel bedeutet für die AfD vor allem, dass sie dabei ist, an sich selbst zu scheitern. In Bundesvorstandssitzungen der Partei wird geschrien, gehasst und misstraut.
Paukenschlag bei der AfD: Der stellvertretende Bundesvorsitzende Hans-Olaf Henkel tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Als Grund nennt er Versuche von „Rechtsideologen“, die Partei zu übernehmen. Führenden Parteifreunden bescheinigt er charakterliche Defizite.
Der Streit in der AfD spitzt sich zu: Vizepräsident Alexander Gauland stellt sich vor den nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Marcus Pretzell, der vom Bundesvorstand abgemahnt worden war. Parteichef Lucke spalte damit die Partei, so Gauland.
Der nordrhein-westfälische AfD-Landesvorsitzende Marcus Pretzell hat vom Bundesvorstand abermals eine Abmahnung erhalten. In einem Prüfbericht werfen ihm Gutachter Fehlverhalten vor. An einen Rücktritt denkt Pretzell aber nicht.
Wenn sie mehr als einen Blumentopf bei der hessischen Kommunalwahl im März 2016 gewinnen möchte, wird die AfD ihre Umgangsformen verbessern müssen. Dass das gelingt, ist zweifelhaft.
Keine Märchen mehr: Ein Buch und eine Freiburger Ausstellung widmen sich den Männern und Frauen der Steinzeit. Die Geschlechterforschung verdankt der Urgeschichte neue Einsichten.
Der hessische Landesverband der AfD ist ohne Vorstand. Ein Parteitag hat das amtierende Gremium abgewählt. Für eine Neuwahl fehlte indes die erforderliche Mehrheit.
Die AfD wird in der Öffentlichkeit nicht mit Inhalten wahrgenommen - obwohl sie sich nichts sehnlicher wünscht. Die innerparteilichen Streitereien überlagern jedoch jede Aussage mit politischen Inhalten.
Die frühere AfD-Politikerin Tatjana Festerling tritt für Pegida bei der Bürgermeisterwahl in Dresden an. Zur Kundgebung am Ostermontag kamen wieder mehr Anhänger.
Alle regen sich über die griechische Regierung auf, aber die Kritiker der Hilfsprogramme haben so wenig zu melden wie noch nie. Peter Gauweiler tritt zurück, Sahra Wagenknecht verliert einen Machtkampf, und auf Wolfgang Bosbach hört kaum noch einer. Das hat Gründe.
In einer neuen Volte des innerparteilichen Streits der AfD hat sich nun der Europaabgeordnete Marcus Pretzell in die Auseinandersetzung eingeschaltet. Er wirft seinem Kollegen Hans-Olaf Henkel mangelnde Arbeitsmoral vor.
In der Union ist er der bekannteste Kritiker der Eurorettungspolitik von Kanzlerin Merkel. Nun will sich Peter Gauweiler nicht länger politisch verbiegen lassen. Aus Protest gegen die Griechenland-Hilfen legt er sein Amt als stellvertretender CSU-Chef nieder und verlässt den Bundestag. Die AfD umwirbt den „Euro-Rebell“.
Immer weniger versammeln sich montags abends in Dresden. Ein Auftritt des Islamkritikers Geert Wilders soll Pegida nun vor der Bedeutungslosigkeit bewahren - und eine Frau, die die Mauer wieder aufbauen will.
Beatrix Diefenbach gehörte dem Bundesvorstand an, ihr Ehemann Herbert Frohnhofen dem Landesvorstand in Hessen. Nun sind sie von ihren Ämtern zurückgetreten. Sie werfen der Partei unter anderem Rechtsbruch vor.
Nach internen Unstimmigkeiten hat sich die AfD-Führung zu einer gemeinsamen Stellungnahme zum Kopftuch-Urteil aus Karlsruhe durchgerungen. „Bei allem Respekt“ wird das Urteil nun kritisiert.
Die AfD hat einen Fonds, über den die Europaabgeordneten der Partei mit ihren Bezügen die Arbeit ehrenamtlicher Mitglieder unterstützen. Ausgerechnet Marcus Pretzell, der die Pfändung eines Parteikontos mitverursacht hat, hält sich nicht daran.
Griechenland, Euro, Finanzkrise - eigentlich eine gute Zeit für die AfD im Europaparlament. Doch im geräuschlosen Alltag der Straßburger Arbeit dringen die schrillen Töne der Euro-Gegner nicht durch.
In der AfD braut sich was zusammen: Der Flügelstreit eskaliert. Ostdeutsche Landespolitiker fordern eine konservativere Ausrichtung und werfen der Führung Feigheit vor.
Der Streit in der AfD um die „Erfurter Resolution“ setzt sich fort: Nun meldet sich Parteichef Bernd Lucke kritisch zu Wort. Unterstützung erhält er von Hans-Olaf Henkel, der das Papier in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als „grotesken Versuch, die AfD zu spalten“ bezeichnet.
Weil der nordrhein-westfälische AfD-Landesvorsitzende Marcus Pretzell Steuern nicht zahlte, pfändete das Finanzamt ein Parteikonto. Nun steht er im Verdacht, falsche Auskünfte gegeben zu haben.
Der Landesvorsitzender der AfD in Hessen ist seines Amtes enthoben worden. Zum Verhängnis wurde ihm seine Vergangenheit in einer anderen Partei.
Weil der AfD-Landesvorsitzende Marcus Pretzell aus Nordrhein-Westfalen seine Steuern nicht bezahlt hat, pfändete das Finanzamt ein Parteikonto. Der Bundesvorstand verlangt Aufklärung.
Julia Klöckner will in Rheinland-Pfalz einen Regierungswechsel erreichen. Dafür ist die dortige CDU-Vorsitzende bereit, neue Koalitionspartner zu suchen .
Die Hilfen für Griechenland entzweien die CSU – und Horst Seehofer zürnt seinen Stellvertretern Gauweiler und Ramsauer.
Erst war er in der CDU ein diskreter Mann im Hintergrund. Dann wurde er ein Publizist, den auch die Linken lobten. Seit zwei Jahren ist er Vizechef der AfD. Hat ihn das verändert?
Die Alternative für Deutschland kann trotz der Reibungen in ihrer Führung weiter Mitglieder gewinnen. Die Fluktuation innerhalb der Partei ist allerdings enorm.
Gegen „rechts“ zu sein ist Pflicht, „links“ zu sein oft mehr als eine harmlose Neigung. Linksradikale und linksextreme Einstellungsmuster sind in Deutschland weit verbreitet.
Die Frankfurter AfD verschickt eine Menge Pressemitteilungen. Wer sie liest, bekommt den Eindruck, der Kreisverband sei vor allem auf der Suche nach sich selbst.