Frauke Petrys Ritt am rechten Rand
Frauke Petry weiß, was ihre Leute nach ihrer Wahl zur alleinigen Vorsitzenden erwarten: Die AfD soll nach rechts rücken. Doch wenn Petry wahr machen will, was sie sagt, muss sie andere Wege gehen.
Frauke Petry weiß, was ihre Leute nach ihrer Wahl zur alleinigen Vorsitzenden erwarten: Die AfD soll nach rechts rücken. Doch wenn Petry wahr machen will, was sie sagt, muss sie andere Wege gehen.
Schlappe für Bernd Lucke und den liberalen Flügel seiner Partei: Im Machtkampf bei der AfD hat sich seine Rivalin durchgesetzt. Beim Parteitag in Essen wählten die Delegierten Frauke Petry zur alleinigen Vorsitzenden. Was wird nun aus Lucke?
Zum Auftakt des AfD-Parteitages propagieren Bernd Lucke und Frauke Petry innerparteiliche Ruhe. Ihre verfeindeten Lager aber beharken sich - mit lauten Buhrufen und stillen Nachrichten.
Bernd Lucke hat in seiner Eröffnungsrede zum AfD-Parteitag dazu aufgerufen, interne Konflikte zu beenden. Laute Buh-Rufe während seiner Rede zeigten aber, dass die Flügelkämpfe um die Macht auch das Treffen in Essen dominieren dürften.
In Essen kommt es zum Showdown in der AfD. Auf dem zwei Tage dauernden Mitgliederparteitag soll sich entscheiden, wer die Partei führt. Siegt der wirtschaftsliberale Flügel um Bernd Lucke oder führt seine Kontrahentin Frauke Petry die Partei weiter in die rechtspopulistische Ecke?
Der Gründer des Mittelstandsforums der Partei fühlt sich von Hans-Olaf Henkel unter Druck gesetzt. Durch die gesamte Partei geht ein Riss.
Bernd Lucke stemmt sich gegen rechtspopulistische Strömungen innerhalb der AfD. Doch wird sich der Ökonom und Euro-Gegner im Machtkampf durchsetzen? Es gibt erstaunliche Parallelen zum Aufstieg und Niedergang einer früheren Protestpartei.
Er ist ein Finanzberater aus dem Ruhrgebiet, homosexuell, Sohn einer deutschen Mutter sowie eines türkischen Vaters: Mit der Nominierung des 32 Jahre alten André Yorulmaz als Kandidaten für das Amt des AfD-Generalsekretärs sorgt Parteichef Bernd Lucke für Aufsehen.
In der Ausgrenzung der „Alternative für Deutschland“, die der „Alternativlosigkeit“ des Regierungshandelns etwas entgegensetzte, sieht Werner Patzelt den Versuch, die Wähler postdemokratisch „ruhigzustellen“. Gelungen sei das aber nicht.
Der Kampf ihrer Parteiflügel droht die AfD zu zerreißen. Ein Streitgespräch zwischen den Landesvorsitzenden von Brandenburg und Baden-Württemberg, Alexander Gauland und Bernd Kölmel, über Rechtspopulismus, Pegida und persönliche Feindschaften.
In einem Schreiben an die AfD-Mitglieder fordert Parteigründer Bernd Lucke ein Ende des Streits. Zudem wehrt er sich gegen das Etikett „wirtschaftsliberal“.
Neue Runde im Machtpoker bei der AfD: Der von Bernd Lucke gegründete „Weckruf“-Verein muss seine Aktivität doch nicht einstellen. Auf Antrag des Bundesvorstands zog das Schiedsgericht eine entsprechende Verfügung zurück.
Eine neue Partei aufzubauen ist nichts für Weicheier: Abneigung, Streit und Unterwanderung gehören dazu. Die Entstehungsgeschichten von Grünen und AfD zeigen so manche Parallele.
Die Vorsitzende der AfD Frauke Petry will notfalls auch nach der Wahl eines neuen Parteivorstandes mit Bernd Lucke zusammenarbeiten. Lucke hatte das seinerseits schon ausgeschlossen. Der Parteivorstand wendet sich derweil gegen eine Anordnung des Schiedsgerichts.
Für die erklärte Euro-Gegnerin „Alternative für Deutschland“ müsste die derzeitige Großwetterlage eigentlich ein Fest sein. Doch die AfD hat andere Sorgen.
Laut einer Verfügung des Parteischiedsgerichts der AfD soll der Verein „Weckruf 2015“ aufgelöst werden. Doch dessen Gründer Bernd Lucke sperrt sich - mit juristischen Argumenten.
Das Bundesschiedsgericht der AfD hat entschieden, dass der Verein „Weckruf 2015“ aufgelöst werden müsse. Die Initiative war der Versuch von Ko-Parteichef Bernd Lucke und seinen Mitstreitern, auf Distanz zum rechten Flügel zu gehen.
Die AfD geht gegen sich selbst vor: Der Parteivorsitzende Konrad Adam wehrt sich gegen einen Facebook-Eintrag eines anderen AfD-Mitglieds. „Handgreiflich“ sei Adam geworden. Was dran ist, sollte nun das Gericht klären.
Auf dem Bundesparteitag der AfD will Frauke Petry im Kampf um die alleinige Parteiführung gegen Bernd Lucke antreten. Der „autoritäre Führungsstil und fehlende Mut“ Luckes sei mit ihren Vorstellungen nicht länger vereinbar.
Der AfD-Gründer Lucke ist wieder im Aufwind: Seine Kontrahentin Petry muss Pläne begraben, noch vor dem Parteitag Ende Juni einen Konvent abzuhalten. Und sein Gegenspieler Höcke will keinen Tipp abgeben, wer den Machtkampf gewinnen wird.
Ein Wirtshaus in Rheinhessen: Hier soll Bernd Lucke auftreten. Er kommt nicht. Der Abend wird trotzdem gut. Dafür sorgen vier einfache Mitglieder mit unterschiedlichen Vorstellungen von der Partei.
Die Hersteller des Schwarzwälder Schinkens fürchten um ihr Produkt. Doch die Qualität des „Black Forest Ham“ wird unter TTIP nicht leiden, denn auf den Geburtsort der Schweine kommt es ohnehin nicht an.
Dirk Nockemann ist das Gesicht einer starren AfD-Politik. Aber nicht nur seinetwegen leidet die Partei in Hamburg. Auch das Parlament stellt sich quer.
Die AfD ist als Partei eurokritischer Wirtschaftsprofessoren gestartet.Vielen von denen wird es gerade mulmig. Warum ihnen die rechtspopulistischen Töne in der Partei nicht passen, äußern sie in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Dresden gilt als unregierbar. Doch weil die Bürger von Dresden der Ideologien überdrüssig sind, erwarten sie von den Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters vor allem eines: Versöhnlichkeit. Ob das mit Pegida und AfD möglich ist?
Die Gläubigerstaaten sollten in der Griechenland-Krise nach Ansicht von AfD-Chef Lucke nicht weiter nachgeben. Der F.A.Z. sagte er, dank der Bankenunion ließe sich eine Pleite heute verkraften.
Das Duell zwischen Lucke und Petry ist vertagt, der Parteitag abgesagt. Dem Vorstand blieb nicht viel anderes übrig - zu groß waren die Unregelmäßigkeiten bei den vorangegangenen Delegiertenwahlen. Wer freut sich aber nun in der AfD?
Die Absage des Parteitags der AfD ist ein Erfolg für Bernd Lucke. Er durchkreuzt damit die Pläne seiner Gegner, die Delegierten so zusammenzusetzen, dass er an der Spitze der Partei keine Chance mehr hat.
Die Absage des Parteitags der AfD ist ein Erfolg für Bernd Lucke. Er durchkreuzt damit die Pläne seiner Gegner, die Delegierten so zusammenzusetzen, dass er an der Spitze der Partei keine Chance mehr hat.
Weil es Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahl der Delegierten gibt, hat die AfD ihren Bundesparteitag abgesagt. Stattdessen könnte Ende Juni ein Mitgliederparteitag einberufen werden.
Alexander Gauland hat Bernd Lucke auf dem Landesparteitag der hessischen Alternative für Deutschland scharf kritisiert. „Ich bin völlig gegen den „Weckruf“, sagte Gauland unter dem Applaus der Delegierten.
Bei einem Treffen mit einem Journalisten soll Frauke Petry in einem Göttinger Restaurant angegriffen worden sein. Die stellvertretende AfD-Vorsitzende sprach von einem „brutalen Versuch“, ihre Meinungsfreiheit einzuschränken.
In den Führungsstreit der AfD kommt Bewegung: Bernd Lucke erklärt seinen Verzicht – aber nur, wenn auch Frauke Petry ausscheidet. Warum er seiner Konkurrentin den Posten nicht zutraut, verrät er auch.
Die AfD-Ko-Vorsitzende Frauke Petry wollte Mitglieder, die sich dem „Weckruf“ von Bernd Lucke angeschlossen haben, aus der Partei ausschließen. Damit ist sie nun gescheitert.
Nach dem Treffen mit Bernd Lucke in Potsdam hat auch der brandenburgische Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland Zweifel an dessen Zukunft in der AfD geäußert. Selbst liberale Parteifunktionäre setzten sich von Lucke ab.
Die Spaltung der AfD ist kaum noch aufzuhalten. Die Parteigründer Bernd Lucke und seine Gegenspielerin Frauke Petry wollen nicht mehr zusammenarbeiten. Zudem hat Lucke im Bundesvorstand eine herbe Niederlage erlitten.