Woher kommt die Angst?
Über das unvermutete Erlebnis, sich fremd im eigenen Land zu fühlen: Unterwegs mit dem Pegida-Rechercheur Till Reiners auf einer Berliner Demonstration.
Über das unvermutete Erlebnis, sich fremd im eigenen Land zu fühlen: Unterwegs mit dem Pegida-Rechercheur Till Reiners auf einer Berliner Demonstration.
Die AfD kritisiert Politiker anderer Parteien für ihre Nebentätigkeiten, wirft ihnen Bereicherung vor. Dabei verdienen AfD-Abgeordnete selbst einiges nebenbei – darüber reden wollen die meisten lieber nicht.
Die AfD stellt künftig in sieben Berliner Bezirken einen Stadtrat, auch in Treptow-Köpenick. Im Interview versucht SPD-Bezirksbürgermeister Oliver Igel zu erklären, warum die Rechtspopulisten so viel Erfolg haben.
Nach den Wahlen in Berlin ist der AfD der Einzug in das zehnte Landesparlament gelungen. Die Partei wirbt mit einer Politik aus konstruktiven Lösungsvorschlägen. Doch stehen dafür überhaupt fachlich geeignete Personen zur Verfügung?
Mit der „Agenda 2010“ hat der frühere Kanzler Gerhard Schröder Deutschland modernisiert – gegen erhebliche Widerstände. Ein Gespräch über linke Marktwirtschaftler, rechte Populisten und die Versäumnisse seiner Nachfolgerin.
Am östlichen Rand Berlins, in Marzahn-Hellersdorf, hat die AfD bei der Wahl in Berlin teils kräftig abgeräumt. Ein Besuch am Tag nach der Wahl in einem Bezirk, der zwischen Hoffen und Bangen schwebt.
Die AfD eilt bei den Landtagswahlen von Erfolg zu Erfolg. Können die traditionellen Parteien am Ende von ihr noch etwas lernen? Ein Gastbeitrag.
Die AfD sitzt künftig in allen Berliner Bezirksparlamenten – an einigen Stellen wird sie mitregieren. So hat sie zum ersten Mal politische Gestaltungsmacht. Ein neuer AfD-Abgeordneter gehört einer rechtsextremen Organisation an.
Nach der Wahl in Berlin versuchen die Parteien, das Ergebnis zu deuten. Für die Union geht es vor allem darum, eine Linksregierung zu verhindern. Die AfD macht klar, dass sie sich selbst als Außenseiter sieht. Und die Linke stellt erste Forderungen.
Die Hauptstadt hat gewählt. Im armen Osten AfD, im reichen Westen CDU: Von wem die AfD profitiert hat, wieso Nichtwähler die Wahlsieger sind und warum die Berliner CDU an ihrem desaströsen Abschneiden selbst schuld ist – nicht Angela Merkel. Die Analyse.
Die rechtspopulistische AfD zieht nicht nur mit 25 Parlamentariern ins Berliner Abgeordnetenhaus ein. Es winken auch gut bezahlte Stadtratsposten.
Henkel verfehlt Direktmandat +++ Höhere Wahlbeteiligung als 2011 +++ Henkel will nicht zurücktreten und sieht Schuld bei Bundespolitik +++ Keine Zweier-Bündnisse möglich +++ Verfolgen Sie alle Entwicklungen rund um die Wahl in Berlin hier im Liveblog.
Tabubrüche braucht die AfD keine, um erfolgreich zu sein. Nach dem Erfolg in Berlin spricht sie von großen Zielen - und hat dabei die Bundestagswahl im Blick.
In Berlin wird gewählt – und „aus Berlin“ äußern sich auch die Bundesspitzen der verschiedenen Parteien zum jeweiligen Abschneiden. Dabei geht es vor allem um die Frage: Ist das Ergebnis auf die Bundesebene übertragbar?
Die SPD hat die Wahl in Berlin nach ersten Hochrechnungen trotz Verlusten gewonnen und wird in der Hauptstadt wohl weiter regieren. Die Berliner CDU verliert ebenfalls klar und liegt nur knapp vor den Grünen und der Linkspartei. Die AfD wird zweistellig.
Wer schon Mecklenburg wegen der AfD meiden wollte, wird vielleicht bald aus Berlin fliehen müssen. Das fremdenfreundliche Bayern ist bereit, den Bürgerkonfliktvertriebenen eine neue Heimat zu werden, wenn sie ökonomische Gründe für ihre Migration in den Vordergrund stellen.
Gut ein Viertel der Wahlberechtigten haben in Berlin bis Sonntagmittag ihre Stimme abgegeben. Bei der Wahl 2011 waren es deutlich weniger.
Die AfD will die „etablierten“ Parteien bei der heutigen Wahl das Fürchten lehren. Aber reicht es dafür aus, auf Merkels Flüchtlingspolitik zu schimpfen? Ein Besuch in zwei sehr unterschiedlichen Berliner Bezirken, in denen die AfD erfolgreich sein könnte.
Die Bürger sind skeptisch, ob ihr Land die massenhafte Einwanderung verkraftet. Der Politik trauen sie die Lösung des Problems nicht zu. Ein Gastbeitrag.
Die Wahl an diesem Sonntag in Berlin sei auf keinen Fall so spannend wie die in Mecklenburg-Vorpommern, sagen manche Leute – aber das Gegenteil trifft zu. Warum das Ergebnis in der Drei-Millionen-Stadt Wirkung auf ganz Deutschland hat.
Die Rechtspopulisten legen zum vierten Mal in Folge zu, die CDU sinkt in der Wählergunst. Die SPD gewinnt einen Prozentpunkt.
Jeder dritte Wähler der AfD nennt die Linke als zweitliebste Partei. Laut einer Umfrage, die der F.A.S. vorliegt, ist die Ablehnung der Rechtspopulisten bei Linken zudem geringer als bei Wählern anderer Parteien.
Zehntausende haben am Samstag gegen TTIP demonstriert. Wissen sie, in welcher Gesellschaft sie sich befinden?
Das Auto von AfD-Chefin Frauke Petry ist in der Nacht zum Samstag ausgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
Die AfD versteht sich selbst als Partei des Widerstandes. Und vergleicht sich daher kurz vor den Landtagswahlen in Berlin mit den Geschwistern Scholl.
Wenige Tage vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin liegt die SPD in einer Umfrage klar vor CDU und Grünen. Auch in anderen Bundesländern sieht es für Sozialdemokraten gut aus.
„Auf derselben geistigen Ebene wie die Kaczynski-Partei in Polen“: Im FAZ.NET-Gespräch geht der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hart mit Horst Seehofers CSU ins Gericht. Merkel sei nicht die Vorsitzende einer „Kapitulantenpartei“.
Deutschland werde Deutschland bleiben, hat die Kanzlerin gesagt. Wir haben da ein paar Fragen.
Was ist die AfD? Vor der Wahl in Berlin ein Etikett für die Partei zu finden, ist schwierig. Das liegt vor allem daran, dass sie weltanschaulich so schillernd ist.
In Sachsen steigt die Zahl von Gewalttaten und Drohungen gegen Parteien und Politiker sprunghaft. Verstärkt wird dieser Trend durch die Diskussion über Asyl und Einwanderung.
„Reifliche Überlegungen“ hätten ihn vom Weitermachen überzeugt, sagt Gregor Gysi. Für den Bundestagswahlkampf gibt er seiner Partei Tipps, wie Merkel und die AfD geschlagen werden sollen.
So schlecht stand die Union in den Umfragen schon seit Jahren nicht mehr: Nach einer aktuellen Erhebung kommt sie nur noch auf 32 Prozent, die SPD legt leicht zu. Auch die AfD kann sich weiter verbessern.
Wie soll man mit der AfD umgehen? Sie ignorieren? Sich sachlich mit ihr auseinandersetzen? Wie der Weg aussehen kann, wird auch von der neuen Koalition in Schwerin abhängen, die ihn bald erproben muss.
Erst die Trennung, jetzt die Wiedervereinigung? Nach der Spaltung der AfD-Fraktion in Baden-Württemberg ringen die zerstrittenen Abgeordneten um eine Wiederannäherung. Immerhin sind sie sich nun einig, wer eine versöhnte Truppe anführen soll.
Zur Landratswahl im Main-Kinzig-Kreis gibt es zwei designierte Bewerber um die Nachfolge Pipas. Die SPD entschied sich rasch, bei der CDU kam es zu Pannen.
Die etablierten Parteien können sich bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen in der Fläche behaupten. Dagegen kann die AfD ihre Erwartungen nach Mecklenburg-Vorpommern nicht erfüllen.