Kleider machen Karrieren
Die Kleiderordnung signalisierte früher die Zugehörigkeit zu einer Schicht. Das machte das Leben leichter und half dem Geschäft.
Die Kleiderordnung signalisierte früher die Zugehörigkeit zu einer Schicht. Das machte das Leben leichter und half dem Geschäft.
Zwei Tage vor Beginn der ägyptischen Parlamentswahl haben sich zehntausende Menschen auf dem Tahrir-Platz in Kairo versammelt. Auch Washington forderte das ägyptische Militär auf, die Macht so bald wie möglich an eine zivile Regierung zu übergeben.
Der frühere ägyptische Ministerpräsident Gansuri ist vom Obersten Militärrat mit der Bildung einer neuen Übergangsregierung in Ägypten beauftragt worden. Gansuri war bereits unter Machthaber Mubarak Ministerpräsident.
Ägyptens Oberster Militärrat hat sich für die Gewalt der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten entschuldigt. Bei den Auseinandersetzungen sollen 35 Menschen getötet worden sein.
Wie eine Bloggerin mit nackten Tatsachen strenggläubige Muslime und die ägyptische Obrigkeit provoziert
Auf den neu entfachten deutsch-französischen Streit um die Rückgabe der Nofretete-Büste reagiert Bénédicte Savoy, indem sie eine bisher unbekannte Akte veröffentlicht.
Mehr als 100.000 Demonstranten fordern auf dem Tahrir-Platz in Kairo ein Ende der Herrschaft des Hohen Militärrats. Die Generäle sind bereit, Ende Juni einen neuen Präsidenten wählen zu lassen.
Nach der Rücktrittsankündigung der ägyptischen Übergangsregierung sind tausende Protestler auf dem Tahrir Platz in Kairo geblieben. Sie fordern weiter die Ablösung des Militärratschefs.
Wegen neuerlicher Unruhen auf dem Tahrir-Platz in Kairo, die seit Sonntag mehr als 30 Menschen das Leben gekostet haben, hat das ägyptische Kabinett am Montag gegenüber dem Obersten Militärrat seinen Rücktritt erklärt.
Eine Woche vor den ersten Parlamentswahlen in Ägypten hält die Welle der Gewalt an. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei kamen am Sonntag mindestens elf Menschen ums Leben.
Eine ägyptische Studentin fordert die sexuelle Revolution. Mit ihren Nacktbildern im Internet protestiert Alia Magda al Mahdi kurz vor der Wahl gegen die Unterdrückung der Frauen in Ägypten.
Muslimbrüder dominieren die Demonstration gegen den regierenden Hohen Militärrat in Kairo. Sie forden am „Freitag der einen Forderung“ die Machtübergabe.
Die Totenmaske des Pharao Tutanchamun darf Ägypten nie mehr verlassen. Und dennoch ist dieses Kunstwerk bis zum Sommer in Frankfurt zu sehen. In einer eigens errichteten Halle im Gallus.
Sollten sich immer mehr Deserteure in Syrien der „Gegenarmee“ anschließen, könnte die Auseinandersetzung um die Macht eine neue Stufe der Eskalation erreichen. Schon jetzt geraten Präsident Assad und seine Entourage in die Enge.
Das Städel in Frankfurt ist neu erstanden. Nach dem Umbau präsentiert sich die Kunst bis 1945 in gewagter Mischung: Eine Feierstunde für den Salon.
Nach dem Umsturz bereiten sich die Parteien auf die erste freie Wahl vor, die am Ende des Monats stattfinden soll. Die Islamisten rechnen fest mit einer Mehrheit im neuen Parlament.
Die Schau „Reise in die Unsterblichkeit“ ist eine der schönsten Ausstellungen, die das Archäologische Museum jemals vorgestellt hat.
Figuren der Göttin für Liebe und Schönheit und antike Masken werden auf der Basel Ancient Art Fair öfters angeboten - ein Rundgang.
Präsidentschaftskandidat Abdelmunim Abulfutuh erwartet bei den Wahlen einen noch größeren Erfolg der Islamisten als in Tunesien. Einen islamischen Staat wollten diese aber auch nicht, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z.
Die Finanzmärkte in Afrika standen in diesem Jahr im Zeichen von Einzeltiteln. Während viele Aktienindizes verloren, gingen manche Titel phänomenal in die Höhe.
Für abstrakte Skulpturen der Kykladenkultur begeisterten sich schon die Künstler der Moderne. In der Auktion für Antike Kunst bei Cahn in Basel ist eine ihrer weiblichen Götterfiguren das Spitzenlos.
Bei einem Brand an Bord einer mit 1230 Menschen besetzten Fähre auf dem Roten Meer ist ein Mensch ums Leben gekommen. Das Schiff war auf dem Weg nach Ägypten und in Jordanien gestartet.
In Großbritannien war der Fernsehzweiteiler über den Untergang der „Laconia“ ein großer Triumph. Die deutsche Fassung, die das Erste nun zeigt, kann da nicht mithalten. Sie ist so zäh wie didaktisch.
Nahrungsmittel für 7 Milliarden Menschen zu erzeugen ist keine einfache Aufgabe. Doch daraus ergeben sich auch Chancen für nachhaltig orientierte Anleger.
In den beiden vergangenen Tagen sind aus dem Gazastreifen mehr als 30 Raketen auf Israel abgeschossen worden. Die israelische Luftwaffe griff Ziele im Gazastreifen an, dabei sollen zehn Menschen getötet worden sein.
Demokratie in Tunesien, Ägypten und Libyen? Sie sind weit davon entfernt. Die wichtigste Voraussetzung politischer Freiheit aber ist der Rechtsstaat.
Qatar hat die „Arabellion“ genutzt, um in das Vakuum zu stoßen, das geschwächte Staaten wie Ägypten und Saudi-Arabien hinterlassen haben.
Das milde Urteil gegen die zwei Polizisten, die den Blogger Chaled Said zu Tode geprügelt haben, ruft in Ägypten Empörung hervor. Sein Tod war ein Fanal.
Muammar al Gaddafi trat wie andere Staatschefs seiner Zeit an, um die arabische Welt in die Moderne zu führen. Doch der Aufbruch mündete in eine brutale Diktatur. Mit dem Ausbruch der „Arabellion“ endete auch seine Zeit.
Der saudisch-iranische Gegensatz wurzelt tief in der Geschichte und alten Animositäten zwischen Schiiten und Sunniten. Die jüngste Eskalation zwischen Riad und Teheran ist auch Ausdruck der saudischen Sorgen über Irans Nuklearprogramm.
Mubarak ist weg, in Kairo haben die Muslimbrüder an Einfluss gewonnen. Amerika brachte die Islamisten dazu, auf die Hamas einzuwirken. Vermutlich ging es um mehr als um Gilad Schalit.
Am Ende waren es die Ägypter, die den Gefangenenaustausch zustande brachten, an dem Vermittler aus der Türkei, Frankreich und Deutschland zuvor gescheitert waren.
Die komplexe Entscheidungsstruktur innerhalb der Hamas und die ägyptische Revolution brachten ihn um den Erfolg seiner Früchte: Der BND-Vermittler Gerhard Conrad bleibt „Mr. Hizbullah“.
In Syrien stehen die Gegner des Assad-Regimes alleine da. Der Führung der Opposition droht die Kontrolle über einzelne Gruppen verlorenzugehen, die schon zu den Waffen greifen.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa soll der von der Hamas verschleppte israelische Soldat Gilad Schalit sich bereits in Ägypten befinden. Am Dienstag hatte die Hamas seine Freilassung im Tausch gegen rund tausend palästinensische Gefangene angekündigt.
Der vor mehr als fünf Jahren entführte israelische Soldat Gilad Schalit könnte bald freigelassen werden. Die Hamas kündigte an, dass Israel im Gegenzug tausend palästinensische Gefangene auf freien Fuß gesetzt werden sollen.