Militärrat hebt Ausnahmezustand auf
Ein Jahr nach Beginn der Revolution in Ägypten soll der seit mehr als 30 Jahren geltende Ausnahmezustand aufgehoben werden. Das kündigte der Oberste Militärrat am Dienstag an.
Ein Jahr nach Beginn der Revolution in Ägypten soll der seit mehr als 30 Jahren geltende Ausnahmezustand aufgehoben werden. Das kündigte der Oberste Militärrat am Dienstag an.
Revolutionäre Autorinnen und Autoren in Frankfurt: die Arabellion verhalf den „Tagen der arabischen Literatur“ zu großem Echo. An der Politik führte auch im literarischen Gespräch kein Weg vorbei.
Das amtliche Endergebnis der Parlamentswahl in Ägypten liegt offenbar vor: Danach haben islamistische Parteien mehr als 70 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt.
Aufstand der Jugend: Ein Jahr nach dem Beginn der Arabellion beschäftigen sich mehrere Bücher mit den Hintergründen, dem Verlauf und den Folgen der Umstürze.
Am Golf von Aqaba in Ägypten kann man mit bunten Fischen tauchen oder auf Kamelrücken durch die Wüste reiten. Beides macht glücklich - und dabei bleibt man fast allein.
Angesichts der neuen arabischen Realitäten besteht in Europa und Amerika zwar kein Anlass für übermäßige Begeisterung – aber auch kein Grund zur Panik. Die neuen Regierungen in Tunesien und Ägypten sind angewiesen auf den Westen.
Mubarak auf der Krankentrage vor dem Gerichtssaal, ein Beobachter der Arabischen Liga, der auf Al Dschazira gegen die Missachtung seiner Mission durch das syrische Regime protestiert - die Revolution in den arabischen Ländern hat ein Jahr nach ihrem Ausbruch viele ungewöhnliche Bilder hervorgebracht.
Er betrieb das unmittelalterlichste Geschäft der Welt: Eine neue Auswahl aus den Betrachtungen zur Weltgeschichte des muslimischen Aufklärers Ibn Khaldun.
Ägypten macht durch neue Repressionen Schlagzeilen. Warum auf die Revolution nicht automatisch eine demokratische Neuordnung folgt, erklärt die Politologin Irene Weipert-Fenner.
Die Anklage im Prozess gegen Mubarak verlangt die Todesstrafe für den früheren Präsidenten. Doch der Umwälzung in Ägypten wäre nicht gedient, wenn die „unwiderlegbaren Beweise“ für dessen Schuld nicht offengelegt würden.
Fast drei Viertel ihres Werts hat die Aktie des ägyptischen Projektentwicklers, die an der Börse Zürich notiert, verloren. Jetzt könnte der Sturz zu Ende sein.
Ägyptens Regierung handelt autoritär und lässt internationale Einrichtungen schließen. Ist die „Arabellion“ schon am Ende? Zumindest das Internet hat weniger bewirkt, als man denkt.
In Ägypten wird am Mittwoch der letzte Wahlgang der Parlamentswahlen abgeschlossen. Unterdessen kann das Büro der Adenauer-Stiftung in Kairo seine Arbeit wieder aufnehmen.
Auf Facebook wird behauptet, dass in Ägypten eine Sittenpolizei entsteht. Die Salafisten sehen sich als Opfer einer Kampagne, bestehen aber auf Scharia-Bestimmungen in der Verfassung.
Die Bundesregierung hat den ägyptischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt. Berlin übt scharfe Kritik am Vorgehen der ägyptischen Behörden gegen die Konrad-Adenauer-Stiftung und andere zivilgesellschaftliche Einrichtungen in Ägypten.
Die Revolution in Ägypten verblasst immer mehr zur Erinnerung. Doch der Kampf um Demokratie hat bei den Menschen einen Wandel im Denken bewirkt, der nicht zu unterschätzen ist.
Vom Kanonenboot zum Rettungsschirm: Die „balance of power“ als politisches Prinzip staatlicher Insolvenzabwicklung. Ein Blick zurück.
Mit der Arabellion wurde auch der Arabischen Liga ein zweiter Frühling beschert. Wie viel ihre Renaissance wirklich wert ist, wird sich in den kommenden Wochen in Syrien zeigen.
Syrien gleitet in einen Bürgerkrieg ab. Mit dem Anschlag von Damaskus scheint eine weitere Stufe der Eskalation erreicht zu sein.
Sein Beruf ist ein Trost für den Mann, der im Schatten Marias allzu oft wie eine gelangweilte Nebenfigur, ja manchmal wie ein Trottel behandelt wird.
In der ägyptischen Hauptstadt ist es auch am Sonntag wieder zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Militärs und Demonstranten gekommen. Sie fürchten, die alten Kader wollten ihre Pfründe behalten.
Die Umbrüche in Nordafrika und im Nahen Osten sind in vollem Gange. Nazem Fawwaz Al Kudsi, Chef eines Staatsfonds in Abu Dhabi, spricht über den arabischen Frühling, einen neuen Finanzplatz in Casablanca und den Goldrausch in Kalifornien.
Wenige Wochen vor der Parlamentswahl im Iran könnten die Kriegspläne der Vereinigten Staaten und Israels die Reformer und die grüne Bewegung des Landes fatal schwächen.
Die höheren Zuschläge erzielten bei Lempertz diesmal die Modernen, in der Breite jedoch überzeugten die Alten Meister, meist innerhalb ihrer Taxen.
Nach massiven Protesten tritt Ägyptens Präsident Mubarak zurück. Gottschalk kündet seinen Abschied bei „Wetten, dass...?“ an. Gegen Guttenberg werden Plagiatsvorwürfe erhoben. Die F.A.Z. blickt in zwölf Teilen zurück auf das Jahr 2011: der Februar.
Ob Julian Assange an Schweden ausgeliefert wird, entscheidet nun der englische Supreme Court. Zusammen mit einem Rechercheteam geht der Wikileaks-Gründer derweil gegen Softwarefirmen vor.
Nach dem Abzug der internationalen Truppen droht Afghanistan der wirtschaftliche Zusammenbruch. Der Bergbau soll die Lücke schließen, denn das Land ist reich an Bodenschätzen.
Die vorläufigen Wahlergebnisse in Ägypten sind aus westlicher Sicht nicht erfreulich. Die Muslimbrüder sind der Hamas im Gaza-Streifen verbunden. Die Zeichen stehen nicht mehr auf Versöhnung.
Ägypten nach den Wahlen: Jetzt stehen die Islamisten unter Zugzwang. Der Wahlerfolg könnte sich als ihr letzter Triumph erweisen oder aber zu einer Niederlage führen.
Die islamistischen Parteien sind aus der ersten Runde der ägyptischen Parlamentswahl als Sieger hervorgegangen. Auch die radikalen Salafisten erzielen ein überraschend gutes Ergebnis. Die säkularen Kräfte kommen nur auf ein Viertel der Stimmen.
Eine Ausstellung in Düsseldorf stellt gegenüber, wie zwei Generationen von Magnum-Fotografen den Krieg abbilden – und kapituliert am Ende vor dem Reiz der Ästhetik.
Das Internet ist ein Paradies für Verbraucher und eine Hölle für Bürger. Es wird Zeit für die Vision eines Bürger-Internets, das uns vor der Macht der Konzerne schützt. Erste Folge der neuen Kolumne „Silicon Demokratie“ von Evgeny Morozov.
Nach der ersten Runde der ägyptischen Parlamentswahl liegt die Muslimbruderschaft in Führung. Medienberichten zufolge gewann die „Partei der Freiheit und Gerechtigkeit“ rund 47 Prozent der Stimmen.
Neun Monate nach dem Sturz Mubaraks wählt Ägypten heute ein neues Parlament. Ein gutes Abschneiden der Muslimbrüder wird erwartet.
Zum Auftakt der drei Monate dauernden Parlamentswahlen stagniert die Wirtschaft, das Budgetdefizit nimmt zu, und der Hohe Militärrat drückt sich vor Strukturreformen.
Am Montag steht die Parlamentswahl in Ägypten an. Die Situation ist angespannt. Bei weiteren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten ist in Kairo ein Mann getötet worden.