Die Elfenbeinküste braucht jetzt deutsche Investoren
Westliche Unternehmen zögern noch immer in Subsahara-Afrika. Dabei bieten Länder wie die Elfenbeinküste ihnen gute Bedingungen. Eine Beraterin will das Bewusstsein verändern.
Im putschgebeutelten Westafrika steht die Côte d’Ivoire für Stabilität. Vor der Präsidentenwahl am Samstag aber herrscht große Anspannung.
Westliche Unternehmen zögern noch immer in Subsahara-Afrika. Dabei bieten Länder wie die Elfenbeinküste ihnen gute Bedingungen. Eine Beraterin will das Bewusstsein verändern.
Axel Emmanuel Gbaou hat gelernt, Schokolade in Szene zu setzen. Daraus soll mehr werden in einem Land, das von den Höchstpreisen seines wichtigsten Rohstoffs kaum etwas hat. Auch der Nestlé-Konzern will die Lage der Bauern verbessern.
Beim größten Wirtschaftsgipfel des Kontinents zeigen sich Politiker und Unternehmer zuversichtlich, dass sich Afrika wirtschaftlich nach oben kämpfen kann – auch ohne westliche Entwicklungshilfe.
Christopher Hahn ist Honorarkonsul, er arbeitet hart, für sich und für die Elfenbeinküste. Und er ist ein Mann, der größer denkt. Das zeigt auch eine Delegationsreise.
Howard French, der frühere Büroleiter der „New York Times“ in Abidjan, ist mit seinen Sachbüchern über Afrika zu einem der einflussreichsten schwarzen Intellektuellen der USA geworden.
Kompromisse macht sie nicht, auch nicht, wenn sie nackte Körper tanzen lässt: Die Choreographin Nadia Beugré steht im Fokus des diesjährigen Tanzfestivals Rhein-Main.
Erst kürzlich hatte Guinea einen Ebola-Ausbruch für beendet erklärt. Nun wird ein Fall im Nachbarland Elfenbeinküste registriert. Sorge macht, dass er die Millionenmetropole Abidjan betrifft.
Nach zehn Jahren im Exil und einem Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof ist der frühere Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, in seine Heimat zurückgekehrt. Empfangen wurde er mit gemischten Gefühlen.
Anwohner fürchteten sich um Ansteckungsgefahr. Dabei war das Test-Zentrum niemals für die Behandlung von Corona-Patienten bestimmt gewesen.
Die Betroffenen wohnen in der Nähe des Flughafens von Abidjan, um den die Regierung nun eine Pufferzone einrichten will.
Der Präsidentschaftskandidat in der Elfenbeinküste Guillaume Soro wollte eigentlich am Montag in seine Heimat zurückkehren. Stattdessen ging die Polizei mit Tränengas gegen seine Anhänger vor.
Bodypainting an der Strandpromenade von Abidjan: Vor einem großen Makeup-Festival im November zeigen Visagisten aus der Elfenbeinküste schon jetzt ihr Können.
Wie kann man in die Zukunft schauen, wenn die Vorfahren der kulturellen Wurzeln beraubt wurden? Mit Afrofuturismus suchen Künstler Antworten. Darunter sind auch Modedesigner, die fernab vom Afrika-Klischee entwerfen.
Das „Ivoire“ an der Elfenbeinküste, einst eine Ikone des afrikanischen Fortschritts, ist zurück: Nach langem Niedergang empfängt es wieder Staatsgäste.
Berichte über Sklaverei in Flüchtlingslagern haben die afrikanische Politik aufgeschreckt. Deutschland und Frankreich nutzen den Schock für einen Aktionsplan zur Verteilung der Migranten.
Während sich in Abidjan die europäischen Staats- und Regierungschef um die Zukunft des afrikanischen Kontinents sorgen, sorgt sich Horst Seehofer weiter um die eigene. Doch nicht alle Jobs sind so umkämpft wie jene an der CSU-Spitze.
Ein Frachtflugzeug stürzt vor der Elfenbeinküste ins Meer. Mehrere Tote werden aus den Trümmern des Fliegers geborgen. Noch sind die Umstände des Vorfalls unklar.
Bei den Anschlägen auf drei Hotels in der Elfenbeinküste sind 22 Menschen ums Leben gekommen - darunter auch eine Deutsche. Verantwortlich für die Terrorserie ist wohl die Gruppe Al-Qaida im Islamischen Maghreb.
Schwer bewaffnete Angreifer haben am Sonntag in der westafrikanischen Elfenbeinküste mehrere Hotels überfallen. Auch Europäer sollen unter den Opfern sein.
Simone Gbagbo, die Ehefrau des früheren ivorischen Präsidenten, muss für 20 Jahre ins Gefängnis. In der Elfenbeinküste verschärft das Urteil die Spannungen.
Sie war einst die First Lady der Elfenbeinküste, nun muss sie für 20 Jahre hinter Gitter: Als ihr Mann 2010 die Präsidentenwahl verloren hatte, soll Simone Gbagbo landesweit tödlichen Unruhen angefacht haben.
Die westafrikanischen Staaten wollen sich mit knapp 6000 Soldaten an der Mali-Mission beteiligen. Am Samstag eroberten malische und französische Truppen die strategisch wichtige Stadt Gao, die im von Islamisten beherrschten Norden Malis liegt.
Die malische Armee hat gegenüber den Dschihadisten Boden zurück gewonnen. Die Rückeroberung der Stadt Konna gelang auch mit Hilfe der französischen Luftwaffe.
Die malische Armee kann den Vormarsch der vereinten Dschihadisten nicht mehr aus eigener Kraft stoppen. Sie braucht Frankreichs Hilfe. Doch es wird schwieriger als in der Elfenbeinküste.
Bei einer Silvesterfeier in Elfenbeinküste sind in dichtem Gedränge etwa 60 Menschen zu Tode getrampelt worden.
Angèle Assalé, 32, hat das Schneiderhandwerk im ivorischen Abidjan gelernt. In Johannesburg betreibt sie ein Atelier.
Bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt in der Elfenbeinküste sind sechs Personen getötet worden. Es war schon der zweite Angriff auf eine Militärbasis innerhalb von zwei Tagen. Wer die Angreifer waren, blieb unklar.
Die westafrikanischen Staaten haben umfassende Sanktionen über die Junta in Mali verhängt. Islamisten haben in Timbuktu unterdessen die bislang mit ihnen verbündeten Tuareg-Rebellen vertrieben.
Der Haager Prozess gegen Gbagbo kann die Spaltung in der Elfenbeinküste vertiefen. Seine Anhänger - immerhin knapp die Hälfte der Ivorer - fürchten den neuen Präsidenten.
Die beiden liberianischen Friedensnobelpreisträgerinnen haben nur ihr Engagement für die Rechte der Frauen gemein. In der Wahl ihrer Mittel sind sie gänzlich verschieden.
tos. JOHANNESBURG, 19. August. Der ehemalige ivorische Präsident Laurent Gbagbo und seine Ehefrau Simone sind am Donnerstag in Abidjan offiziell wegen des Verdachts auf "Wirtschaftsverbrechen" angeklagt worden.
Die ivorische Justiz hat den ehemaligen Staatspräsidenten Laurent Gbagbo und seine Frau wegen des Verdachts auf „Wirtschaftsverbrechen“ angeklagt. Es geht dabei vor allem um die von Gbagbo angeordnete Zwangsverstaatlichung von Banken.