Ist er Ivorer oder nicht?
Tidjane Thiam gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Präsidentschaft in der Côte d’Ivoire. Ein früherer zweiter Pass wird ihm nun zum Verhängnis.
Im putschgebeutelten Westafrika steht die Côte d’Ivoire für Stabilität. Vor der Präsidentenwahl am Samstag aber herrscht große Anspannung.
Tidjane Thiam gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Präsidentschaft in der Côte d’Ivoire. Ein früherer zweiter Pass wird ihm nun zum Verhängnis.
Frankreich ist in seinen einstigen afrikanischen Kolonien lange militärisch präsent geblieben. Der Einfluss schwindet jedoch, nun auch in der Elfenbeinküste.
Christopher Hahn ist Honorarkonsul, er arbeitet hart, für sich und für die Elfenbeinküste. Und er ist ein Mann, der größer denkt. Das zeigt auch eine Delegationsreise.
ECOWAS bemüht sich weiter um Gespräche mit den neuen Machthabern. Sie erlaubten erstmals einem Arzt, die festgehaltene Präsidentenfamilie zu besuchen.
Der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, prescht nach dem ECOWAS-Gipfel mit Äußerungen vor. Es ist jedoch unklar, ob er für die gesamte Staatengruppe spricht.
Die Festnahme ivorischer Soldaten belastet Malis Verhältnis zu seinen Nachbarn – und Moskau sticht den Westen aus.
Nach zehn Jahren im Exil und einem Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof ist der frühere Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, in seine Heimat zurückgekehrt. Empfangen wurde er mit gemischten Gefühlen.
Dem früheren ivorischen Staatspräsidenten waren Mord, Vergewaltigung und Misshandlung vorgeworfen worden. Nun könnte er in die Elfenbeinküste zurückkehren.
Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ist in der Elfenbeinküste der Regierungschef gestorben. Das lässt viele um den inneren Frieden in dem westafrikanischen Land bangen.
Hamed Bakayoko, der als wahrscheinlichster Nachfolger des ivorischen Präsidenten galt, erlag in einem Krankenhaus in Freiburg einer Krebserkrankung. Nun befürchten Beobachter unsichere Zeiten in dem westafrikanischen Land.
Nach blutigen Protesten und Boykottaufrufen der Opposition ist in der Elfenbeinküste Präsident Ouattara im Amt bestätigt worden. Mindestens 30 Menschen waren bei Demonstrationen gegen ihn getötet worden.
Der Präsidentschaftskandidat in der Elfenbeinküste Guillaume Soro wollte eigentlich am Montag in seine Heimat zurückkehren. Stattdessen ging die Polizei mit Tränengas gegen seine Anhänger vor.
Simone Gbagbo, die Ehefrau des früheren ivorischen Präsidenten, muss für 20 Jahre ins Gefängnis. In der Elfenbeinküste verschärft das Urteil die Spannungen.
Sie war einst die First Lady der Elfenbeinküste, nun muss sie für 20 Jahre hinter Gitter: Als ihr Mann 2010 die Präsidentenwahl verloren hatte, soll Simone Gbagbo landesweit tödlichen Unruhen angefacht haben.
Dem ehemaligen ivorischen Präsidenten Laurent Gbagbo werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Im Konflikt an der Elfenbeinküste haben jedoch beide Seiten Blut an den Händen. Afrika betrachtet den Internationalen Strafgerichtshof daher als Instrument des Westens.
Frankreichs Präsident Hollande will seine Truppen so schnell wie möglich aus Mali abziehen. Auf der Geberkonferenz in Addis Abeba wurden 337 Millionen Euro für den Einsatz der Afrikaner zugesagt. Deutschland will den Einsatz mit 75 Soldaten logistisch unterstützen.
Der Präsident der Elfenbeinküste und Ecowas Vorsitzende, Alassane Outarra, hat laut einem Medienbericht einen größeren deutschen Beitrag „mit Truppen“ in Mali gefordert. Russland sagt Transporthilfe zu.
Der französische Präsident François Hollande ist laut F.A.Z. „vollauf zufrieden“ mit der von Deutschland zugesagten Entsendung von zwei Transportflugzeugen der Luftwaffe für den Mali-Einsatz. Unterdessen liefern sich französische Bodentruppen Straßenkämpfe mit Islamisten im Norden des Landes.
tos./Lt./sat./mic. BAMAKO/BERLIN/ PARIS, 16. Januar. Zwei Transall-Flugzeuge der Bundeswehr sollen in den nächsten Tagen Soldaten aus Westafrika nachMali ...
Im westafrikanischen Burkina Faso haben Vertreter der malischen Regierung und zwei Rebellengruppen erste direkte Gespräche miteinander geführt.
tos. JOHANNESBURG, 5. September. Die Regierung von Mali hat französischen Informationen zufolge ein offizielles Gesuch um militärische Hilfe an die ...
Die Elfenbeinküste profitiert von einem Schuldenerlass und wird auf den Rentenmärkten besser akzeptiert. Investoren entdecken lokale Anleihen aus Schwellenländern.
Die westafrikanischen Staaten haben umfassende Sanktionen über die Junta in Mali verhängt. Islamisten haben in Timbuktu unterdessen die bislang mit ihnen verbündeten Tuareg-Rebellen vertrieben.
Einen Tag nach der Eroberung der malischen Wüstenstadt Timbuktu durch Tuareg-Rebellen haben die westafrikanischen Staats- und Regierungschefs am Montag weitreichende Sanktionen gegen die Militärjunta verhängt.
Der Haager Prozess gegen Gbagbo kann die Spaltung in der Elfenbeinküste vertiefen. Seine Anhänger - immerhin knapp die Hälfte der Ivorer - fürchten den neuen Präsidenten.
Der ehemalige ivorische Präsident Laurent Gbagbo ist an den Strafgerichtshof nach Den Haag überstellt worden. Er muss sich wegen schwerer Kriegsverbrechen verantworten.
tos. JOHANNESBURG, 28. September. In der westafrikanischen Elfenbeinküste sind am Mittwoch die Mitglieder der neu geschaffenen "Kommission für Versöhnung, Wahrheit und Dialog" feierlich vereidigt worden.
tos. JOHANNESBURG, 19. August. Der ehemalige ivorische Präsident Laurent Gbagbo und seine Ehefrau Simone sind am Donnerstag in Abidjan offiziell wegen des Verdachts auf "Wirtschaftsverbrechen" angeklagt worden.
Die ivorische Justiz hat den ehemaligen Staatspräsidenten Laurent Gbagbo und seine Frau wegen des Verdachts auf „Wirtschaftsverbrechen“ angeklagt. Es geht dabei vor allem um die von Gbagbo angeordnete Zwangsverstaatlichung von Banken.